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	<title>Elena Ferrante &#8211; tell</title>
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	<title>Elena Ferrante &#8211; tell</title>
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		<title>Page 99 Test: Elena Ferrante</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 07:56:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Ferrante]]></category>
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					<description><![CDATA[Hype oder Literatur? Im Mikrokosmos eines Satzes erleben wir ein Kammerspiel von Täuschung und Spannung, hochmusikalisch und souverän im Einsatz der sprachlichen Mittel.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="3967" data-permalink="https://tell-review.de/page-99-test-elena-ferrante/elena-ferrante-min/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?fit=3024%2C4032&amp;ssl=1" data-orig-size="3024,4032" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Elena Ferrante-min" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?fit=773%2C1030&amp;ssl=1" class=" wp-image-3967 aligncenter" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min-225x300.jpg?resize=503%2C671" alt="Elena Ferrante-min" width="503" height="671" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=60%2C80&amp;ssl=1 60w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=773%2C1030&amp;ssl=1 773w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=1200%2C1600&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=1300%2C1733&amp;ssl=1 1300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?resize=300%2C400&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-min.jpg?w=2700&amp;ssl=1 2700w" sizes="(max-width: 503px) 100vw, 503px" /></p>
<p><span class="dropcap">U</span>m es gleich zu sagen: Hier schreibt (und übersetzt!) jemand, der oder die die Klaviatur der Syntax virtuos beherrscht. Es ist von einem Mord die Rede, doch der wahre Krimi findet in der Sprache statt. Zugleich erleben wir ein musikalisches Kunstwerk.</p>
<p>Wie es sich für einen Krimi gehört, fängt es harmlos an. Die <a href="http://tell-review.de/satz-fuer-satz-6-glanz-und-elend-des-adjektivs/" target="_blank">Adjektive </a>in den ersten drei Zeilen sind so konventionell, dass ich nichts erwarte: Der Mann ist stämmig, sein Bauch beeindruckend (ein Adjektiv ohne Inhalt), seine Augen blau, die Stirn (richtig geraten) hoch – nein, sie ist sehr hoch (das hätte eine Warnung sein können), der Stock dunkel.</p>
<p>Hoppla! Dieses Adjektiv würde ich bei einem Stock nicht erwarten. Dunkel ist etwas anderes als braun oder schwarz, es reicht ins Moralische. Ein Tremolo also. Und schon geht’s los:</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Silvio Solara (&#8230;) hatte einen dunklen Stock unter dem Tresen, mit dem er mir nichts, dir nichts<br />
jeden verprügelte, der seine Zeche nicht bezahlte,<br />
jeden, der hatte anschreiben lassen und am Fälligkeitstag seine Rechnung nicht begleichen wollte und<br />
jeden, der Abmachungen traf, sie dann aber nicht einhielt und</div></div>
<p>Eine kunstvoll gedrechselte Aufzählung, die wir hinunterrasen, als wäre es eine Treppe. Bis zum diesem letzten &#8222;und&#8220;<strong>. </strong>Weil es aussieht wie eine Treppenstufe, stolpern wir. Doch dieses &#8222;und&#8220; schert aus: Es dient nicht der Aufzählung, sondern verbindet zwei Satzteile. Auf einmal sind wir wieder auf der Ebene des dunklen Stocks,</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">mit dem er mir nichts, dir nichts jeden verprügelte (&#8230;), und häufig halfen ihm seine Söhne Marcello und Michele dabei, halbwüchsige Jungs, die noch härter zuschlugen als ihr Vater. </div></div>
<p>Der Text spielt mit unserer Erwartung:</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">mit dem er mir nichts, dir nichts jeden verprügelte (&#8230;), und häufig halfen ihm seine Söhne Marcello und Michele dabei, halbwüchsige Jungs &lt;<em>wir winken ab&gt;, </em>die noch härter zuschlugen als ihr Vater &lt;<em>Was?!&gt;.</em> </div></div>
<p>Die Conclusio:</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Man teilte Prügel aus und bekam welche.</div></div>
<p>Die ganze Kadenz mit all ihren Finten klingt in diesem schlichten Satz nach, der sich in einem perfekten Gleichgewicht befindet, im Stillstand sozusagen. Die Form erzeugt Bedeutung: Sie verleiht der Aussage eine Selbstverständlichkeit, als wäre nichts dabei, dass man Prügel austeilt und welche bekommt.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Danach gingen die Männer nach Hause, noch gereizter<br />
von den Verlusten im Spiel,<br />
vom Alkohol,<br />
von den Schulden,<br />
von den Fälligkeitsterminen und<br />
von den Schlägen, und</div></div>
<p>Der Trick von vorhin wird wiederholt: wieder eine Aufzählung – und ein &#8222;und&#8220; als Falle. Diesmal sind wir immerhin durch das Komma gewarnt, das den Hauptsatz ankündigt. In der Musik darf man nichts zwei Mal auf die gleiche Art sagen: Eine Wiederholung bezieht ihre Wirkung aus der Veränderung, meist in Form einer Steigerung. Genau dies tut die Autorin hier, und sie bedient sich dabei des Trugschlusses, wie man ihn aus der klassisch-romantischen Musik kennt. Dieses &#8222;und&#8220; verbindet nicht nur zwei Hauptsätze, es leitet von der Ursache über zur Wirkung:</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">und beim ersten falschen Wort verprügelten sie Frau und Kinder,<br />
eine Kette von Unrecht, das weiteres Unrecht auslöste.</div></div>
<p>Nun haben wir den Höhepunkt des Absatzes erreicht. Der ganze Text zielt auf diesen abschließenden Befund hin: von den Prügeln mit Silvio Solaras dunklem Stock über die Halbwüchsigen, die härter zuschlagen als der Vater bis hin zu den von den Prügeln gereizten Männer, die zu Hause wiederum Frau und Kinder verprügeln – ein musikalischer Bogen, zu lesen in perfektem Legato.</p>
<p>Auf dem Höhepunkt tut die Autorin etwas Atemberaubendes: Sie erlaubt sich einen Registerwechsel, unmerklich. Nachdem wir die ganze Zeit konkrete Dinge gesehen haben wie in einem Film, dreht sich der Erzähler unvermittelt um und kommentiert das Geschehen auf der Leinwand: &#8222;Was Sie eben gesehen haben, meine Damen und Herren, ist eine Kette von Unrecht, das weiteres Unrecht auslöst.&#8220;</p>
<p>Wer sich so etwas leisten kann, ohne dass man sich beim Lesen geschulmeistert fühlt, ist in der Beherrschung seiner Mittel souverän.</p>
<p>Ohne Pause geht es gleich weiter. Und zwar auf der Leinwand, mit einem kühnen Schnitt.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Mitten in dieser langen Ferienzeit geschah etwas, das alle erschütterte, doch auf Lila eine ganz besondere Wirkung hatte &lt;<em>Spannungsaufbau&gt;</em>. Don Achille, der schreckliche Don Achille &lt;<em>also doch nur ein Witz?&gt;</em>, wurde am frühen Nachmittag eines erstaunlich regnerischen Augusttages &lt;<em>zwinkern mit Adjektiven&gt;</em> in seiner Wohnung ermordet &lt;<em>Was?! Wenn auch noch kein Paukenschlag, dazu ist das Wort zu nüchtern&gt;</em>.</div></div>
<p>Die Katze ist also aus dem Sack (resp. dem Satz). Nachdem wir nun wissen, was passiert ist, erfahren wir, wie es geschah:</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Er war in der Küche und hatte gerade das Fenster geöffnet, um etwas frische Regenluft hereinzulassen &lt;<em>alltäglicher geht es nicht&gt;</em>. Dazu hatte er extra seine Mittagsruhe unterbrochen und war aus dem Bett aufgestanden &lt;<em>es geht noch alltäglicher&gt;</em>. Er trug einen stark verschlissenen, hellblauen Schlafanzug und an den Füßen nur gelbliche Socken, die an den Fersen schwarz verfärbt waren &lt;<em>einschläfernd, die vielen Adjektive bremsen den Erzählfluss&gt;</em>. Kaum &lt;<em>Päng!&gt;</em> hatte er das Fenster geöffnet, traf ihn ein Regenschauer &lt;<em>ach so, Fehlalarm&gt;</em> ins Gesicht und rechts am Hals &lt;<em>auch dort trifft ihn der Regenschauer&gt;</em>, genau zwischen Unterkiefer und Schlüsselbein &lt;<em>jaja, so genau wollten wir es gar nicht wissen&gt;</em>, ein Messerstich &lt;<em>Was?!&gt;</em>.</div></div>
<p>Laut Paul Valéry ist Literatur die Kunst, mit der Seele der anderen Menschen sein Spiel zu treiben. Elena Ferrante betreibt ein syntaktisches Kammerspiel mit unseren Erwartungen. Sie tut es mit Präzision und Witz, wie man am letzten Satz sehen kann, der uns zuerst wieder in die Irre führt.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Das Blut spritzte aus seinem Hals &lt;<em>Kolportage&gt;</em> und traf einen an der Wand hängenden Kupfertopf &lt;<em>die Pointe sitzt in der <a href="http://tell-review.de/satz-fuer-satz-3-genauigkeit/" target="_blank">Genauigkeit</a></em>&gt;.</div></div>
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim">
Elena Ferrante<br />
<strong>Meine geniale Freundin</strong><br />
Roman<br />
Aus dem Italienischen von Karin Krieger<br />
Suhrkamp-Verlag 2016 · 422 Seiten · 22,00 Euro<br />
ISBN: 9783518425534<br />
</div></div>
<div class="su-column su-column-size-1-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="3961" data-permalink="https://tell-review.de/page-99-test-elena-ferrante/elena-ferrante/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante.jpg?fit=299%2C499&amp;ssl=1" data-orig-size="299,499" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Elena Ferrante" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante.jpg?fit=299%2C499&amp;ssl=1" class="alignnone size-medium wp-image-3961" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante-180x300.jpg?resize=180%2C300" alt="Elena Ferrante" width="180" height="300" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante.jpg?resize=180%2C300&amp;ssl=1 180w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante.jpg?resize=48%2C80&amp;ssl=1 48w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/08/Elena-Ferrante.jpg?w=299&amp;ssl=1 299w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></div></div></div>
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<hr />
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