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	<title>Gender &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		<title>PS zu Anne Garréta, „Sphinx“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Heibert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 09:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Page-99-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist nicht leicht, sich eine Liebesgeschichte vorzustellen, bei der man das Geschlecht der beiden Liebenden nicht kennt. Eine erfrischend ungewohnte Lese-Erfahrung – auch als Überprüfung des Page-99-Tests zu Anne Garrétas Roman "Sphinx".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">W</span>ie lässt sich eine Liebesgeschichte ohne Geschlechtszuordnung erzählen? Diesen Clou des Romans <em>Sphinx</em> hatte die <a href="https://i1.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/h6484_000157.png" target="_blank">Seite 99</a> im <a href="http://tell-review.de/page-99-test-anne-garreta/" target="_blank">Test </a>nicht preisgegeben, daher wollte ich es wissen und habe mir das ganze Buch vorgenommen.</p>
<p>Das Unterfangen liest sich erstaunlich mühelos: Abgesehen von den neutralen Benennungen der beiden Hauptpersonen – „ich“ und „A***“ – verzichtet der Text auf jegliche Pronomen in allen Fällen der Deklination (sie/er, ihr/sein, ihr/ihm, sie/ihn). Die Pronomen werden ersetzt durch wiederholte Benennungen oder, bei Possessivpronomen, durch den Artikel oder das Demonstrativpronomen: „der Körper“, „diese Haut“, „ein Blick“. Das klingt nüchterner, distanzierter, als wenn es hieße: „ihr Körper“, „seine Haut“, „ihr Blick“.</p>
<p>Da das Ich des Romans so genau beobachtet und die Beziehung nicht nur erzählen, sondern auch ergründen will, passt dieser analytischere, trockenere Ton. Auch dann, wenn es um Leidenschaft, Obsession, Ausschweifung geht:</p>
<blockquote><p>Im Mund habe ich noch immer den Geschmack von Haut, vom Schweiß auf dieser Haut. An den Händen das Gefühl sowohl dieser Haut als auch der Konturen dieses Körpers. In einer ungebrochenen Dunkelheit – sei es, weil ich die Augen geschlossen hatte oder vorübergehend mit Blindheit geschlagen war – ein paar eindringliche Bilder und im Ohr der Widerhall von Flüstern, von kaum artikulierten Worten. Ich könnte niemals genau wiedergeben, was geschah – weder schildern noch auch nur benennen, was ich machte oder mit mir gemacht wurde.</p></blockquote>
<p>Wir haben es mit einer rückblickenden Aufarbeitung, einer Vergewisserung zu tun: Wie ist das alles geschehen, und wie konnte es geschehen? Da außerdem beide Figuren gesellschaftliche Konventionen ignorieren oder verweigern, erscheint es nur konsequent, dass das Ich von ihrer Beziehung erzählt, ohne sich um die klassischen Vorbilder für Paarbeziehung und männliches vs. weibliches Rollenverhalten zu scheren.</p>
<p>Trotzdem ist es mir beim Lesen schwer gefallen, mir zu den detaillierten Beschreibungen keine Gesichter und Körper vorzustellen, ich habe mich immer wieder dabei ertappt, das Fehlende intuitiv zu ergänzen. Vielleicht liest jeder und jede das anders. Vielleicht lenkt das androgyne Aussehen der <a href="https://www.google.de/imgres?imgurl=http://artsfuse.org/wp-content/uploads/2015/07/AG10.jpg&amp;imgrefurl=http://artsfuse.org/130855/fuse-book-review-anne-garretas-sphinx-a-compelling-story-of-genderless-love/&amp;h=500&amp;w=605&amp;tbnid=HEf7gbdy0-uCXM:&amp;vet=1&amp;tbnh=165&amp;tbnw=200&amp;docid=TiMNei8p0Be9ZM&amp;itg=1&amp;usg=__kzWRDEqz5Nmam0pjn9Tl14Xgzhw=&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiZtrDI-JbSAhUI7BQKHVduAcIQ_B0IazAK&amp;ei=_9KmWNm6AojYU9fchZAM#h=500&amp;imgrc=HEf7gbdy0-uCXM:&amp;tbnh=165&amp;tbnw=200&amp;vet=1&amp;w=605" target="_blank">Autorin</a> auf die Fährte eines lesbischen Paares, so unzulässig die Gleichsetzung zwischen Autor und Erzähler bekanntlich auch ist. Ich habe versucht, das Experiment aktiv mitzugestalten und immer wieder bewusst hin- und hergeschaltet: Und wenn das jetzt zwei Frauen, zwei Männer wären? Oder Mann und Frau, in wechselnder Zuordnung?</p>
<p>Wie würde das mein Lesegefühl ändern? Die beiden Figuren bewegen sich durch ein wildes, schräges Nachtleben im Paris der 1980er Jahre und denken gar nicht daran, sich anzupassen – das Ich an der Universität, A*** auf Variétébühnen. Da scheint eine homosexuelle Beziehung etwas geschmeidiger ins Bild zu passen. Andererseits: Gegen genau diese Art von Wahrnehmungsklischee richtet sich Anne Garrétas ganzer Ansatz. Ihre Haltung, das Geschlecht der Figuren in diesem Buch für irrelevant zu erklären, überzeugt letztlich so sehr, dass die Lesefantasie irgendwann keine Bilder mehr produziert, die den Figuren ein Geschlecht zuordnen. Die geschilderten Gefühle und Körperempfindungen sind wichtiger. Das beschert eine spannende Leseerfahrung, weil sie so prozesshaft und lebendig ist – und so erfrischend ungewohnt.</p>
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim">
Anne Garréta<br />
<strong>Sphinx</strong><br />
Roman<br />
Aus dem Französischen von Alexandra Baisch<br />
Mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel<br />
edition fünf 2016 • 184 Seiten • 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-942374-83-5<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3942374838/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow">Amazon</a> oder <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783942374835" target="_blank">buecher.de</a><img decoding="async" class="xcmvajciakweeaygszjf" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --><br />
</div></div>
<div class="su-column su-column-size-1-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim"><a href="http://www.amazon.de/dp/3942374838/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="6643" data-permalink="https://tell-review.de/page-99-test-anne-garreta/garretta_cover_u1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?fit=850%2C1280&amp;ssl=1" data-orig-size="850,1280" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Garretta_Cover_U1" data-image-description="&lt;p&gt;Anne Garréta, Sphinx&lt;br /&gt;
Coverbild&lt;br /&gt;
Edition Nautilus&lt;/p&gt;
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</div></div>
<h6 style="text-align: right;"><em>Beitragsbild und Cover:<br />
<a href="https://edition-nautilus.de/programm/sphinx/" target="_blank">edition fünf</a></em></h6>
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		<title>Page-99-Test: Anne Garréta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Heibert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 10:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Page-99-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Seite 99 von Anne Garrétas Roman "Sphinx" serviert subtile Wahrnehmungen wie das "samtene Gefühl schmelzender Sandkörner" im Mund. Und am Ende taucht eine Figur namens A*** auf. Erzählt man so eine Liebesgeschichte ohne Geschlecht?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">Z</span>u den ungeschriebenen Regeln des Page-99-Tests gehört es, nur von der Seite 99 auszugehen. Weder darf man das ganze Buch kennen, noch darf man durch andere Vorabinformationen in der Wahrnehmung beeinflusst sein. Wenn einem allerdings schon auf dem Umschlag substanzielle Informationen ins Auge springen – nun, dann weiß man sie halt und kann nicht mehr dahinter zurück.</p>
<p>„<em>Sphinx</em> sticht hervor, weil Garréta das Unmögliche versucht: eine Liebesgeschichte ohne Geschlecht zu erzählen“, so Antje Rávic Strubel auf der Rückseite des Umschlags. Ein sprachliches Akrobatenstück muss das also sein, denn schließlich erkennt man sowohl im Französischen als auch im Deutschen dank der Grammatik immer, welches Geschlecht die handelnden Personen haben. Das ist unumgänglich. Oder nur scheinbar unumgänglich? Ich bin gespannt auf <a href="https://i1.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/h6484_000157.png" target="_blank">diese Seite 99</a>.</p>
<blockquote><p>Dann verschwindet der Geschmack, der sich auf meiner Zunge materialisiert hatte (…) – und ich spüre, wie er dahinschmilzt und die Kehle hinunterrinnt.</p></blockquote>
<p>Elegant setzt Anne Garréta das Dahinschwinden einer Erinnerung parallel mit dem allmählichen Hinunterschlucken eines Geschmacksträgers. Es schmeckt nach Tee und Süßkartoffel (zusammen!), und als sich dieser Geschmack ins Schale hinein aufgelöst hat, folgt etwas Überraschendes, beinahe Surreales:</p>
<blockquote>[Nun] taucht wieder das samtene Gefühl schmelzender Sandkörner auf, die die Schleimhaut bis weit in den Rachen mit einem süßen, dichten Schleier überziehen wie mit Honig.</p></blockquote>
<p>Es bleibt ein poetisches Rätsel, unter welchen Umständen Sandkörner schmelzen, warum sie dann süß sind – und woher die erzählende Figur diese Erfahrung hat, die ihr anscheinend vertraut ist: Das Gefühl taucht ja „wieder“ auf. Sie empfindet es gar als schützende zweite Haut, wie es im nächsten Satz heißt – schützend und doch fragil:</p>
<blockquote><p>Ich gab mich dieser Süße in mir schweigend hin, weil ich fürchtete, die zarte, schützende, einer zweiten Haut ähnliche Schicht mit Worten zu verletzen.</p></blockquote>
<p>Dies ist ein komplexes Gebäude aus poetischen Setzungen. Doch aufgrund des Ernsts im Ton und der beharrlichen Akribie der Beschreibung nehme ich das alles erstmal hin, ohne es reflexhaft als möchtegern-lyrische Angeberei abzutun.</p>
<p>Der zweite Absatz scheint ganz woandershin zu springen:</p>
<blockquote><p>Mein Englisch ist noch immer von der Zeit geprägt, in der ich fast ausschließlich mit Schwarzen zusammen war (…), ein hässlicher Zwitter, (…) Oxford und Harlem, Byron und Gospel in einen Topf geworfen.</p></blockquote>
<p>Für die individuell verschlungenen Wege, auf denen man Sprachen lernt, findet Garréta schöne Bilder. Was das mit dem Geschmack von Tee plus Süßkartoffeln zu tun hat, lässt sich nur erahnen – immerhin kommen Süßkartoffeln in der afroamerikanischen Küche vor. Und dass wir uns in den USA befinden, bestätigt der Anfang des nächsten Abschnitts: Die zwei Protagonisten spazieren durch Harlem. Oder auch nicht, denn Figur Nr. 2, genannt A***, hat etwas dagegen:</p>
<blockquote><p>Mein Wunsch, durch Harlem zu spazieren, stieß bei A*** auf großen Widerstand.</p></blockquote>
<p>Soweit zum inhaltlichen Ertasten der Zusammenhänge, wie es jeder Page-99-Test mit sich bringt. Was passiert hier sprachlich? Die erzählende Figur blickt trennscharf auf die Welt und auf sich selbst, verbindet subtile Wahrnehmungen mit durchdachten Auswertungen. Und sie nimmt sich Zeit dafür. Ein Eindruck von Nabelschau, in geschmeidigem sprachlichem Gewand: Die Übertragung von Alexandra Baisch setzt einen rückstandsfrei deutschen, natürlichen, vielseitigen, behutsamen Ton.</p>
<p>Dass hier eine Liebesgeschichte erzählt wird, weiß ich nur aus dem Zitat von Antje Rávic Strubel. Ob wohl A*** auch zu Wort kommt? Das Beobachtende und Selbstbeobachtende ist für eine Liebesgeschichte plausibel. Das allerdings, worauf ich so scharf war – die Formen der Sprachgestaltung, mit denen das Geschlecht der beiden Liebenden verschwiegen werden soll –, enthält diese Seite mir vor. Bis auf die Abkürzung verräterischer Vornamen, das ist eines der denkbaren Verfahren. Die Künstlichkeit von „A***“ nervt zwar ein bisschen, wird aber durch die vorgegebene Versuchsanordnung legitimiert. Wie die Neutralisierung sonst funktionieren kann, verrät mir die zufällige Seite 99 nicht.</p>
<p>Nicht jede Seite 99 sagt so viel aus, wie man sich wünschen würde. Macht nichts. Ich <em>darf</em> das Buch ja auch ganz lesen.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum <a href="http://tell-review.de/ps-zu-anne-garreta-sphinx/" target="_blank">PS des Page-99-Tests</a>.</p>
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim">
Anne Garréta<br />
<strong>Sphinx</strong><br />
Roman<br />
Deutsch von Alexandra Baisch<br />
Mit einem Nachwort von Antje Rávic Strubel<br />
edition fünf 2016 • 184 Seiten • 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-942374-83-5<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3942374838/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow">Amazon</a> oder <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783942374835" target="_blank">buecher.de</a><img decoding="async" class="xcmvajciakweeaygszjf" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --><br />
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<div class="su-column su-column-size-1-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim"><a href="http://www.amazon.de/dp/3942374838/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6643" data-permalink="https://tell-review.de/page-99-test-anne-garreta/garretta_cover_u1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?fit=850%2C1280&amp;ssl=1" data-orig-size="850,1280" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Garretta_Cover_U1" data-image-description="&lt;p&gt;Anne Garréta, Sphinx&lt;br /&gt;
Coverbild&lt;br /&gt;
Edition Nautilus&lt;/p&gt;
" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?fit=684%2C1030&amp;ssl=1" class="aligncenter wp-image-6643 size-medium" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1-199x300.jpeg?resize=199%2C300" width="199" height="300" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?resize=199%2C300&amp;ssl=1 199w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?resize=53%2C80&amp;ssl=1 53w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?resize=768%2C1157&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?resize=684%2C1030&amp;ssl=1 684w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?resize=300%2C452&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/02/Garretta_Cover_U1.jpeg?w=850&amp;ssl=1 850w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a></div></div></div>
</div></div>
<h6 style="text-align: right;"><em>Coverbild: <a href="https://edition-nautilus.de/programm/sphinx/" target="_blank">edition fünf</a></em></h6>
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