Kategorie: Zeitgenossenschaft

Was bedeutet es, Zeitgenosse zu sein? Literatur verschafft uns einen Zugang zur Welt – wir nehmen das zum Anlass, über unsere Zeit nachzudenken.

Briefe nach Patmos

Wie umgehen mit den Zumutungen der Pandemie? Die Protagonistin von Thea Dorns Briefroman „Trost“ sieht sich als Heldin der Freiheit inmitten einer Gesellschaft, die sich vor Todesangst in eine blökende Herde verwandelt. Sie setzt auf das Pathos des Aufstands. Eine...

/ 25. März 2021

Zahlen und Atem

Die Corona-Pandemie wirft Fragen auf, die das Spirituelle berühren. Die Vorstellung der vollständigen Kontrolle erweist sich als Illusion. Aber darin liegt auch eine Chance: Wir können lernen, mit Grenzen umzugehen und uns der eigenen Vergänglichkeit zu stellen.

/ 22. März 2021

Die Angst in der Pandemie

Zu Beginn der Pandemie war die Einsicht in die Maßnahmen größer als in der zweiten Welle. Die Angst ist diffus geworden - ein Zustand, der die Populisten auf den Plan ruft.

/ 28. Januar 2021

Der Nazi an der Wand

Was tun, wenn sich der Maler des Bilds an der Wand als Nationalsozialist entpuppt: Hängenlassen oder abhängen? Eine Selbsterforschung.

/ 20. Januar 2021

Unser Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Die Zustände in Lagern wie Kara Tepe entsprechen Folterbedingungen. Das geht alle Europäer etwas an. Denn die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln sind uns ausgeliefert.

/ 30. Dezember 2020

Von der Kunst, Zeitgenosse zu sein

Thomas Harlan hat sich, als Sohn des NS-Regisseurs Veit Harlan, zeitlebens mit der deutschen Schuld auseinandergesetzt. Aus Anlass seines 10. Todestags stellt sich die Frage: Was können wir von ihm lernen?

/ 16. Oktober 2020

Warum Argumente es bei Corona so schwer haben

Die Coronadiskussionen sind in eine neue Phase eingetreten. Welche Einwände gegen die Maßnahmen sind gerechtfertigt, welche nicht? Was unterscheidet Individual- von Sozialmedizin? Und welche Skepsis ist ernstzunehmen? Ein weiterer Kommentar aus Sicht eines Arzts.

/ 17. September 2020

Das neue Chamäleon der Medizin

Beengte Räume und ein geschwächtes Immunsystem fördern eine Infektion mit dem Coronavirus. Dies macht COVID-19 zu einer Krankheit der Armen. Das galt schon für die Tuberkulose - und es ist nicht die einzige Ähnlichkeit der beiden Krankheiten.

/ 22. Juli 2020

Warum es beim Coronavirus keine einfachen Antworten gibt

Für eine Pandemie, die durch ein neues Virus verursacht wurde, gibt es keine fertige Strategie. Wir wohnen in Echtzeit der Entschlüsselung eines komplexen Geschehens bei. Die Sehnsucht nach simplen Erklärungen spielt den Populisten in die Hände.

/ 1. Mai 2020

Warum man es in der Intensivmedizin immer mit dem Einzelfall zu tun hat

In den aktuellen Debatten zur Coronavirus-Pandemie wird die medizinische Wirklichkeit oft grob vereinfacht, etwa wenn es um Patienten mit Vorerkrankungen geht. Ein Arzt erklärt, wie in der Intensivmedizin Entscheidungen getroffen werden.

/ 14. April 2020