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	Kommentare zu: Die Kunst zu vergessen	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Jan 2019 07:24:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jörg Plath		</title>
		<link>https://tell-review.de/die-kunst-zu-vergessen/#comment-2873</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg Plath]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 07:24:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/die-kunst-zu-vergessen/#comment-2863&quot;&gt;Frank Heibert&lt;/a&gt;.

Vollkommen richtig. Nicht immer müssen Übersetzer erwähnt werden, manchmal haben sie gar Glück, nicht erwähnt zu werden - aber Gabriele Leupold ist es zu verdanken, dass Schalamow heute lesbar ist und erkennbar als ein großer Autor. Das zeigte mir der Blick in andere Übersetzungen, und so habe ich Gabriele Leupold in früheren Besprechungen für ihre kargen und doch zupackenden Stil gelobt. Bei diesem Band kommt die Brüchigkeit, die Unfertigkeit, das Suchende hinzu. Das wird nicht leicht gewesen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/die-kunst-zu-vergessen/#comment-2863">Frank Heibert</a>.</p>
<p>Vollkommen richtig. Nicht immer müssen Übersetzer erwähnt werden, manchmal haben sie gar Glück, nicht erwähnt zu werden &#8211; aber Gabriele Leupold ist es zu verdanken, dass Schalamow heute lesbar ist und erkennbar als ein großer Autor. Das zeigte mir der Blick in andere Übersetzungen, und so habe ich Gabriele Leupold in früheren Besprechungen für ihre kargen und doch zupackenden Stil gelobt. Bei diesem Band kommt die Brüchigkeit, die Unfertigkeit, das Suchende hinzu. Das wird nicht leicht gewesen sein.</p>
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		<title>
		Von: Sabine Paqué		</title>
		<link>https://tell-review.de/die-kunst-zu-vergessen/#comment-2865</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine Paqué]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 12:09:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für die wunderbare, sehr einfühlsame und sehr anregende Rezension.
Das Buch ist schon bestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die wunderbare, sehr einfühlsame und sehr anregende Rezension.<br />
Das Buch ist schon bestellt.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Frank Heibert		</title>
		<link>https://tell-review.de/die-kunst-zu-vergessen/#comment-2863</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Heibert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 10:13:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist großartig, dass Matthes und Seitz nach den &quot;Erzählungen aus Kolyma&quot; nun auch die Erinnerungen an die Kolyma bringt und diese etwas andere Perspektive daneben stellt; es ist ebenso großartig, dass Jörg Plath darauf hinweist und auch das Verdienst der Herausgeberin betont. Alles dankenswert, wichtig und uneingeschränkt gut. Erwähnen möchte ich trotzdem, da Plath es nicht getan hat, dass das Verdienst der Übersetzerin Gabriele Leupold hier unschätzbar und im Grunde auch unvorstellbar ist. Die hart erarbeitete kühle Distanz der &quot;Erzählungen&quot; muss für die Übersetzerin zwangsläufig noch näher am Rande des Unerträglichen gewesen sein als die bloße Lektüre oder herausgeberische Arbeit, und für die Arbeit an den Erinnerungen -- Plath benennt das, plausibel, als beschwerlichen Weg vom Standhalten zum Festhalten -- gilt das natürlich auch: es gibt keine Härte oder Beschwerlichkeit für den Autor, durch die nicht auch die Übersetzerin gehen müsste. Es ist nicht so, als wäre Leupold als Übersetzerin von Schalamow in der Rezeption insgesamt übersehen oder ignoriert worden; aber gerade im Kontext der in diesen Erinnerungen noch einmal veränderten Perspektive auf den erlebten Gulag darf die übersetzerische Höchstleistung neben dem Verdienst der Herausgeberin nicht völlig unerwähnt bleiben. Diese Erwähnung würde die differenzierten und spannenden Auskünfte, die Plaths Artikel liefert, abrunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist großartig, dass Matthes und Seitz nach den &#8222;Erzählungen aus Kolyma&#8220; nun auch die Erinnerungen an die Kolyma bringt und diese etwas andere Perspektive daneben stellt; es ist ebenso großartig, dass Jörg Plath darauf hinweist und auch das Verdienst der Herausgeberin betont. Alles dankenswert, wichtig und uneingeschränkt gut. Erwähnen möchte ich trotzdem, da Plath es nicht getan hat, dass das Verdienst der Übersetzerin Gabriele Leupold hier unschätzbar und im Grunde auch unvorstellbar ist. Die hart erarbeitete kühle Distanz der &#8222;Erzählungen&#8220; muss für die Übersetzerin zwangsläufig noch näher am Rande des Unerträglichen gewesen sein als die bloße Lektüre oder herausgeberische Arbeit, und für die Arbeit an den Erinnerungen &#8212; Plath benennt das, plausibel, als beschwerlichen Weg vom Standhalten zum Festhalten &#8212; gilt das natürlich auch: es gibt keine Härte oder Beschwerlichkeit für den Autor, durch die nicht auch die Übersetzerin gehen müsste. Es ist nicht so, als wäre Leupold als Übersetzerin von Schalamow in der Rezeption insgesamt übersehen oder ignoriert worden; aber gerade im Kontext der in diesen Erinnerungen noch einmal veränderten Perspektive auf den erlebten Gulag darf die übersetzerische Höchstleistung neben dem Verdienst der Herausgeberin nicht völlig unerwähnt bleiben. Diese Erwähnung würde die differenzierten und spannenden Auskünfte, die Plaths Artikel liefert, abrunden.</p>
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