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	Kommentare zu: Li Shangyin 1: Gehen ohne Spur	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Dec 2020 13:28:37 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>
		Von: Jürgen Weber		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-12409</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 13:28:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
leider bin ich erst jetzt auf diese interessante Diskussion gestoßen. Darf ich dennoch meinen Senf dazugeben?
Bei der Übersetzung chinesischer Lyrik wird die strenge formale Struktur, der sie unterliegt, meist übersehen und  nicht berücksichtigt. Die Qualität eines klassischen chinesischen Gedichtes definiert sich aber weniger durch den Inhalt als durch die Form. Bei allem Verständnis sollte sich ein Übersetzer bemühen, diesen formalen Aufbau des Originals nicht ganz unter den Tisch fallen zu lassen. In vielen Fällen geschieht jedoch genau dies, dadurch geht für den westlichen Leser ein wesentlicher Reiz chinesischer Lyrik verloren. 
Das deutlichste Kennzeichen der formalen Struktur der Gedichte ist der Reim. Das Vorhandensein eines Reimes im Original zu negieren, ist sicher die radikalste Form der Reimkritik, nachdenklichere Übersetzer führen andere Argumente an, die meines Erachtens dennoch nicht greifen. So verzichtet Rainald Simon bei seiner neuen Shijing-Übersetzung bewusst 
„auf eine der originalen Struktur folgenden Reimung,…weil dazu weitgehende und damit verzerrende Eingriffe nötig wären, um die Strukturen adäquat wiederzugeben. 
Den Kompromiss zu finden zwischen Wörtlichkeit, inhaltlicher Korrektheit und Nachahmung formaler Gesichtspunkte, ist allerdings genau die Aufgabe des Übersetzers. Wer dann einfach auf den Reim verzichtet, der macht es sich doch zu einfach. Dass eine übertriebene Reimung jedem Gedicht etwas „Leierhaftes“ verleiht,  ist unbestritten und kann am besten bei den Übersetzungen Alfred Forkes nachempfunden werden, der mitunter der einzelnen Verszeile gleich zwei Reime (je ein Teil vor und nach der Zäsur) angedeihen lässt. Dennoch, die Nachempfindung des im Original ja unzweifelhaft vorhandenen Reimes 
„eine Art Zwangseinbürgerung ins Reich deutscher Reimung, die das Original verzerr(t) “ (R. Simon)
zu nennen, ist schon etwas abwegig.  Und auf den Reim zu verzichten aus der Befürchtung heraus, dass dem heutigen Leser von Lyrik der Reim verstaubt und oft schon fast ein wenig verschroben vorkommt,“ (R. Simon)
kann ja wohl nicht die angemessene Reaktion sein. Sprachlich befremdlich erscheinen  dem heutigen Leser auch die Meisterwerke in der Sprache Goethes, Schillers oder Lessings. Aber wäre es die angemessene Reaktion darauf, den „Faust“ umzuschreiben in die Sprache der Smartphone-Nutzer von heute? Im Falle der chinesischen Gedichte halte ich es lieber mit Volker Klöpsch, der „die Gebundenheit der Sprache durch Strophe und Reim“ beibehält, da „jede sprachliche Beliebigkeit irreführend“ wäre. 
Will man nur ein Mindestmaß an Berücksichtigung der formalen Strukturen bei der Übersetzung walten lassen, darf man meines Erachtens am allerwenigsten auf den Reim verzichten. Deshalb habe ich bei meinen Übersetzungen  ein durchgehendes Reimschema im Deutschen angewandt, ohne dass die Wörtlichkeit der Übertragung zu kurz kommt. Der Gefahr, bei der Suche nach einem passenden Reimwort Charakter und Poesie des Gedichtes zu beeinträchtigen, muss man sich dabei natürlich bewusst sein. Das Reimschema im Original, das in der Regel im ganzen Gedicht jeweils nur einer Silbe folgt, kann in der deutschen Sprache kaum nachvollzogen werden. Nur in ganz seltenen Fällen kann dies gelingen. Zumindest bei den einstrophigen nur vier Verse langen Kurzgedichten habe ich mich bemüht, das im Original angelegte Reimschema aaba auch im Deutschen zu erreichen. In mehr als 80 Prozent der Fälle ist dies gelungen. Dem Gedicht in der Übersetzung grundsätzlich ein bestimmtes Reimschema zu verpassen, halte ich für absolut alternativlos; nicht vorrangig deswegen, weil das Original auch mit einem Reim arbeitet, sondern weil ein Reimschema, es sehe aus wie es wolle, am ehesten einen Eindruck einer formellen „Zwangsjacke“ vermitteln kann, in der die Dichter eingepackt waren und unter deren Einschränkungen sie dichten mussten. Ein Verzicht auf den Reim würde eine dichterische Freiheit und Ungebundenheit suggerieren, die am allerwenigsten in der chinesischen Dichtkunst anzutreffen ist, er würde nahelegen, bei den chinesischen Gedichten handele es sich um im freien Rhythmus formlos und ungezwungen dahin plätschernden Versen, die von ebenso freien und in der Natur sich tummelnden Menschen künden. Genau das Gegenteil ist aber der Fall, und genau, um diesen Gedanken zu vermitteln, ist der Reim so wichtig. Dabei scheint es völlig unerheblich zu sein, in welchem Schema der Reim in der Übersetzung auftaucht, 1:1 dem Original folgen kann er ohnehin nicht. Warum dann also nicht hin und wieder einen umfassenden Reim (abba) auswählen, wenn es gerade sprachlich passt, oder einen Kreuzreim (abab) oder einen komplizierteres Reimschema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
leider bin ich erst jetzt auf diese interessante Diskussion gestoßen. Darf ich dennoch meinen Senf dazugeben?<br />
Bei der Übersetzung chinesischer Lyrik wird die strenge formale Struktur, der sie unterliegt, meist übersehen und  nicht berücksichtigt. Die Qualität eines klassischen chinesischen Gedichtes definiert sich aber weniger durch den Inhalt als durch die Form. Bei allem Verständnis sollte sich ein Übersetzer bemühen, diesen formalen Aufbau des Originals nicht ganz unter den Tisch fallen zu lassen. In vielen Fällen geschieht jedoch genau dies, dadurch geht für den westlichen Leser ein wesentlicher Reiz chinesischer Lyrik verloren.<br />
Das deutlichste Kennzeichen der formalen Struktur der Gedichte ist der Reim. Das Vorhandensein eines Reimes im Original zu negieren, ist sicher die radikalste Form der Reimkritik, nachdenklichere Übersetzer führen andere Argumente an, die meines Erachtens dennoch nicht greifen. So verzichtet Rainald Simon bei seiner neuen Shijing-Übersetzung bewusst<br />
„auf eine der originalen Struktur folgenden Reimung,…weil dazu weitgehende und damit verzerrende Eingriffe nötig wären, um die Strukturen adäquat wiederzugeben.<br />
Den Kompromiss zu finden zwischen Wörtlichkeit, inhaltlicher Korrektheit und Nachahmung formaler Gesichtspunkte, ist allerdings genau die Aufgabe des Übersetzers. Wer dann einfach auf den Reim verzichtet, der macht es sich doch zu einfach. Dass eine übertriebene Reimung jedem Gedicht etwas „Leierhaftes“ verleiht,  ist unbestritten und kann am besten bei den Übersetzungen Alfred Forkes nachempfunden werden, der mitunter der einzelnen Verszeile gleich zwei Reime (je ein Teil vor und nach der Zäsur) angedeihen lässt. Dennoch, die Nachempfindung des im Original ja unzweifelhaft vorhandenen Reimes<br />
„eine Art Zwangseinbürgerung ins Reich deutscher Reimung, die das Original verzerr(t) “ (R. Simon)<br />
zu nennen, ist schon etwas abwegig.  Und auf den Reim zu verzichten aus der Befürchtung heraus, dass dem heutigen Leser von Lyrik der Reim verstaubt und oft schon fast ein wenig verschroben vorkommt,“ (R. Simon)<br />
kann ja wohl nicht die angemessene Reaktion sein. Sprachlich befremdlich erscheinen  dem heutigen Leser auch die Meisterwerke in der Sprache Goethes, Schillers oder Lessings. Aber wäre es die angemessene Reaktion darauf, den „Faust“ umzuschreiben in die Sprache der Smartphone-Nutzer von heute? Im Falle der chinesischen Gedichte halte ich es lieber mit Volker Klöpsch, der „die Gebundenheit der Sprache durch Strophe und Reim“ beibehält, da „jede sprachliche Beliebigkeit irreführend“ wäre.<br />
Will man nur ein Mindestmaß an Berücksichtigung der formalen Strukturen bei der Übersetzung walten lassen, darf man meines Erachtens am allerwenigsten auf den Reim verzichten. Deshalb habe ich bei meinen Übersetzungen  ein durchgehendes Reimschema im Deutschen angewandt, ohne dass die Wörtlichkeit der Übertragung zu kurz kommt. Der Gefahr, bei der Suche nach einem passenden Reimwort Charakter und Poesie des Gedichtes zu beeinträchtigen, muss man sich dabei natürlich bewusst sein. Das Reimschema im Original, das in der Regel im ganzen Gedicht jeweils nur einer Silbe folgt, kann in der deutschen Sprache kaum nachvollzogen werden. Nur in ganz seltenen Fällen kann dies gelingen. Zumindest bei den einstrophigen nur vier Verse langen Kurzgedichten habe ich mich bemüht, das im Original angelegte Reimschema aaba auch im Deutschen zu erreichen. In mehr als 80 Prozent der Fälle ist dies gelungen. Dem Gedicht in der Übersetzung grundsätzlich ein bestimmtes Reimschema zu verpassen, halte ich für absolut alternativlos; nicht vorrangig deswegen, weil das Original auch mit einem Reim arbeitet, sondern weil ein Reimschema, es sehe aus wie es wolle, am ehesten einen Eindruck einer formellen „Zwangsjacke“ vermitteln kann, in der die Dichter eingepackt waren und unter deren Einschränkungen sie dichten mussten. Ein Verzicht auf den Reim würde eine dichterische Freiheit und Ungebundenheit suggerieren, die am allerwenigsten in der chinesischen Dichtkunst anzutreffen ist, er würde nahelegen, bei den chinesischen Gedichten handele es sich um im freien Rhythmus formlos und ungezwungen dahin plätschernden Versen, die von ebenso freien und in der Natur sich tummelnden Menschen künden. Genau das Gegenteil ist aber der Fall, und genau, um diesen Gedanken zu vermitteln, ist der Reim so wichtig. Dabei scheint es völlig unerheblich zu sein, in welchem Schema der Reim in der Übersetzung auftaucht, 1:1 dem Original folgen kann er ohnehin nicht. Warum dann also nicht hin und wieder einen umfassenden Reim (abba) auswählen, wenn es gerade sprachlich passt, oder einen Kreuzreim (abab) oder einen komplizierteres Reimschema.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-211</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 22:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-210&quot;&gt;Reinhard Matern&lt;/a&gt;.

Danke. Das Problem war das unglückliche und unnötige Bild des Scherbenhaufens, nicht Ihre Ansicht. Über die lässt sich bilderlos sehr viel besser reden. Lassen wir also das Scherbengericht einfach hinter uns.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-210">Reinhard Matern</a>.</p>
<p>Danke. Das Problem war das unglückliche und unnötige Bild des Scherbenhaufens, nicht Ihre Ansicht. Über die lässt sich bilderlos sehr viel besser reden. Lassen wir also das Scherbengericht einfach hinter uns.</p>
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		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-210</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 22:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vorsichtshalber betone ich noch einmal meine Ansicht bilderlos: Man würde die längst genutzte Freiheit verkennen, in einer Übertragung von der originalen Reimform abzuweichen. Offensichtlich geht es jedoch nicht anders. Gerade der Versuch, von dem Schema &#039;etwas zu retten&#039;, könnte jedoch nur verbliebene Reste des Originalschemas anzeigen. Deshalb würde ich auf das Schema verzichten. Mehr sagte ich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsichtshalber betone ich noch einmal meine Ansicht bilderlos: Man würde die längst genutzte Freiheit verkennen, in einer Übertragung von der originalen Reimform abzuweichen. Offensichtlich geht es jedoch nicht anders. Gerade der Versuch, von dem Schema &#8218;etwas zu retten&#8216;, könnte jedoch nur verbliebene Reste des Originalschemas anzeigen. Deshalb würde ich auf das Schema verzichten. Mehr sagte ich nicht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-209</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 21:40:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-207&quot;&gt;Anselm Bühling&lt;/a&gt;.

Sorry, an einen polemischen Tiefschlag kann ich mich nicht erinnern. Im Gegenteil: ich bin ohne Umschweife ins Detail gegangen, sowohl in Bezug auf &#039;Freiheit&#039; als auch auf die Frage nach &#039;Form und Inhalt&#039; (im Rahmen des Bildes), und ich frage mich nun, was daran hätte abwegig sein können, oder wird nicht verstanden, was ich sagte? Vielleicht äußerte ich nicht einige der wohlbekannten Ansichten; werden die vermisst?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-207">Anselm Bühling</a>.</p>
<p>Sorry, an einen polemischen Tiefschlag kann ich mich nicht erinnern. Im Gegenteil: ich bin ohne Umschweife ins Detail gegangen, sowohl in Bezug auf &#8218;Freiheit&#8216; als auch auf die Frage nach &#8218;Form und Inhalt&#8216; (im Rahmen des Bildes), und ich frage mich nun, was daran hätte abwegig sein können, oder wird nicht verstanden, was ich sagte? Vielleicht äußerte ich nicht einige der wohlbekannten Ansichten; werden die vermisst?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-207</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 20:38:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Raffael Keller hat hier seine Arbeit vorgestellt, seine Vorgehensweise erläutert und auf Ihre Nachfrage hin seine Entscheidung begründet – freundlich und professionell. Ich finde es schade, dass Sie auf seine Gründe nicht eingegangen sind, sondern stattdessen das von ihm verwendete Bild für einen polemischen Tiefschlag zweckentfremdet haben. 

Die Diskussion darüber, wie mit Reimen umzugehen ist, wird seit langem geführt – mit guten Argumenten von jeder Seite. Hier wäre durchaus Gelegenheit, daran anzuknüpfen und eine anregende, auch kontroverse Debatte zu führen. Das kann aber nur gelingen, wenn jeder auf die Gründe des anderen eingeht und seine eigenen erläutert. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie das mit Freundlichkeit und Respekt tun könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Raffael Keller hat hier seine Arbeit vorgestellt, seine Vorgehensweise erläutert und auf Ihre Nachfrage hin seine Entscheidung begründet – freundlich und professionell. Ich finde es schade, dass Sie auf seine Gründe nicht eingegangen sind, sondern stattdessen das von ihm verwendete Bild für einen polemischen Tiefschlag zweckentfremdet haben. </p>
<p>Die Diskussion darüber, wie mit Reimen umzugehen ist, wird seit langem geführt – mit guten Argumenten von jeder Seite. Hier wäre durchaus Gelegenheit, daran anzuknüpfen und eine anregende, auch kontroverse Debatte zu führen. Das kann aber nur gelingen, wenn jeder auf die Gründe des anderen eingeht und seine eigenen erläutert. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie das mit Freundlichkeit und Respekt tun könnten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-206</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 19:04:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Anselm Bühling: Ich denke weiterhin, dass es sich bei den Reimen um eine Formalie handelt; ich nutzte aber Raffael Kellers Bild, um etwas zu demonstrieren. In der Übertragung auf Reime zu verzichten, würde ich eher präferieren, als dem Scherbenhaufen (&quot;Im Deutschen wurde der Reim dort verwendet, wo er sich anbot, ohne den Sinn zu sehr zu verzerren.&quot;) zu vertrauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Anselm Bühling: Ich denke weiterhin, dass es sich bei den Reimen um eine Formalie handelt; ich nutzte aber Raffael Kellers Bild, um etwas zu demonstrieren. In der Übertragung auf Reime zu verzichten, würde ich eher präferieren, als dem Scherbenhaufen (&#8222;Im Deutschen wurde der Reim dort verwendet, wo er sich anbot, ohne den Sinn zu sehr zu verzerren.&#8220;) zu vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: holio		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-205</link>

		<dc:creator><![CDATA[holio]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 18:08:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf Seite 86 übersetzt Bill Porter (Finding Them Gone) ein weiteres Gedicht (&quot;Ohne Titel&quot;) von Li Shangyin, welches auch Eingang in die 300 Tang-Gedichte gefunden hat. Damals war er 15.

http://imgur.com/VdGn0lG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Seite 86 übersetzt Bill Porter (Finding Them Gone) ein weiteres Gedicht (&#8222;Ohne Titel&#8220;) von Li Shangyin, welches auch Eingang in die 300 Tang-Gedichte gefunden hat. Damals war er 15.</p>
<p><a href="http://imgur.com/VdGn0lG" rel="nofollow ugc">http://imgur.com/VdGn0lG</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-204</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 14:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-202&quot;&gt;Raffael Keller&lt;/a&gt;.

Ich dachte, das sei nur eine Formalie?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-202">Raffael Keller</a>.</p>
<p>Ich dachte, das sei nur eine Formalie?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-203</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 13:14:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=2391#comment-203</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-202&quot;&gt;Raffael Keller&lt;/a&gt;.

Das chinesische Glas: &quot;Im Original enden jeweils der erste, zweite, vierte, sechste und achte Vers auf denselben Reim.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-202">Raffael Keller</a>.</p>
<p>Das chinesische Glas: &#8222;Im Original enden jeweils der erste, zweite, vierte, sechste und achte Vers auf denselben Reim.&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Raffael Keller		</title>
		<link>https://tell-review.de/li-shangyin-1-gehen-ohne-spur/#comment-202</link>

		<dc:creator><![CDATA[Raffael Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 09:31:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=2391#comment-202</guid>

					<description><![CDATA[Scherben bringen Glück, und ein Trankopfer besänftigt die Götter! Aber vielleicht sollte ich mir in Zukunft die Freiheit nehmen, den Li Shangyin 847 oder einen anderen edlen Tropfen direkt aus der Flasche zu saufen, indem ich selbstgenügsam darauf verzichte, anderen davon ein Glas einzuschenken (denn der Wein stammt aus China und nicht das Glas).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scherben bringen Glück, und ein Trankopfer besänftigt die Götter! Aber vielleicht sollte ich mir in Zukunft die Freiheit nehmen, den Li Shangyin 847 oder einen anderen edlen Tropfen direkt aus der Flasche zu saufen, indem ich selbstgenügsam darauf verzichte, anderen davon ein Glas einzuschenken (denn der Wein stammt aus China und nicht das Glas).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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