Kategorie: Zeitgenossenschaft

Was bedeutet es, Zeitgenosse zu sein? Literatur verschafft uns einen Zugang zur Welt – wir nehmen das zum Anlass, über unsere Zeit nachzudenken.

In der Herzkammer der Pandemie

Ein Notarzt berichtet von einer 24-Stunden-Schicht, in der er alle Facetten der Corona-Pandemie erlebt. Ein Wettlauf mit dem Virus, wie ihn derzeit alle erleben, die im Gesundheitswesen arbeiten.

/ 26. November 2021

Das Problem sind wir

In Erik Marquardts Buch "Europa schafft sich ab" geht es um Gewalt gegen Flüchtlinge und um die Gleichgültigkeit Europas. Damit stellt es auch die Frage, wer wir sein wollen. Eine Lektüre als Selbstversuch.

/ 23. November 2021

Die konservative Freakshow

Wenn die Gesellschaft nichts mehr hat, was in den Augen der Konservativen bewahrenswert wäre, entdecken einige von ihnen ihre Affinität zum Populismus. Was als Farce beginnt, kann in der Tragödie enden. Ein Essay mit Blick auf Natascha Strobls Buch „Radikalisierter...

/ 16. November 2021

Gendern – Sprache im Zielkonflikt

Gendern ist keine Lösung, nicht gendern auch nicht. Es braucht viel Wohlwollen der Sprache gegenüber, um sinnvoll und zugleich gerecht schreiben und sprechen zu können.

/ 29. September 2021

Das richtige Lesen

Jochen Schimmang hat den diesjährigen Italo-Svevo-Preis erhalten. Nach der Laudatio von Sieglinde Geisel veröffentlichen wir jetzt die Preisrede des Autors. Er spricht vom Leser, dem eigentlichen Protagonisten im erotischen Akt des Lesens.

/ 22. September 2021

Der Erfinder Westdeutschlands

Jochen Schimmang hat für sein Lebenswerk den Italo-Svevo-Preis 2021 erhalten. Wir bringen die Laudatio auf ein Prosawerk, das kühne Konstruktionen mit stilistischer Raffinesse verbindet. Die Grenze zwischen Autobiografie und Fiktion bleibt dabei stets durchlässig.

/ 20. September 2021

Der Kanon in den Köpfen

Die Zeiten des repräsentativen Bildungskanons sind vorbei – das scheint allgemeiner Konsens zu sein. Und doch erlangen manche Werke kanonische Bedeutung. Wie ist das zu erklären?

/ 22. Juli 2021

Vom Schreiben in Mann-Form

Ist Max Frisch noch unser Zeitgenosse? Beim Wiederlesen der 1975 erschienenen Erzählung „Montauk“ melden sich aus feministischer Sicht Zweifel: Das Werk erscheint vor allem als Dokument der Begrenztheit des männlichen Blicks.

/ 26. Mai 2021

Die Anklägerin

Die Mannheimer Staatsanwältin Barbara Just-Dahlmann hat für Prozesse gegen NS-Verbrecher polnischsprachige Zeugenaussagen ausgewertet und übersetzt. Aus einem nebenberuflichen Einsatz wurde für sie eine Lebensaufgabe. Eine Erinnerung.

/ 4. Mai 2021

Literatur für Journalisten

Ein Kritiker schaut auf Bücher und vermisst den Debattenanschluss. Was sagt das über die Bücher und was über die Kritik? Ein Einwurf anlässlich der Nominierungen für den Leipziger Buchpreis.

/ 16. April 2021