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	<title>Triest &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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	<title>Triest &#8211; tell</title>
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		<title>Vom Geheimnis gehütet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 06:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Lektüretipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Verbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Triest]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Risiera di San Sabba in Triest war schon einmal Schauplatz eines Romans: In Thomas Harlans "Heldenfriedhof" (2006) geht es um die NS-Täter der "Aktion Reinhardt" und das Schweigen über ihre Taten.   ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Dieser Lektüretipp steht thematisch im Zusammenhang mit Claudio Magris&#8216; Roman <em>Verfahren eingestellt. </em>Weitere Beiträge zu Magris:</p>
<ul>
<li><a href="http://tell-review.de/gegen-das-vergessen-des-vergessens/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Gegen das Vergessen des Vergessens&#8220;</a>: Rezension von <a href="http://tell-review.de/author/frank-hahn/" target="_blank" rel="noopener">Frank Hahn</a></li>
<li><a href="http://tell-review.de/triest-spiegel-der-weltgeschichte/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Triest – Spiegel der Weltgeschichte&#8220;</a>: Essay von <a href="http://tell-review.de/author/agnese-franceschini/" target="_blank" rel="noopener">Agnese Franceschini</a><br />
</div></div></li>
</ul>
<p><a href="https://www.amazon.de/dp/3499256894/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="10578" data-permalink="https://tell-review.de/vom-geheimnis-gehuetet/cover-heldenfriedhof/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof.jpg?fit=303%2C499&amp;ssl=1" data-orig-size="303,499" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Cover Heldenfriedhof" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof.jpg?fit=303%2C499&amp;ssl=1" class="aligncenter wp-image-10578 size-medium" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof-182x300.jpg?resize=182%2C300" alt="" width="182" height="300" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof.jpg?resize=182%2C300&amp;ssl=1 182w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof.jpg?resize=49%2C80&amp;ssl=1 49w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof.jpg?resize=300%2C494&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Cover-Heldenfriedhof.jpg?w=303&amp;ssl=1 303w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a><span class="dropcap">F</span>ür Thomas Harlan war der „Mord an den Juden“, wie er den Holocaust in <em>Heldenfriedhof </em>nennt, ein Lebensthema. Als Sohn von Veit Harlan, dem Regisseur von <em>Jud Süß</em>, habe er Gründe genug gehabt, sich mit der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen.</p>
<p>In Thomas Harlans Werk geht es nicht um Auschwitz, denn über Auschwitz hätte er nur Dinge berichten können, die er von anderen wusste, so der Autor in einem Interview. Die Verbrechen der Aktion Reinhardt dagegen hatte Harlan selbst recherchiert, als er in den 1960er-Jahren in polnischen Archiven nach Beweisen für die Anschuldigungen gegen NS-Täter suchte, die er anlässlich der Aufführung seines Theaterstücks <em>Ich selbst und kein Engel</em> 1959 in Berlin verlesen hatte. Später setzte er seine Recherchen in Triest fort.</p>
<h3>Die unbekannten NS-Verbrecher</h3>
<p>Denn zu den Mordstätten der Aktion Reinhardt, deren Mitglieder in den Vernichtungslagern Bełżec, Treblinka und Sobibór mehr als zwei Millionen Menschen vergasten, gehörte auch die Risiera di San Sabba in Triest. Nachdem das Vernichtungswerk in Polen im Herbst 1943 abgeschlossen war, die Lager und somit alle Beweise vernichtet, wurden die verbliebenen Beteiligten der Aktion Reinhardt nach Triest beordert. Dort errichteten sie ein letztes Konzentrationslager.</p>
<blockquote><p>Die achtundsiebzig überlebenden Pfleger und Brenner des ‚Reinhard‘-Stabs der <em>Zweiundneunzig</em> hatten nach Bewältigung einer nahezu menschenunmöglichen, zwei Jahre ihres Lebens und zahllose Leben aufzehrenden Aufgabe im Zustande völliger Ermüdung ihre Verlegung von Lublin nach Triest im Landmarsch mit Automobilen bewerkstelligt, dessen Kolonne von siebenundzwanzig Kübelwagen und Privatfahrzeugen sowie zwei Autobussen der Reichspost nach einem Halt und Umtrunk im Pferdestall der Kärntner Gauleitervilla von Pörtschach am Wörthersee mit dem Hausherrn und persönlich mit dem Herrn in Personalunion Reichsstatthalter Adriatisches Küstenland, Rainer, Friedrich, am 23. Oktober 1943 das Lager ‚Risiera di San Sabba‘ erreichte, eine ehemalige, aus sieben, teils sechsstöckigen Fabrikteilen bestehende Reismühle, die ein Schornstein überragte.</p></blockquote>
<p>Ein Satz, der so lang und kräftezehrend ist wie der Landmarsch, den er beschreibt. Thomas Harlan treibt die Sprache in seinen Sätzen bis an die Grenzen des Möglichen. Die Lektüre ist so lohnend wie anspruchsvoll, schon das Inventar der Figuren und Schauplätzen ist kaum zu überblicken, zumal wir hier den unbekannten NS-Verbrechern begegnen. Zum Beispiel Christian Wirth, dem Inspekteur der Vernichtungslager der Aktion Reinhardt. Wir werden Zeuge, wie er in der Risiera seine Mannen sammelt. Es ist eine der wenigen kinematografischen Szenen des Romans:</p>
<blockquote><p>Draußen unter neuer Sonne stand der Haufen, trat schon der Haufen heraus, als das Eisentor aufgerissen wurde, Hunde anschlugen, Hunde zurückgepfiffen wurden, das Schilderhaus strammstand, Kradfahrer in den Hof brausten, Seitenwagen fast kippten, bremsten, als die Staubmäntel hochflogen, der Staub sich schon legte, die Schutzbrillen schon abgenommen waren, die Hacken schon knallten, als, wer weiß, ob er es schon war, als jeder wußte, Christian kommt, als Christian kam, aufrecht in seinem Geländemercedes stehend, die Hand am Fernstecher, und stoppte, ausstieg, vor den Haufen trat, grüßte, anschiß, „Penner“ sagte, und dann das Kroppzeug abschritt, erst das deutsche, dann das erdbraune fremdvölkische, mal stehenblieb, mal in die sogenannten Gesichter blickte, Koppel im Geist polierte, gerne Litzen abgerissen hätte, und sich dann plötzlich in der Hofmitte aufbaute, im stumpfen Winkel zu seinen beiden ‚Reinhard‘-Einheiten, und verfügte: R-2 kommt nach Fiume, los, R-3 nach Udine, R-1, ihr Schlappsäcke, bleibt hier im Bau, spurt euch.</p></blockquote>
<h3>Verwandtschaft der Täter mit den Opfern</h3>
<p>Der Protagonist Enrico Cosulich macht sich auf die Suche nach seiner gemütskranken Mutter Maria. Ihre Spuren verlieren sich in der Risiera, und Enrico muss, nach einer weitverzweigten Forschungsreise durch Zeiten und Weltgegenden, erkennen, dass es eine letzte Nähe zu den Mördern gibt: Er wird dereinst in der gleichen Erde ruhen wie sie.</p>
<p>Die Verwandtschaft der Täter mit den Opfern ist ein Leitmotiv des Romans. Oft ist dieses Motiv versteckt, beispielsweise in dieser Unterhaltung in der Risiera (eine Fortführung der obigen Szene):</p>
<blockquote><p>R-3 wollte „Decken“ für Udine, „da is schon Winter“; R-3-Chef Reichleitner (Franz) war eine „blöde Bemerkung herausgerutscht“ (so erklärte er sich alles später im Bau), er hatte „einfach nur mal so“ gesagt, daß „ohne Degge do obe, könne die sich jo de Doot hole“. Die Antwort Christians saß: „Dozu sin die doch do.“</p></blockquote>
<p>Dieser Wortwechsel geht auf eine Passage im Gerstein-Bericht zurück. Der Chemiker Kurt Gerstein wurde als SS-Obersturmführer und Hygienefachmann 1942 in Bełżec Augenzeuge der Vergasung. In dem Bericht, der bei den Nürnberger Prozessen als Beweismaterial verwendet wurde, bezieht sich die Bemerkung, &#8222;dazu sind sie doch da&#8220;, auf die Opfer, die nackt im Freien vor der Gaskammer warten mussten <span style="margin: 0px; line-height: 115%; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 12pt;"><span style="color: #000000;">– </span></span> auch im Winter, wie ein Wachmann Gerstein auf Anfrage bestätigt. In der Risiera sind die Täter nin selbst in Gefahr, Opfer zu werden. Der Tod droht ihnen nicht nur von den italienischen und jugoslawischen Partisanen, sondern auch von den eigenen Leuten. Denn die Täter der Aktion Reinhardt wissen zu viel.</p>
<h3>Das Geheimnis mit ins Grab nehmen</h3>
<p>Thomas Harlans <em>Heldenfriedhof</em> ist eine Mischung aus Fakten und Fiktion, ebenso wie Claudio Magris‘ Roman-Essay <a href="http://tell-review.de/triest-spiegel-der-weltgeschichte/" target="_blank" rel="noopener"><em>Verfahren eingestellt</em></a>. In <em>Heldenfriedhof</em> begegnen wir 16 verbliebenen Tätern der Aktion Reinhardt im Jahr 1962, sie sammeln sich ein letztes Mal, um sich umzubringen, und zwar auf dem titelgebenden &#8222;Cimitero degli Heroi&#8220; in Aquilea. Es ist die Zeit, in der die Justiz die Verfolgung der NS-Verbrechen aufnimmt, und die Täter wollen ihr Schweigegelübde halten, indem sie ihre Verbrechen mit ins Grab nehmen. Dieser fiktive Massenselbstmord ist in <em>Heldenfriedhof</em> ein Symbol für das Schweigen im Nachkriegsdeutschland.</p>
<p><em>Heldenfriedhof</em> sei ein Klagegesang, sagte Thomas Harlan. Es ist auch ein Mahnmal für das von Magris benannte „Vergessen des Vergessens“: Wem sind heute beispielsweise die Daten bewusst, die die systematische Vernichtung von Menschenleben einrahmen? Am 7. Dezember 1941  begannen die Morde im Gaswagen im noch improvisierten Vernichtungslager Kulmhof, und am 5. November wurden in der „Aktion Erntefest“ die noch verbliebenen Zwangsarbeiter der deutschen Lager im besetzten Polen erschossen.</p>
<p>Thomas Harlan hat diesen beiden Daten ein Denkmal gesetzt, mit einem kühnen, auf Anhieb kaum lesbaren und bis zum Bersten aufgeladenen Satz. Mit dem „sie“ im Subjekt sind die &#8222;namentlich genannten und auch die nicht genannten Figuren&#8220; von Enricos Erzählung gemeint, ebenso ihr Erzeuger; sie alle waren Kranke, &#8222;wie es jene wurden, die darin lasen&#8220;. Ihre Krankheit hat zu tun mit einem Geheimnis, &#8222;das sie mit niemandem teilen konnten, weil sie eins mit ihm waren&#8220;.</p>
<blockquote><p>Ungewöhnlich an diesem Geheimnis nur war, daß nicht sie es waren, die es hüteten;  sie waren es, die von ihm gehütet wurden, riesige, ihren Hund vor sich selbst schützende Herden, die, ohne sich je dessen bewußt geworden zu sein, mit ihrem Wächter zusammengewachsen sein mußten und sich wiederum dadurch auszeichneten, daß, obschon sie davon so gut wie nichts wußten, ihre Zeit am 7. Dezember 1941 (ohne zu verstehen, was es mit diesem Tage auf sich hatte) abgelaufen war, auch dann, wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geboren waren, und daß die Zeit, die folgte, wenn es überhaupt Zeit war und nicht etwas, das noch keinen Namen hatte, obschon es dauerte und das dauernde Etwas bis zum 5. November 1943 um Mitternacht andauerte – daß die Zeit also, die folgte, nicht zählte, auch dann nicht, wenn sie aus Gewohnheit oder aus noch schlechteren Gründen die Tage weitergezählt und nicht bemerkt hatten, daß ihr Lebenslauf von einem anderen Lebenslauf begleitet wurde, der zum Stillstand gekommen war und den sie nun hinter sich ließen, einen Stillstand, den sie mit anderen Stillständen teilten, gelassenen Leben, die, nicht mehr geführt, verkamen und im Wirrwarr jener Fäden, bald miteinander verknotet, fast Filz, dickfellig jenes Winterfett bildeten, Flomen und Liesen, den Schmerfluß der vor jeglicher Erinnerung sich hütenden Relikte des Gewissens, von dessen nagender Sucht und Berührung mit dem Unseligen das überfütterte Gewebe sie nun verschonen würde.</p></blockquote>
<p>Der Satz gibt in seiner Struktur den Wirrwarr jener Fäden wieder, die sich verfilzen. Er verweigert sich dem Verstehen in ähnlicher Weise, wie die Täter und ihre Nachgeborenen sich der Erinnerung verweigern.<br />
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
Thomas Harlan<br />
<strong>Heldenfriedhof</strong><br />
Roman<br />
Rowohlt Taschenbuch 2011 · 720 Seiten · 10,99 Euro<br />
ISBN: 978-3499256899<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3499256894/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow noopener">Amazon</a>, <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783499256899" target="_blank" rel="noopener">buecher.de</a><img decoding="async" class="gslidryzysiwbykaoaqa" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --> oder im lokalen Buchhandel</div></div>
<h6 style="text-align: right;">Bildnachweis<br />
Beitragsbild: Risiera di san Sabba.<br />
(<span class="mw-mmv-title">Fabrikgebäude mit Gedenkstätte an der Stelle des gesprengten Krematoriums</span>)<br />
Bearbeitet von Sieglinde Geisel<br />
Von <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Zapping" target="_blank" rel="noopener">Zapping</a>, 2005<br />
Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.5/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.5<br />
</a>Buchcover: Verlag</h6>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Triest – Spiegel der Weltgeschichte</title>
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					<comments>https://tell-review.de/triest-spiegel-der-weltgeschichte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Agnese Franceschini]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 08:19:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kakanien]]></category>
		<category><![CDATA[Triest]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit seinem Roman-Essay "Verfahren eingestellt" wendet sich Claudio Magris gegen das Vergessen des Vergessens. Die Stadt Triest spielt für die Aufarbeitung des Faschismus in Italien eine besondere Rolle. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Weitere Beiträge zu Claudio Magris&#8216;  Roman<em>Verfahren eingestellt</em>:</p>
<ul>
<li><a href="http://tell-review.de/gegen-das-vergessen-des-vergessens/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Gegen das Vergessen des Vergessens&#8220;</a>: Rezension von <a href="http://tell-review.de/author/frank-hahn/" target="_blank" rel="noopener">Frank Hahn</a></li>
<li><a href="http://tell-review.de/vom-geheimnis-gehuetet/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Vom Geheimnis gehütet&#8220;</a>: Lektüretipp von <a href="http://tell-review.de/author/sieglinde-geisel/" target="_blank" rel="noopener">Sieglinde Geisel </a>zu Thomas Harlans <em>Heldenfriedhof</em><br />
</div></div></li>
</ul>
<blockquote><p>Die Schriftsteller – das behaupteten schon die Griechen – erzählen viele Lügen, das heißt, sie erfinden etwas. Aber die Etymologie suggeriert, dass &#8222;erfinden&#8220; eng verbunden ist mit &#8222;finden&#8220;, etwas – eine Geschichte, eine Figur, ein Detail – Wirkliches, Wahres finden.</p></blockquote>
<p><span class="dropcap">S</span>o schreibt Claudio Magris am Ende von <em>Verfahren eingestellt</em>. In diesem Spagat zwischen Erfinden und Finden spielt der ganze Roman. Erzählt wird die Geschichte eines &#8222;Kriegsmuseums zum Zwecke des Friedens&#8220;. Dieses Museum existiert tatsächlich in Triest. Sein Gründer war ein exzentrischer Professor namens Diego de Henriquez. Er sammelte Waffen aus aller Welt und kam 1974 bei einem mysteriösen Brand ums Leben, der auch seine Sammlung teilweise vernichtete.</p>
<h3 style="text-align: left;">Ein Kriegsmuseum für den Frieden</h3>
<p>Diesem Museum und seinem Gründer hatte Claudio Magris 2009 bereits seine <a href="http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/sixcms/media.php/1290/2009%20Friedenspreis%20Reden.pdf">Dankesrede</a> zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels gewidmet. Magris gestand, „seit langem mit dem Schatten dieses Mannes“ zu leben, „den die Flammen seines Scheiterhaufens auch in mein Gehirn projiziert haben – und auf das Papier, auf das ich zu schreiben versuche“. Da der Brand möglicherweise vorsätzlich gelegt wurde, kam es zu einem Prozess, der jedoch eingestellt wurde.</p>
<p>Wer hatte ein Interesse am Tod des Professors? Offenbar hatte Diego de Henriquez Wandkritzeleien der öffentlichen Latrinen bei der Risiera di san Sabba abgeschrieben, dem einzigen Konzentrationslager, das die Nationalsozialisten in Italien betrieben hatten.</p>
<blockquote><p>In diesen Inschriften sollen einige Personen der damaligen oberen Triester Gesellschaft von den Opfern bezichtigt worden sein, kollaboriert und Juden denunziert zu haben, die später vergast wurden.</p></blockquote>
<p>Schon damals wurde Claudio Magris aufgrund seiner Rede von italienischen Zeitungen als Nestbeschmutzer angegriffen. Der Germanist und Schriftsteller recherchierte weiter für seinen Roman <em>Verfahren eingestellt</em>, der in Italien 2016 erschienen ist.</p>
<h3 style="text-align: left;">Verdrängung auf Italienisch</h3>
<p>Im Mittelpunkt von <em>Verfahren eingestellt</em> stehen die Stadt Triest und das Konzentrationslager in der Risiera di San Sabba, eine ehemalige Reismühle im Stadtteil San Sabba. In der Risiera wurde gefoltert und ermordet, es gab eine Gaskammer und ein Krematorium, doch niemand wollte den Rauch wahrnehmen, und auch nach dem Krieg wurde die Risiera vergessen. Der Titel <em>Verfahren eingestellt</em> bezieht sich nicht nur auf die gescheiterten Prozesse gegen die SS-Männer der Risiera und ihre italienischen Komplizen, sondern auch auf das „Abschaben des Bewusstseins“, wie Magris die Verdrängung der faschistischen Vergangenheit im Roman bezeichnet. Das Land der Partisanen, das sich von den Nationalsozialisten und Faschisten befreit hatte, wollte sich seine Mittäterschaft bei der Vernichtung von Juden nicht eingestehen. Dem Mythos der „italiani brava gente“ – die Italiener als anständige Leute – sollte nicht widersprochen werden.</p>
<p>Doch auch unter den Italienern gab es Mittäter und Profiteure der deutschen Besatzung:</p>
<blockquote><p>Die Geschichte, die Gesellschaft, die Gesellschaften sind Lehrmeisterinnen der Neurochirurgie und machen rapide Fortschritte. Auch in unserer Stadt, die jede Anekdote über Kaiser Franz Joseph im Gedächtnis hat und sich an jedes Detail von der Ankunft der Bersaglieri erinnert, aber wenig weiß über die Risiera, über den, der sich im stinkenden Rauch des Krematoriumsofens aufgelöst hat, über meine in diesem Rauch verschwundene Großmutter und über die Tatsache als solche, dass überhaupt jemand in diesem Rauch verschwunden ist – ungefähr fünftausend, scheint es, nach den nüchternsten Einschätzungen.</p></blockquote>
<p>Wer hier spricht, ist Luisa, die Tochter einer Jüdin und eines afroamerikanischen Leutnants. Anders als der Waffensammler ist sie eine rein literarische Figur. Ihre Großmutter mütterlicherseits hatte, als Jüdin, andere Juden verraten, bevor sie selbst in der Risiera ermordet wurde. Die Schuld der Großmutter Deborah trieb Luisas Mutter in den Selbstmord. Luisas Familie vereint die Tragödie zweier Völker.</p>
<blockquote><p>Die Juden sind die Neger der Welt, und die Neger in Amerika sind die Juden in Ägypten, die der Pharao verfolgt, weil er sie fürchtet? Vielleicht sind sie ein und dasselbe, das auserwählte Volk, weil es verfolgt wird?</p></blockquote>
<h3 style="text-align: left;">Kakanien an der Adria</h3>
<p>Triest ist nicht zufällig Luisas Geburtsort. Die Stadt trägt sämtliche Widersprüche Mitteleuropas in sich. Durch diese und andere Geschichten wird Triest in dem Roman zum Zentrum der Welt. In einem gewissen Sinn ist Triest die eigentliche Protagonistin des Romans. Als die Stadt der K.-u.-k-Monarchie angehörte, war sie der wichtigste Hafen Kakaniens, und mit 250 000 Einwohnern nach Wien die zweitgrößte Stadt Österreichs. In dem Roman wird das Schloss Miramare beschrieben, wo am 20. April 1945 Nationalsozialisten und ihre italienischen Komplizen zum letzten Mal den Geburtstag Adolf Hitlers feierten. Das Schloss wurde im Auftrag von Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich errichtet und gibt dem Autor Gelegenheit, die Geschichte dieses unglücklichen Bruders von Kaiser Franz Joseph I. zu erzählen: die Geschichte des Erzherzogs Maximilian, der in eben diesem Schloss 1864 von einigen mexikanischen Delegierten zum Kaiser von Mexiko ernannt worden war. Ein Königreich, das ihm zum Verhängnis werden sollte: Drei Jahre später wurde Maximilian von den Mexikanern hingerichtet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="10456" data-permalink="https://tell-review.de/triest-spiegel-der-weltgeschichte/trieste_miramare1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Trieste_miramare1.jpg?fit=768%2C536&amp;ssl=1" data-orig-size="768,536" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;6.9&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;PENTAX Optio 330GS&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1056904130&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;11.5&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.004&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Trieste_miramare1" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Trieste_miramare1.jpg?fit=768%2C536&amp;ssl=1" class=" wp-image-10456 aligncenter" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Trieste_miramare1-300x209.jpg?resize=428%2C298" alt="" width="428" height="298" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Trieste_miramare1.jpg?resize=300%2C209&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Trieste_miramare1.jpg?resize=80%2C56&amp;ssl=1 80w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/06/Trieste_miramare1.jpg?w=768&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 428px) 100vw, 428px" /></p>
<h3 style="text-align: left;">&#8222;Italianissima Trieste&#8220;</h3>
<p>Der Roman verfolgt viele solcher kuriosen Anekdoten aus der Geschichte Triests. Und viele davon haben einen internationalen Hintergrund. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Triest, bis dahin eine multikulturelle und multikonfessionelle Stadt, in der Italiener, Slawen, Deutsche, Katholiken, Orthodoxe und Juden zusammenlebten, zur „italianissima Trieste“. Nach mehr als 500 Jahren Habsburgerherrschaft und Zugehörigkeit zu einem Vielvölkerstaat war die Stadt nun eine Hochburg der italienischen Faschisten. Kroaten und Slowenen wurden vertrieben oder zur Assimilation gezwungen, Juden verfolgt:</p>
<blockquote><p>So wie Salem, der Beste seiner Bürgermeister, dem man immer noch nachtrauerte, weil er die Stadt so sauber gehalten hatte; nachgetrauert wurde ihm auch von vielen, die ihn 1938 mit den vom Duce ausgerechnet in Triest proklamierten Rassengesetzen vergessen mussten oder wenigsten so tun, als hätten sie ihn vergessen.</p></blockquote>
<p>Während den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wird Triest zum Schauplatz eines Kampfes zwischen deutschen Nationalsozialisten, italienischen Faschisten, italienischen, kroatischen und slawischen Partisanen und alliierten Soldaten aus Neuseeland. In Magris‘ Beschreibung dieser schicksalhaften Tage symbolisiert Triest die Unsinnigkeit des Krieges.</p>
<blockquote><p>Im deutschen Kommando betrachtet man die Wirklichkeit mit den starren und geweiteten Augen des Achats, der wesentlich tausendjähriger ist als das Tausendjährige Reich, und alles tobt mit Überschallgeschwindigkeit darum herum; dem Auge, dessen Etappen dabei sind aufzuhören, gelingt es nicht, den Dingen zu folgen, die sich so konfus und schwindelerregend verändern. Aber auch für die anderen ist es schwierig, den Dingen zu folgen und sie einzuordnen. Schritt zu halten mit ihrer Beschleunigung. Die Befreiung dauert eine Sekunde und ist bereits Okkupation, der Sieg bereits Niederlage.</p></blockquote>
<h3 style="text-align: left;">Der Spiegel der Welt</h3>
<p>Nach dem Zweiten Weltkkrieg erweist sich Triest als Knotenpunkt der Konflikte des kalten Kriegs. 1947 wird das Freie Territorium Triest gegründet, eine konstitutionelle Republik, weder italienisch noch jugoslawisch. Der Stadtstaat hat sogar eine eigene Flagge und wird von den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Jugoslawien militärisch besetzt und verwaltet. Wie Berlin wird Triest zu einer geteilten Stadt: Die Zone A ist von britischen und US-amerikanischen Soldaten besetzt und die Zone B von jugoslawischen. Bis 1954 ist die Stadt in Italien ein Symbol für den Kalten Krieg, danach verkommt sie zu einer Grenzstadt.</p>
<p>In Claudio Magris&#8216; Roman wird Triest zum Spiegel der Weltgeschichte.<br />
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim">
Claudio Magris<br />
<strong>Verfahren eingestellt</strong><br />
Roman · Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend<br />
Verlag Carl Hanser 2017 · 400 Seiten · 25 Euro<br />
ISBN: 978-3446254664<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3446254668/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow noopener">Amazon</a>, <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783446254664" target="_blank" rel="noopener">buecher.de</a><img loading="lazy" decoding="async" class="gcjocxzthncbplynkodb zohmqqkwjwkzkucoovys" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --> oder im lokalen Buchhandel<br />
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<h6 style="text-align: right;">Bildnachweis<br />
Beitragsbild: Risiera di san Sabba.<br />
(<span class="mw-mmv-title">Fabrikgebäude mit Gedenkstätte an der Stelle des gesprengten Krematoriums</span>)<br />
Bearbeitet von Sieglinde Geisel<br />
Von <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Zapping" target="_blank" rel="noopener">Zapping</a>, 2005<br />
Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.5/" target="_blank" rel="noopener">CC by 2.5<br />
</a>Buchcover: Verlag</h6>
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