Ergebnisse für: Kunst der Kritik
Unheilige Allianzen
Der Literaturkritiker Ulrich Greiner legt mit "Heimatlos" eine konservative Bekenntnisschrift vor. Sein Verständnis des Konservatismus erliegt jedoch immer wieder den Erzählungen der Neuen Rechten.
Wider die Verhunzung des Konservatismus
Thomas Mann war ein gefallener Konservativer: 1914 gehörte er zu den Kriegsbegeisterten, von den Nationalsozialisten jedoch war er angewidert. Die Debatten der 1930er Jahre erinnern auf unheimliche Weise an heutige Diskussionen.
Wer verstehen will, muss mitspielen
Die Literatur erzeugt ganz selbstverständlich virtuelle Realitäten, doch kaum eine Branche tut sich so schwer mit "diesem Internet". Eine Kritik der digitalen Performanz - und eine Aufforderung zum Mitspielen.
10 x Belletristik: Juli 2017
Russische Romane zwischen Fiktion und Realität. Kindheiten in den USA, Deutschland und der Schweiz. Auskunft von Schriftstellern über sich und das Schreiben. Literaturgeschichtliches zu Marcel Proust und den Wohnküchen-Salon von Ekkehard Maß.
Ja, wir betreten ein anderes Leben
Weltliteratur oder Trivialliteratur? Bei Karl Ove Knausgårds "autobiografischem Projekt" scheiden sich die Geister. Peter Urban-Halle sieht in Knausgård einen Vertreter der Metamoderne, der romantische Sehnsucht mit postmoderner Skepsis verbindet. Eine Bestandsaufnahme.
Satz für Satz 10: Wahrhaftigkeit
Das Wort „authentisch“ wird von Literaturkritikern und Lesern gern verwendet, um zu erklären, warum ein Buch sie überzeugt Aber was heißt es eigentlich, authentisch oder wahrhaftig zu schreiben?
Page-99-Test: Karl-Ove Knausgård
Das autobiografische Projekt von Karl-Ove Knausgård ist abgeschlossen. Der sechste und letzte Band liegt jetzt unter dem Titel „Kämpfen“ auch in deutscher Übersetzung vor. Was verrät die Seite 99 einem unvorbelasteten Leser?
Angst erzählen
In "Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens" schreibt Roman Ehrlich über Angst. Sein Roman zeigt, wie wichtig dieses Thema heute ist – und wie schwierig es sein kann, davon zu erzählen.
10 x Sachbuch – Mai 2017
Demokratie im Zeichen des Populismus. Zukunft. Aus dem literarischen Leben.
PS zu Roman Ehrlich
Trotz eines Missverständnisses bestätigt die Lektüre der ersten hundert Seiten von Roman Ehrlichs Roman den Befund des Page-99-Tests. Was für ein Gelaber!
