Hartmut Finkeldey

Alle Artikel von Hartmut Finkeldey

Jobber, Autor, Kolumnist

Tiefe Lügen

Falsche Tatsachen sind keine "unliebsamen Meinungen", sondern Propaganda, meist von rechts. Wie sollen wir mit Lügen verfahren, die darauf abzielen, ein komplettes Wahnsystem zu etablieren?

/ 29. März 2018

Hannah Arendt – Die linke Konservative

In ihren Positionen war Hannah Arendt links, in ihrer Grundhaltung jedoch konservativ. Das lässt sich an grundlegenden linken Theoremen zeigen wie etwa der Behandlung des Privaten oder der Unterscheidung von Gewalt und Macht, an der sie festhielt.

/ 2. Januar 2018

Unheilige Allianzen

Der Literaturkritiker Ulrich Greiner legt mit "Heimatlos" eine konservative Bekenntnisschrift vor. Sein Verständnis des Konservatismus erliegt jedoch immer wieder den Erzählungen der Neuen Rechten.

/ 2. Oktober 2017

Die Macht der Lüge

Lügen ist ein dialogischer Vorgang, denn eine Lüge gewinnt erst dann Relevanz, wenn andere sie für wahr halten. In ihrem Buch "Lügen lesen" untersucht Bettina Stangneth die Mechanismen der Lüge aus erkenntnistheroretischer Sicht.

/ 7. August 2017

Vers für Vers 5: Witzig, gemein, verspielt, lakonisch

In den 1970er-Jahren entdeckte die Lyrik den Alltag. Karin Kiwus‘ Gedicht „Im ersten Licht“ sagt du zu uns. Ein Gedicht von heute, das in jedem Poetry Slam bestehen könnte.

/ 4. Mai 2017

Vers für Vers 4: Von der Ästhetik zur Barbarei?

War Friedrich Nietzsche ein Vordenker des Faschismus? Anhand des Gedichts „Vereinsamt“ und dessen zweitem Teil „Antwort“ lotet Hartmut Finkeldey die Ambivalenzen von Nietzsches politischer Moral aus.

/ 21. Januar 2017

Vers für Vers 3: Totgeborene Träume

Ein gescheitertes Leben, vergeudete Jugend, versäumte Liebe: Nikolaus Lenaus Gedicht „Herbst“ feiert nicht die Reife und zyklische Vollendung. Es zieht eine Bilanz, die zur Katastrophe treibt.

/ 29. Oktober 2016

Vers für Vers 2: Stimmungsgedicht, hinterrücks

Die Götter sind tot – das wissen wir und träumen doch weiter davon, mit ihrer Hilfe die Zeit zu besiegen. Gottfried Benns Spätsommergedicht Astern handelt vom modernen Menschen.

/ 10. September 2016

Vers für Vers 1: Vom Meckern und Schweigen der Weltgeschichte

Auf dem Weg zur Guillotine ist Robespierre, der aus den Feuern der Revolution den neuen Menschen schmieden wollte, auf seinen Körper reduziert. Es gibt nichts mehr zu sagen. In Georg Heyms Sonett Robespierre geht es um Sprachlosigkeit.

/ 20. Juni 2016

Vers für Vers: Lektüreliste

Ein Wegbegleiter zu unserer Lyrik-Reihe.

/ 20. Juni 2016