Kategorie: Rezension

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Flugzeugabsturz

Erzählen, was niemand überlebt hat

In ihrem Roman „Offener Himmel“ nimmt Cécile Wajsbrot einen Flugzeugabsturz zum Anlass, über die mythische Dimension des Fliegens nachzudenken.

/ 27. Mai 2026

Eine Welt stiller Eleganz

Skulpturen des rumänischen Bildhauers Constantin Brancusi sind in Deutschland selten zu sehen. Die Werkschau in der Neuen Nationalgalerie ist daher ein Ereignis. Die letzte Retrospektive gab es vor fünfzig Jahren in der Kunsthalle Düsseldorf.

/ 22. April 2026

Yoko und ich

Yoko Onos Konzeptkunst ist in mehrerer Hinsicht subversiv. Sie stellt stellt die Trennung von Kunst und Leben infrage. Sie ermöglicht Katharsis. Und sie fordert auf zum Mitspielen.

/ 24. Juni 2025
Thomas Mann 1910

Die Hunde im Souterrain

Thomas Manns Homosexualität steht im Zentrum von Tilmann Lahmes aktueller Biografie. Dabei werden nicht nur neue Quellen ausgewertet. Es geht auch um die Verwandlung des unterdrückten Begehrens in Literatur – und um die Versäumnisse der Germanistik.

/ 10. Juni 2025
Beschädigte Puppen, aufgehängt an einem Scheunentor

Den Schmerz schreiben

Carmen-Francesca Bancius Roman „Mutters Tag“ erzählt von einer Kindheit im kommunistischen Rumänien. Aus dem Kind soll gemäß Parteidoktrin ein „neuer Mensch“ werden – die Gefühlskälte dieser Erziehung beschädigt auch die Mutter.

/ 25. März 2025
Thomas Mann 1947 in der niederländischen Wochenschau

„Wisst ihr Deutsche das? Und wie findet ihr das?“

Aus Anlass des Thomas-Mann-Jahrs beschäftigen sich zwei Bücher mit Manns politischem Wirken: Kai Sinas „Was gut ist und was böse“ und der Band „Deutsche Hörer!“ mit seinen Rundfunkreden, herausgegeben von Mely Kiyak. Beide Bücher zeigen Thomas Mann als einen zur...

/ 4. März 2025
Bronzeplastik Freies Afrika von Gerhard Geyer (Halle)

Ein Philosoph des Zwischenlebens

Anton Wilhelm Amo (1703-1753) war der erste schwarze Philosoph Deutschlands. Der Romanist Ottmar Ette hat seinem Schicksal einen vielschichtigen Roman gewidmet. In "Mein Name sei Amo" geht es auch um die Widersprüche der Aufklärung.

/ 7. Januar 2025
Brennende Felder

Die Langeweile einer Möchtegern-Schriftstellerin

Für seinen Roman „Brennende Felder“ wurde Reinhard Kaiser-Mühlecker kürzlich mit dem Österreichischen Buchpreis 2024 ausgezeichnet. Unsere Rezensentin allerdings ist enttäuscht: von der selbstgerechten Protagonistin ebenso wie von den ermüdenden Details und einer geradezu hanebüchenen Handlung.

/ 3. Dezember 2024

Gegen das Tribunaldenken

Warum sind die Diskussionen über die Corona-Pandemie so aufgeheizt? In ihrem Buch „Alles überstanden?“ zeigen Christian Drosten und Georg Mascolo, wie man faktenbasiert streiten kann. Eine Rezension aus der Sicht eines Arzts.

/ 13. November 2024
Wolken über einem Fluss

Der Geruch des Alphabets

In Marica Bodrožićs Roman "Das Herzflorett" rettet sich die junge Protagonistin Pepsi aus der Gewaltspirale ihrer Familie. Dabei hilft ihr einerseits die Rückbesinnung auf ihre Kindheit in Dalmatien, andererseits die Entdeckung der neuen Sprache in Hessen.

/ 7. November 2024