Ergebnisse für: Kunst der Kritik
Stilkritik und Zeitgenossenschaft
Vor zehn Jahren schaltete tell seine ersten Beiträge frei, pünktlich zur Leipziger Messe: ein Medium des Dialogs, das Blogosphäre und Feuilleton verbindet.
Kleine Pilzkunde der Literaturkritik
Der gedankenlose Gebrauch von Adjektiven gilt als Zeichnen für schlechten Stil. Aber wie hält es die Literaturkritik eigentlich selbst damit? Eine taxonomische Übersicht.
Ein Qualitätstest für die Literatur – und die Kritik
Verrisse können zur Selbstreinigung der Kritik taugen – allerdings nur dann, wenn sie ihre Maßstäbe offenlegen und den betreffenden Text an seinen eigenen Maßstäben messen. Eine Entgegnung auf Sieglinde Geisel.
Der Verriss – eine Selbstreinigungsmaßnahme der Literaturkritik
Darf man Bücher verreißen? Welche Bücher haben einen Verriss verdient? Und warum wäre die Literaturkritik ohne Verrisse tot? Plädoyer für ein missverstandenes Genre.
Der weiße Elefant der Literaturkritik
Jürgen Kiel sagt: Dass es in Romanrezensionen so wenig Stilkritik gibt, liegt daran, dass viele Romane künstlerisch nichts hergeben. Louisa Chandra Esser erhebt Einspruch: Auch Konzeptromane sind Kunst.
Die Angst des Kritikers vor seinem Urteil
Zwei Dinge muss eine Rezension leisten: den Inhalt wiedergeben und ein literaturkritisches Urteil fällen. Die Inhaltsangabe ist in den meisten Rezensionen kein Problem: Oft ist die Nacherzählung in der Aufbereitung von Handlung, Personal, Milieu und Zeitumstände raffiniert bis virtuos.
Medienecho
Auf Tell findet tatsächlich eine Demokratisierung der Kritik statt. Und das hat eine ganze Menge mit dem Internet zu tun. Daniel Faulhaber, Tageswoche, 07.11.2016 ↑ Auf der Buchmesse war die Seite 99 vor allem unter professionellen Lesern in aller Munde....
Schwimmen lernen
tell ging 2016 mit viel Elan als neues Medium an den Start. Von Anfang an ging es um die Qualität der Beiträge und damit auch ums Redigieren und Redigiertwerden.
Schein und Scham
Die Ausstellung „Velvet Rage and Beauty“ in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zeigt Werke von Andy Warhol. Es geht um Männer, Homoerotik, Sex und Schönheit. Doch die Bilder und Filme zeigen weit mehr als ein posthumes Coming Out.
Das schwarze Loch der Hoffnung
Die Wiederbegegnung mit Kafkas „Das Schloss“ ist eine überraschende Leseerfahrung. Zum einen, weil K. kein Opfer ist, zum anderen, weil der Text in der zweiten Hälfte auf der Stelle tritt.
