Kategorie: Interview

Schreiben als Job – und als Lebenswende

Für die Aktion "Invisible Philosophy" arbeiteten chinesische Tagelöhner einen Tag lang als Philosophen. Ein Gespräch mit den beiden Künstlern Stefan Baltensperger und David Siepert über die Schwierigkeiten und Überraschungen bei der Umsetzung dieses Projekts.

/ 17. Juni 2017

Liebe, Familie und Egoismus

In ihrem Roman "Was alles war" nimmt Annette Mingels das Thema Adoption zum Anlass, über ein dialektisches Lebensmodell nachzudenken. Im Interview spricht sie über das Konzept der Familie – und warum wir immer noch daran festhalten.

/ 25. März 2017

„Wir verstehen die Welt nicht durch Erklärungen“

Literatur verwandelt den Leser und die Wirklichkeit. Sie sagt die Dinge nicht explizit, sondern zielt auf das Herz und die Emotionen. Ein Gespräch mit der französischen Autorin Cécile Wajsbrot.

/ 25. Februar 2017

„Ich habe einfach auf meinen Rhythmus gehört“

Das Schreiben in einer anderen Sprache ähnelt dem Entwickeln von Fotos: Man legt das Fotopapier in Säure und plötzlich erkennt man etwas, was vorher nicht da war. Ein Gespräch mit der Autorin Katja Petrowskaja.

In der ganzen Welt verstreut

Im Film "Iraqi Odyssey" erzählt der Schweizer Regisseur Samir die weltumspannende Saga seiner irakischen Familie. Wie filmt man die eigene Familie? Und warum kommen so vielen Menschen die Tränen, wenn sie "Iraqi Odyssey" sehen? Ein Interview mit Samir.

/ 31. Oktober 2016

Bild für Bild: Thé Tjong-Khing

Der chinesisch-niederländische Illustrator hat sich von Hieronymus Bosch zu einer dramatischen und zugleich witzigen Heldengeschichte inspirieren lassen. Wer sein Bilderbuch verstehen will, muss zurückblättern.

/ 16. August 2016

Was man liebt, will man haben!

Elke Heinemann und Sieglinde Geisel über Vorbehalte gegenüber dem E-Book und die Liebe zum gedruckten Buch – ein Gespräch aus Anlass des Electric Book Festivals 2016.

/ 7. Juli 2016

„Der Alltag ist sozusagen grausam genug“

Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Katrin Seddig über literarische Vorbilder, den Einfluss der Wirklichkeit auf das Schreiben und über den Eigensinn von Romanfiguren.

/ 1. Mai 2016

Die Schränke der Erinnerung öffnen

„Das, was ich Geister nenne, treffe ich in jeder Gesellschaft. Deshalb lässt mich Berlin nicht los: Hier sind die Geister so gegenwärtig in den Schichten der Erinnerung.“ Ein Gespräch mit der kenianischen Autorin Yvonne Adhiambo Owuor.

/ 18. März 2016