Was heißt hier ostdeutsch?

Unser Autor blickt auf seine zwei Lebenshälften zurück: eine in der DDR, die andere im vereinigten Deutschland. Die Geschichte einer Entfremdung.

/ 17. April 2018

Identifikationslektüre für Zeitgenossen

In Zeiten des "Wir/Sie"-Denkens möchte man sich beheimaten, entweder bei den einen oder bei den anderen. Dem entspricht im politischen Sachbuch ein Trend zum Erbaulichen, sowohl links wie rechts.

/ 9. April 2018

Oszillierende Stimmen

Im Gesprächsband „Der magnetische Norden“ erzählt der litauische Dichter Tomas Venclova vom Überleben in den Grenzräumen Osteuropas – und von der existenziellen Bedeutung der poetischen Sprache auf dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Unwahrheit.

/ 3. April 2018

Tiefe Lügen

Falsche Tatsachen sind keine "unliebsamen Meinungen", sondern Propaganda, meist von rechts. Wie sollen wir mit Lügen verfahren, die darauf abzielen, ein komplettes Wahnsystem zu etablieren?

/ 29. März 2018

Laurence, Tristram und wir

Warum ist Laurence Sterne ein permanenter Zeitgenosse? Weil er uns seine Geschichten nicht erzählt, sondern sie uns unter den Füßen wegzieht – und uns damit zu Mitspielern macht.

/ 26. März 2018

Die Schizophrenie der Gesellschaftsentwürfe

Viele ehemalige DDR-Bürger empfinden eine innere Distanz zum "System". Das kann zur Entfremdung führen. Keine Gesellschaft kann ein „richtiges Bewusstsein“ von sich selbst haben. Hat der Osten dem Westen diese Einsicht voraus?

/ 19. März 2018

Page-99-Test: Georg Klein

Auf der Seite 99 von Georg Kleins Roman "Miakro" finden sich verschnörkelte Sätze und viele Redundanzen. Hier traut einer seiner Sprache nicht: Was aussieht wie Stil, ist Schnickschnack.

/ 15. März 2018

Einen Schlussstrich ziehen

Die Indifferenz des Literaturbetriebs kann Autoren zur Verzweiflung treiben. Statt um jeden Preis weiterzumachen, wählen einige eine Exitstrategie. Eine debattenkritische Betrachtung zu Wolfgang Hildesheimer, Reinhard Jirgl und Lothar Baier.

/ 12. März 2018

Deutsche Ängste

Deutschland geht es gut, sagen die Statistiken. Doch viele Menschen fühlen sich als Opfer – im Osten wie im Westen, unter den Linken wie unter den Rechten. Warum? Eine Longread-Reportage.

/ 2. März 2018

Die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts

Wie ist die Entwicklung der menschlichen Kultur aus biologischer Sicht zu verstehen? Dieser Frage geht der Neurologe Antonio Damasio in seinem Buch „Im Anfang war das Gefühl“ nach.

/ 27. Februar 2018