Kategorie: Rubriken
Satz für Satz 6: Glanz und Elend des Adjektivs
Adjektive haben in der Literatur keinen guten Ruf. Es gelten als Ballast und als Entmündigung des Lesers. Stimmen diese Vorwürfe? Ein Vergleich der Adjektive bei Knausgård und Joyce gibt Aufschluss.
Lesen und lesen lassen – Sommer 2016 (2)
Vom 25. Juli bis 7. August macht tell Sommerpause. Lektüretipps für die zweite Woche!
Lesen und lesen lassen – Sommer 2016 (1)
Vom 25. Juli bis 7. August macht tell Sommerpause. Wir füllen sie mit wechselnden Lektüretipps und wünschen viel Freude beim Lesen!
Page-7-Test: Sharon Dodua Otoo
Der Bachmann-Preis geht an einen Text, der von einem Ei erzählt wird. Hält der Text, was die Idee an Potenzial verspricht? Hat die Autorin eine stilistische Handschrift? Aufschluss erhoffen wir uns vom Page 7-Test.
Vers für Vers 1: Vom Meckern und Schweigen der Weltgeschichte
Auf dem Weg zur Guillotine ist Robespierre, der aus den Feuern der Revolution den neuen Menschen schmieden wollte, auf seinen Körper reduziert. Es gibt nichts mehr zu sagen. In Georg Heyms Sonett Robespierre geht es um Sprachlosigkeit.
Vers für Vers: Lektüreliste
Ein Wegbegleiter zu unserer Lyrik-Reihe.
Page-99-Test: Shumona Sinha
„Ungebärdig“ sei diese Prosa, „so wütend wie poetisch und präzis“, sagt die Jury des Internationalen Literaturpreises 2016. Auf Seite 99 begegnen wir Quallen, die ein Müllland einnehmen, schlaflosen Vulkanen, die tief im Inneren grummeln und McDonald’s-Burgern, die den Anschein von...
„After the camps, nothing is strange“
Aharon Appelfeld spricht über das Schreiben, das Leben nach dem Lager und über die Unzulänglichkeit der Sprache. Sein Interview, gefunden in der Paris Review 2014, ist eine Einladung zum Mit- und Weiterdenken.
Page-99-Test: William Gaddis
Ein schöner Satz, der nicht aufgeht: Was eine Passage auf Seite 99 über den Stil von William Gaddis offenbart – und was von diesem Stil in der deutschen Übersetzung übrigbleibt.
Satz für Satz 5: Reden auf Papier
Sobald eine Romanfigur den Mund aufmacht, schlägt die Stunde der Wahrheit. Warum glauben wir der einen Rede und der anderen nicht?

