Kategorie: Essay

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Kleine Pilzkunde der Literaturkritik

Der gedankenlose Gebrauch von Adjektiven gilt als Zeichnen für schlechten Stil. Aber wie hält es die Literaturkritik eigentlich selbst damit? Eine taxonomische Übersicht.

/ 4. November 2020

Beschirmter Gruppenhinterhalt?

Bei der Arbeit an Don DeLillos Roman „Die Stille“ stößt der Übersetzer Frank Heibert auf ein Rätsel, das sich nicht lösen lässt. Wie er es trotzdem ins Deutsche gebracht hat, zeigt er in seinem Werkstattbericht.

/ 28. Oktober 2020

Von der Kunst, Zeitgenosse zu sein

Thomas Harlan hat sich, als Sohn des NS-Regisseurs Veit Harlan, zeitlebens mit der deutschen Schuld auseinandergesetzt. Aus Anlass seines 10. Todestags stellt sich die Frage: Was können wir von ihm lernen?

/ 16. Oktober 2020

Warum Argumente es bei Corona so schwer haben

Die Coronadiskussionen sind in eine neue Phase eingetreten. Welche Einwände gegen die Maßnahmen sind gerechtfertigt, welche nicht? Was unterscheidet Individual- von Sozialmedizin? Und welche Skepsis ist ernstzunehmen? Ein weiterer Kommentar aus Sicht eines Arzts.

/ 17. September 2020

Jenseits von Feuilleton und Stammtisch

Literaturkritik Online lässt sich kaum unter einem Begriff fassen, so vielgestaltig sind die Äußerungen "rezensiver Texte". In einem Gespräch auf Deutschlandfunk Kultur ging es auch um tell.

/ 15. September 2020

Ein Qualitätstest für die Literatur – und die Kritik

Verrisse können zur Selbstreinigung der Kritik taugen – allerdings nur dann, wenn sie ihre Maßstäbe offenlegen und den betreffenden Text an seinen eigenen Maßstäben messen. Eine Entgegnung auf Sieglinde Geisel.

/ 10. August 2020

Das neue Chamäleon der Medizin

Beengte Räume und ein geschwächtes Immunsystem fördern eine Infektion mit dem Coronavirus. Dies macht COVID-19 zu einer Krankheit der Armen. Das galt schon für die Tuberkulose - und es ist nicht die einzige Ähnlichkeit der beiden Krankheiten.

/ 22. Juli 2020

Der Verriss – eine Selbstreinigungsmaßnahme der Literaturkritik

Darf man Bücher verreißen? Welche Bücher haben einen Verriss verdient? Und warum wäre die Literaturkritik ohne Verrisse tot? Plädoyer für ein missverstandenes Genre.

/ 13. Juli 2020

Eine Neugier, die alles überdauert

Die Texte der brasilianischen Autorin Clarice Lispector verschaffen eine ästhetische Erfahrung ganz eigener Art. Luis Ruby übersetzt ihre Texte ins Deutsche. Er versucht, Lispectors Rätseln auf den Grund zu gehen.

/ 10. Juni 2020

Warum es beim Coronavirus keine einfachen Antworten gibt

Für eine Pandemie, die durch ein neues Virus verursacht wurde, gibt es keine fertige Strategie. Wir wohnen in Echtzeit der Entschlüsselung eines komplexen Geschehens bei. Die Sehnsucht nach simplen Erklärungen spielt den Populisten in die Hände.

/ 1. Mai 2020