<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Vom Schreiben in Mann-Form	</title>
	<atom:link href="https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/</link>
	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Mon, 31 May 2021 10:41:44 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>
		Von: Laubeiter		</title>
		<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14434</link>

		<dc:creator><![CDATA[Laubeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 10:41:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=102038#comment-14434</guid>

					<description><![CDATA[Die hier verfasste Kritik bewertet den Versuch des Autors M.F., sein Ich in den Blick zu nehmen, als formal unzureichend weil er Frauen nicht genau darstellt, und moralisch verwerflich, weil die von ihm vorgebrachte Selbstkritik nur vorgeblich sei. Als Argument dafür wird unter Anderem angeführt, eine weibliche Person habe M.F. mal besucht und nachher einen Tagebucheintrag veröffentlicht, in dem sie M.F. des Neides bezichtigte. Nun gut, M.F. mag neidisch gewesen sein,(ich habe auch schon Bücher von Christa Wolf an die Wand geworfen), doch ein literarisches oder moralisches Urteil braucht mehr als einen Tagebucheintrag, finde ich.  Wäre M.F. nicht nur chauvi, sondern ein blöder chauvi gewesen, hätten dann zwei Schriftstellerinnen mit ihm mehr oder minder intime Freundschaften gepflegt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die hier verfasste Kritik bewertet den Versuch des Autors M.F., sein Ich in den Blick zu nehmen, als formal unzureichend weil er Frauen nicht genau darstellt, und moralisch verwerflich, weil die von ihm vorgebrachte Selbstkritik nur vorgeblich sei. Als Argument dafür wird unter Anderem angeführt, eine weibliche Person habe M.F. mal besucht und nachher einen Tagebucheintrag veröffentlicht, in dem sie M.F. des Neides bezichtigte. Nun gut, M.F. mag neidisch gewesen sein,(ich habe auch schon Bücher von Christa Wolf an die Wand geworfen), doch ein literarisches oder moralisches Urteil braucht mehr als einen Tagebucheintrag, finde ich.  Wäre M.F. nicht nur chauvi, sondern ein blöder chauvi gewesen, hätten dann zwei Schriftstellerinnen mit ihm mehr oder minder intime Freundschaften gepflegt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexandra Trencséni		</title>
		<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Trencséni]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2021 18:54:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=102038#comment-14393</guid>

					<description><![CDATA[Bisschen viel Aufwand für den letzten Satz als Ergebnis. Das ist übrigens wieder das mit dem Feminist. Das soll er sein und ist es aber nicht. Als wäre ein männlicher Blick auf die Welt per se ein Problem. Dann wäre es ein weiblicher genauso. (Es sei denn, es wird behauptet, Frauen seien eben die besseren Menschen.)
Die Frage ist ja, was man damit macht. Für mich war bei Frisch immer charakteristisch, dass da ein Mann über Rollenverhalten überhaupt nachdenkt und es vielleicht nicht wirklich schafft, es zu verändern, aber es ist ein deutliches Leiden daran spürbar. Das war für mich die Qualität...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisschen viel Aufwand für den letzten Satz als Ergebnis. Das ist übrigens wieder das mit dem Feminist. Das soll er sein und ist es aber nicht. Als wäre ein männlicher Blick auf die Welt per se ein Problem. Dann wäre es ein weiblicher genauso. (Es sei denn, es wird behauptet, Frauen seien eben die besseren Menschen.)<br />
Die Frage ist ja, was man damit macht. Für mich war bei Frisch immer charakteristisch, dass da ein Mann über Rollenverhalten überhaupt nachdenkt und es vielleicht nicht wirklich schafft, es zu verändern, aber es ist ein deutliches Leiden daran spürbar. Das war für mich die Qualität&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2021 12:04:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=102038#comment-14388</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14375&quot;&gt;Jochen Schimmang&lt;/a&gt;.

Was steht denn da drin? Bzw. worin besteht die Krankheit der Phantasie?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14375">Jochen Schimmang</a>.</p>
<p>Was steht denn da drin? Bzw. worin besteht die Krankheit der Phantasie?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dahlke, Birgit		</title>
		<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dahlke, Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 10:21:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=102038#comment-14377</guid>

					<description><![CDATA[Eine anregende Perspektive auf den &quot;schlecht gealterten&quot; Frisch! Herzlichen Dank für den kritisch-bereichernden Impuls zur Neulektüre. Mögen viele Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer die Courage haben, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern zusammen (!) auf eine so er-frisch-ende Weise gründlich auf die Prosa einzulassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine anregende Perspektive auf den &#8222;schlecht gealterten&#8220; Frisch! Herzlichen Dank für den kritisch-bereichernden Impuls zur Neulektüre. Mögen viele Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer die Courage haben, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern zusammen (!) auf eine so er-frisch-ende Weise gründlich auf die Prosa einzulassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jochen Schimmang		</title>
		<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14375</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Schimmang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 09:57:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=102038#comment-14375</guid>

					<description><![CDATA[Ergänzend dazu zu lesen: Christian Linder, &quot;Die Krankheit der Phantasie. Über Max Frisch&quot;, ursprünglich in &quot;Die Träume der Wunschmaschine&quot; Rowohlt das neue buch, 1981, jetzt in: &quot;Noten an den Rand des Lebens&quot;, Matthes &#038; Seitz 2011, p. 147ff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend dazu zu lesen: Christian Linder, &#8222;Die Krankheit der Phantasie. Über Max Frisch&#8220;, ursprünglich in &#8222;Die Träume der Wunschmaschine&#8220; Rowohlt das neue buch, 1981, jetzt in: &#8222;Noten an den Rand des Lebens&#8220;, Matthes &amp; Seitz 2011, p. 147ff.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marc Djizmedjian		</title>
		<link>https://tell-review.de/vom-schreiben-in-mann-form/#comment-14374</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc Djizmedjian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 09:14:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=102038#comment-14374</guid>

					<description><![CDATA[Wo steht geschrieben, dass ein Autor seinen Figuren mit Wertschätzung begegnen sollte? Was ist eine &quot;ethisch fragwürdige Poetik&quot;? Was soll ein &quot;rein männlicher Blick&quot; sein? Und was ist falsch daran, über sich selbst zu schreiben? Diese Fragen lässt der Essay unbeantwortet. Er wirft Frisch im Grunde vor, kein Feminist zu sein, aber was hat das mit der Qualität seiner Texte zu tun? Frisch hat offensichtlich nicht so geschrieben, wie der Autor des Essays es sich wünscht. Drum fällt er durch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo steht geschrieben, dass ein Autor seinen Figuren mit Wertschätzung begegnen sollte? Was ist eine &#8222;ethisch fragwürdige Poetik&#8220;? Was soll ein &#8222;rein männlicher Blick&#8220; sein? Und was ist falsch daran, über sich selbst zu schreiben? Diese Fragen lässt der Essay unbeantwortet. Er wirft Frisch im Grunde vor, kein Feminist zu sein, aber was hat das mit der Qualität seiner Texte zu tun? Frisch hat offensichtlich nicht so geschrieben, wie der Autor des Essays es sich wünscht. Drum fällt er durch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
