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	<title>Blogs &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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	<title>Blogs &#8211; tell</title>
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		<title>Jenseits von Feuilleton und Stammtisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 05:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Literaturkritik Online lässt sich kaum unter einem Begriff fassen, so vielgestaltig sind die Äußerungen "rezensiver Texte". In einem Gespräch auf Deutschlandfunk Kultur ging es auch um tell. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Die Universität Hildesheim ist mit dem Forschungsprojekt <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.uni-hildesheim.de/rezkultur/" target="_blank">Rez@Kultur </a>der Frage nachgegangen, „wie online bewertet wird&#8220;. Aus Anlass der Online-Tagung <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.uni-hildesheim.de/rezkultur/rezensiv/" target="_blank">„rezensiv“</a>, an der die Ergebnisse des Projekts vorgestellt wurden,  habe ich im Deutschlandfunk Kultur in der Sendung „Lesart“ ein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/literaturkritik-im-netz-geschnatter-einer-lebendigen-szene.1270.de.html?dram:article_id=483955" target="_blank">Gespräch </a>über Literaturkritik im Netz geführt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/literaturkritik-im-netz-geschnatter-einer-lebendigen-szene.1270.de.html?dram:article_id=483955"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="326" data-attachment-id="98859" data-permalink="https://tell-review.de/jenseits-von-feuilleton-und-stammtisch/bild-dlf-kultur/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?fit=1149%2C416&amp;ssl=1" data-orig-size="1149,416" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Bild-DLF-Kultur" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?fit=300%2C109&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?fit=900%2C326&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?resize=900%2C326&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-98859" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?resize=1030%2C373&amp;ssl=1 1030w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?resize=300%2C109&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?resize=80%2C29&amp;ssl=1 80w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?resize=768%2C278&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2020/09/Bild-DLF-Kultur.jpg?w=1149&amp;ssl=1 1149w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></figure>



<p>Dabei ging es auch um tell. </p>



<p>Immer noch gibt es die Gegenüberstellung von traditioneller Feuilleton-Kritik und dem, was im unregulierten Gelände des Internets so sein Wesen treibt. Sigrid Löffler hat auf Deutschlandfunk Kultur unlängst vom  <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/sigrid-loeffler-ueber-amateure-vs-profis-machen-blogger-die.1270.de.html?dram:article_id=480651" target="_blank">„elektronischen Stammtisch-Geschnatter“</a> gesprochen und, wie zu erwarten, heftigen Widerspruch aus der Bloggerszene erhalten, etwa von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/entgegnung-auf-sigrid-loeffler-warum-blogger-die.1270.de.html?dram:article_id=480868" target="_blank">Simon Sahner</a> von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.54books.de/" target="_blank">54books</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Freiraum für Texte zwischen den Stühlen</h3>



<p>Das Online-Magazin tell ist in beiden „Welten“ zu Hause. Einerseits haben wir den Anspruch des klassischen Feuilletons und redigieren unsere Texte in einem manchmal aufwändigen Prozess. Andererseits gilt bei tell die Maxime: Jeder Kopf liest anders. tell versteht sich als Plattform für alle Leserinnen und Leser. </p>



<p>Aus dieser hybriden Anlage ist in den letzten vier Jahren ein Freiraum für Texte entstanden, die im klassischen Feuilleton keinen Platz finden. An den digitalen Stammtisch jedoch gehören sie erst recht nicht. Es sind Texte, die sich intensiv mit einem Phänomen auseinandersetzen: Übersetzungskritik und Gedichtanalysen beispielsweise oder literaturkritische Tiefenbohrungen wie der <a href="https://tell-review.de/category/rubriken/page-99-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Page-99-Test</a>, die manchmal eine diskursive Eigendynamik entfalten (so zuletzt bei der <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/?s=Peter+Handke&amp;category_name=&amp;submit=Suche" target="_blank">Causa Handke</a>). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Der beschränkte Platz im Netz</h3>



<p>Dafür, dass viele Texte auf tell nicht ins klassische Feuilleton passen, gibt es viele Gründe. Einer davon ist der Platz: Wenn man in die Tiefe geht, braucht man dafür Raum, das gilt für die Analyse einer Übersetzung ebenso wie für das Erzählen von Literaturgeschichte oder die Deutung eines Gedichts. Dass es im Internet keine Platzbeschränkung gibt, ist allerdings ein Mythos, denn der Platz ist sehr wohl beschränkt, allerdings auf der anderen Seite, nämlich dem Publikum. Deshalb gilt auf tell, dass ein Text sich seine Länge idealerweise durch Qualität und Substanz verdienen muss.</p>



<p>Manches hat im Feuilleton keinen Platz, weil der sogenannte Aufhänger fehlt: Der Stoff ist zwar interessant, nur nicht gerade jetzt. tell erlaubt uns eine Flexibilität, die man bei den großen Medien nicht hat: Wir müssen ein Thema nicht in der Redaktionskonferenz „durchbringen“. Wir machen es einfach. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Was es nur auf tell gibt</h3>



<p>Eine spontane, willkürliche und absolut unvollständige Liste von genuinen tell-Texten könnte etwa so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Anselm Bühling: <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/category/essay/schatztruhe/passagen-der-sowjetischen-literaturgeschichte/" target="_blank">Passagen </a>aus der sowjetischen Literaturgeschichte</li><li>Herwig Finkeldey: Texte zum <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/?s=coronavirus&amp;category_name=&amp;submit=Suche" target="_blank">Coronavirus</a></li><li>Hartmut Finkeldey: <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/category/rubriken/vers-fuer-vers/" target="_blank">Vers für Vers</a></li><li>Johannes Spengler: <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/category/essay/schatztruhe/die-hundertjaehrigen/" target="_blank">Die Hundertjährigen</a></li><li>Frank Heibert: <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/die-literarische-stimme-und-der-satzbau/" target="_blank">Übersetzungskritik </a>(zu Hanya Yanagiharas <em>Ein wenig Leben</em>)</li><li>Sieglinde Geisel: <a rel="noreferrer noopener" href="https://tell-review.de/peter-von-matt-im-gespraech-1/" target="_blank">Interview</a> mit Peter von Matt</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Reichtum oder Lärm?</h3>



<p>Das Feld der digitalen Literaturkritik ist so vielgestaltig, dass beim Hildesheimer Forschungsprojekt gar nicht mehr von Rezensionen gesprochen wird, sondern von „rezensiven Texten“. Dazu gehören Blogs und Online-Magazine ebenso wie Kommentare, Kundenrezensionen, Tweets, Facebook-Posts und Bilderstrecken auf Instagram. </p>



<p>Gibt es Kriterien, anhand derer man dieses unablässige digitale Reden über Literatur beurteilen könnte?</p>



<p>Vielleicht dieses: Es gibt Aussagen zur Literatur, die unsere Welt reicher machen und andere, die nur ihren Lärm vermehren. Das allerdings gilt im Hochfeuilleton genauso wie im digitalen Resonanzraum des Lesens. </p>



<h6 style="text-align: right;">Bildnachweis:<br>Beitragsbild: Videostill aus dem Vortrag &#8222;Katzenpfote und Kaffeetasse &#8211; Fotos in Online-Rezensionen&#8220; von Karina Elm <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=218&#038;v=S3On3r0ZLf0&#038;feature=emb_logo" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br></h6>



<hr class="wp-block-separator"/>



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