<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Abschied vom Familienstammbaum	</title>
	<atom:link href="https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/</link>
	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 Feb 2019 03:39:35 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 03:39:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3129</guid>

					<description><![CDATA[Reichs Artikel hatte ich ja bereits verlinkt. Sie führen daraus ausgewählte Zitate an. Substantiell Neues ergibt sich daraus aber nicht.
Deshalb nur noch ein Wort zu Ihrem letzten Satz („...das besteht nicht allein (!!) aus der Umgebung, wie es der linken Lehre entspricht, sodern eben auch aus unserer genetischen Herkunft.“): Das hat in der ganzen Diskussion niemand bestritten.

Was ich bestreite ist, dass daraus eine Aufteilung der menschlichen Art in „Rassen“ folgt. Die Menschheit stimmt, wie schon mehrfach erwähnt, zu 99,9% genomisch überein. Da ist für ein Konstrukt wie Rasse wenig Platz. Der Begriff Population ist viel sinnvoller, da er die Dynamik des Daseins, das seit Urzeiten aus Migration und sexuellen Kontakten unter den Populationen besteht (Reichs Forschungsgebiet), viel besser wiederspiegelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reichs Artikel hatte ich ja bereits verlinkt. Sie führen daraus ausgewählte Zitate an. Substantiell Neues ergibt sich daraus aber nicht.<br />
Deshalb nur noch ein Wort zu Ihrem letzten Satz („&#8230;das besteht nicht allein (!!) aus der Umgebung, wie es der linken Lehre entspricht, sodern eben auch aus unserer genetischen Herkunft.“): Das hat in der ganzen Diskussion niemand bestritten.</p>
<p>Was ich bestreite ist, dass daraus eine Aufteilung der menschlichen Art in „Rassen“ folgt. Die Menschheit stimmt, wie schon mehrfach erwähnt, zu 99,9% genomisch überein. Da ist für ein Konstrukt wie Rasse wenig Platz. Der Begriff Population ist viel sinnvoller, da er die Dynamik des Daseins, das seit Urzeiten aus Migration und sexuellen Kontakten unter den Populationen besteht (Reichs Forschungsgebiet), viel besser wiederspiegelt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Kief		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3120</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kief]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2019 08:52:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3120</guid>

					<description><![CDATA[PS - das noch  separat wg. kommentarsystem:

Reichs Punkt 4 oben wird diskutiert (und mehr in Richtung Bilologie gewichtet) in: Robert Plomin in  &quot;blueprint - how DNA makes us who we are&quot;, S. 96 ff. (MIT press, Cambidge USA, 2018) 

Eine gute Rezension von Plomins Buch findet sich im Quillette Magazine von Claire Lehmann online - einer furchtbaren &quot;Nazine&quot; (Bloch) , diese Claire Lehmann, kürzlich posierte sie in Melbourne sogar BLOND - - - der Skandal ist mitsamt Sektglas und drei ihrer ebenfalls blond posierenden (!) Mitarbeiterinnen natürlich im Internet festgehalten. Gott seis getrommelt und gepfiffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PS &#8211; das noch  separat wg. kommentarsystem:</p>
<p>Reichs Punkt 4 oben wird diskutiert (und mehr in Richtung Bilologie gewichtet) in: Robert Plomin in  &#8222;blueprint &#8211; how DNA makes us who we are&#8220;, S. 96 ff. (MIT press, Cambidge USA, 2018) </p>
<p>Eine gute Rezension von Plomins Buch findet sich im Quillette Magazine von Claire Lehmann online &#8211; einer furchtbaren &#8222;Nazine&#8220; (Bloch) , diese Claire Lehmann, kürzlich posierte sie in Melbourne sogar BLOND &#8211; &#8211; &#8211; der Skandal ist mitsamt Sektglas und drei ihrer ebenfalls blond posierenden (!) Mitarbeiterinnen natürlich im Internet festgehalten. Gott seis getrommelt und gepfiffen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Kief		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3119</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kief]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2019 08:50:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3119</guid>

					<description><![CDATA[Werter Herr Finkeldey -

1) Wg. Barrack Obama: Obama hat die Dinge über &quot;Race and Inheritance&quot; (Obama) gesagt ohne Steve Sailers Zutun. Sailer weist freilich zu Recht darauf hin, dass Obama über &quot;Rasse und Erbe&quot; spricht - und zwar ausdrücklich auch im Hinblick auf die Biologie (die Gene).

2) Eurasier sind einander sieben mal ähnlicher als Asiaten, schreibt Reich. Er nennt das eine Verwandtschaft - wie Sailer, nota bene, der das eine extended family nennt - -  andere nennen das Rassen, es macht keinen Unterschied.

 Der Punkt ist: Hier geht es nicht um soziale Konstrukte, sondern um die biologische Basis derselben: Gene.

Reich schreibt, dass man die Häufigkeit von Mutationen auf einer Landkarte ausdrucken könne,  und dann sehe man, dass West-Eurasien homogen ist von der europäischen Atlantik-Küste bis zu den Steppen von Zentral-Asien. Dann kommt Indien, wo genetische Diversität herrscht, und dann China, das genetisch sehr homogen ist: Die Han-Chinesen sind ein Staatsvolk - und verstehen sich auch als ein solches. Das gilt übrigens auch für Koreaner und die Japaner. - Allein diese soziale  u n d  biologische Tatsache hat enorme Bedeutung. Adam Rutherford dürfte in diesen Ländern auf extrem wenig Verständnis stoßen.

David Reich:
(Wenn) (...)  frequencies of mutations are plotted on a map, West Eurasia appears homogeneous, from the Atlantic façade of Europe to the steppes of central Asia. There is a sharp gradient of change in central Asia before another region of homogeneity is reached in East Asia .
(Who We Are S. 93 - da schreibt Reich auch von &quot;race&quot; - ohne Anführungszeichen, übrigens.)


Solche Gedanken haben Reich wilde Proteste eingetragen  - u. a. von sage und schreibe 68 (kein Witz) entsetzten amerikanischen ProfessorInnen vornehmlich der Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich nicht zuletzt auf Irrlichter wie Adam Rutherford bezogen haben, der meint, dass die genetischen Unterschiede von &quot;extended families&quot; oder Rassen sich sozusagen im Ungefähren langer Herkünfte verlieren. Das aber tun sie nicht. Sie sind virulent und ein Hauptmerkmal des Selbstbewusstseins praktisch aller Menschen - ich sagte es schon einmal - außerhalb der winzigen liberalen Schicht in westlichen Gesellschaften, die diese u. a. sozialpsychologisch hochpotente Seite unserer biologischen Herkunft meinen ignorieren zu sollen).

Diese lebendigen Teile des Selbstbewußtseins einer genetischen Teilhabe an seiner Herkunft (=extended family) zu tabuisieren oder zu marginalisieren oder zu negieren liegt in der Logik der Argumente von Rutherford, das ist richtig. Aber diese Logik ist (nicht allein) biologisch falsch und jedenfalls nicht emanzipativ, sondern antiaufklärerisch.

Dass Menschen in &quot;extended families&quot; (Sailer) nur im Hinblick auf Erbkrankheiten genetische Gemeinsamkeiten teilen, Herwig Finkeldey, findet sich bei Reich ebenfalls nicht. Er hat eine ganze Reihe von Eigenschaften benannt, die Menschen aufgrund ihrer genetischen Herkunft teilen. Am 30. 3. 2018 schrieb Reich in der NYT: 
2. There are clear genetic contributors to many traits, including behavior.

3. Present-day human populations, which often but not always are correlated to today’s “race” categories, have in a number of instances been largely isolated from one another for tens of thousands of years. These long separations have provided adequate opportunity for the frequencies of genetic variations to change.

4. Genetic variations are likely to affect behavior and cognition just as they affect other traits, even though we know that the average genetic influences on behavior and cognition are strongly affected by upbringing and are likely to be more modest than genetic influences on bodily traits or disease.

5. The genetic variations that influence behavior in one population will almost certainly have an effect on behavior in others populations, even if the ways those genetic variations manifest in each population may be very different. Given that all genetically determined traits differ somewhat among populations, we should expect that there will be differences in the average effects, including in traits like behavior.

6. To insist that no meaningful average differences among human populations are possible is harmful. It is perceived as misleading, even patronizing, by the general public. And it encourages people not to trust the honesty of scholars and instead to embrace theories that are not scientifically grounded and often racist.



 Auch Utopien, sagte der alte Philosoph, haben ihren Fahrplan. Und der ist bestimmt durch das materielle Substrat unseres Denkens - und das besteht nicht allein (!!) aus der Umgebung, wie es der linken Lehre entspricht, sodern eben auch aus unserer genetischen Herkunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Finkeldey &#8211;</p>
<p>1) Wg. Barrack Obama: Obama hat die Dinge über &#8222;Race and Inheritance&#8220; (Obama) gesagt ohne Steve Sailers Zutun. Sailer weist freilich zu Recht darauf hin, dass Obama über &#8222;Rasse und Erbe&#8220; spricht &#8211; und zwar ausdrücklich auch im Hinblick auf die Biologie (die Gene).</p>
<p>2) Eurasier sind einander sieben mal ähnlicher als Asiaten, schreibt Reich. Er nennt das eine Verwandtschaft &#8211; wie Sailer, nota bene, der das eine extended family nennt &#8211; &#8211;  andere nennen das Rassen, es macht keinen Unterschied.</p>
<p> Der Punkt ist: Hier geht es nicht um soziale Konstrukte, sondern um die biologische Basis derselben: Gene.</p>
<p>Reich schreibt, dass man die Häufigkeit von Mutationen auf einer Landkarte ausdrucken könne,  und dann sehe man, dass West-Eurasien homogen ist von der europäischen Atlantik-Küste bis zu den Steppen von Zentral-Asien. Dann kommt Indien, wo genetische Diversität herrscht, und dann China, das genetisch sehr homogen ist: Die Han-Chinesen sind ein Staatsvolk &#8211; und verstehen sich auch als ein solches. Das gilt übrigens auch für Koreaner und die Japaner. &#8211; Allein diese soziale  u n d  biologische Tatsache hat enorme Bedeutung. Adam Rutherford dürfte in diesen Ländern auf extrem wenig Verständnis stoßen.</p>
<p>David Reich:<br />
(Wenn) (&#8230;)  frequencies of mutations are plotted on a map, West Eurasia appears homogeneous, from the Atlantic façade of Europe to the steppes of central Asia. There is a sharp gradient of change in central Asia before another region of homogeneity is reached in East Asia .<br />
(Who We Are S. 93 &#8211; da schreibt Reich auch von &#8222;race&#8220; &#8211; ohne Anführungszeichen, übrigens.)</p>
<p>Solche Gedanken haben Reich wilde Proteste eingetragen  &#8211; u. a. von sage und schreibe 68 (kein Witz) entsetzten amerikanischen ProfessorInnen vornehmlich der Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich nicht zuletzt auf Irrlichter wie Adam Rutherford bezogen haben, der meint, dass die genetischen Unterschiede von &#8222;extended families&#8220; oder Rassen sich sozusagen im Ungefähren langer Herkünfte verlieren. Das aber tun sie nicht. Sie sind virulent und ein Hauptmerkmal des Selbstbewusstseins praktisch aller Menschen &#8211; ich sagte es schon einmal &#8211; außerhalb der winzigen liberalen Schicht in westlichen Gesellschaften, die diese u. a. sozialpsychologisch hochpotente Seite unserer biologischen Herkunft meinen ignorieren zu sollen).</p>
<p>Diese lebendigen Teile des Selbstbewußtseins einer genetischen Teilhabe an seiner Herkunft (=extended family) zu tabuisieren oder zu marginalisieren oder zu negieren liegt in der Logik der Argumente von Rutherford, das ist richtig. Aber diese Logik ist (nicht allein) biologisch falsch und jedenfalls nicht emanzipativ, sondern antiaufklärerisch.</p>
<p>Dass Menschen in &#8222;extended families&#8220; (Sailer) nur im Hinblick auf Erbkrankheiten genetische Gemeinsamkeiten teilen, Herwig Finkeldey, findet sich bei Reich ebenfalls nicht. Er hat eine ganze Reihe von Eigenschaften benannt, die Menschen aufgrund ihrer genetischen Herkunft teilen. Am 30. 3. 2018 schrieb Reich in der NYT:<br />
2. There are clear genetic contributors to many traits, including behavior.</p>
<p>3. Present-day human populations, which often but not always are correlated to today’s “race” categories, have in a number of instances been largely isolated from one another for tens of thousands of years. These long separations have provided adequate opportunity for the frequencies of genetic variations to change.</p>
<p>4. Genetic variations are likely to affect behavior and cognition just as they affect other traits, even though we know that the average genetic influences on behavior and cognition are strongly affected by upbringing and are likely to be more modest than genetic influences on bodily traits or disease.</p>
<p>5. The genetic variations that influence behavior in one population will almost certainly have an effect on behavior in others populations, even if the ways those genetic variations manifest in each population may be very different. Given that all genetically determined traits differ somewhat among populations, we should expect that there will be differences in the average effects, including in traits like behavior.</p>
<p>6. To insist that no meaningful average differences among human populations are possible is harmful. It is perceived as misleading, even patronizing, by the general public. And it encourages people not to trust the honesty of scholars and instead to embrace theories that are not scientifically grounded and often racist.</p>
<p> Auch Utopien, sagte der alte Philosoph, haben ihren Fahrplan. Und der ist bestimmt durch das materielle Substrat unseres Denkens &#8211; und das besteht nicht allein (!!) aus der Umgebung, wie es der linken Lehre entspricht, sodern eben auch aus unserer genetischen Herkunft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3110</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 14:32:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3110</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Kief,

also der David Reich, der den amerikanischen Begriff &quot;race&quot; nur in Anführungszeichen benutzt? Meinten sie den? Ich gehe mal davon aus. https://www.nytimes.com/2018/03/23/opinion/sunday/genetics-race.html
In dem sehr guten Text spricht er von diversen Populationen (sic!), die einzelne, aber relevante genetische Unterschiede zeigen. Also schreibt er dasselbe wie Rutherford (der Reich lobend zitiert!!!) und - bei aller gebotenen Bescheidenheit sei darauf hingewiesen - wie ich eben auch. Und er spricht davon, dass die unbestrittene genetische Ähnlichkeit aller Menschen untereinander (99,9% des Genoms) leider zu einer Orthodoxie geführt hat. Dem stimme ich ebenfalls zu.

Aber nirgendwo kämpft Reich darum, den alten Rassebegriff der Biologie (kaukasisch, negroid, asiatisch usw.) wieder zu etablieren (diejenigen, die das in ihm lesen, scheinen mir ideologische Trittbrettfahrer zu sein). Reich möchte sehr zu Recht nur, dass seine Forschungen nicht als Fürsprecherei für Rassismus missverstanden werden. Sondern als Forschung über die Migration des Menschen in vorgeschichtlicher Zeit aufgefasst werden. Und das sind sie ja auch. Reich schreibt über diesen Vorwurf von &quot;links&quot; bzw. Lob von &quot;rechts&quot; selbst: &quot;The truth, and the main theme of my 2018 book Who We Are and How We Got Here: Ancient DNA and the New Science of the Human Past, is exactly the opposite - namely, that ancient DNA findings have rendered racist and colonialist narratives untenable by showing that no human population is “pure” or unmixed.&quot;

Wir sind also alle ein Abstammungsmischmasch, niemand war schon damals &quot;“pure” or unmixed&quot;. Und heute erst recht nicht. Ausserdem kommen wir alle aus Afrika.

Wie Sie werden zugeben müssen, ist David Reich somit nicht gerade ein guter Kronzeuge, um den Rassismusbegriff zu reaktivieren. Bleiben wir doch, wie im Spectrumartikel überzeugend dargelegt, bei Cluster und Population. Wo ist für Sie dabei das Problem? Noch einmal die Frage: Warum beharren Sie darauf? Das ist übrigens kein &quot;Argument ad hominem&quot;, sondern schlicht eine Frage ad hominem.

Eine Sache noch sei korrigiert: Rutherford ist kein &quot;emsiger Journalist&quot;, sondern wie Reich ein wissenschaftlich ausgewiesener Genetiker, der mittlerweile journalistisch arbeitet.

Dass ich mich aber nicht zum Alt-Right-Ideologen Steve Sailer verhalte, sehen Sie mir bitte nach. Offenbar ist Ihr Bild über Obama auch von Sailer geprägt. Meines nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Herwig Finkeldey]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kief,</p>
<p>also der David Reich, der den amerikanischen Begriff &#8222;race&#8220; nur in Anführungszeichen benutzt? Meinten sie den? Ich gehe mal davon aus. <a href="https://www.nytimes.com/2018/03/23/opinion/sunday/genetics-race.html" rel="nofollow ugc">https://www.nytimes.com/2018/03/23/opinion/sunday/genetics-race.html</a><br />
In dem sehr guten Text spricht er von diversen Populationen (sic!), die einzelne, aber relevante genetische Unterschiede zeigen. Also schreibt er dasselbe wie Rutherford (der Reich lobend zitiert!!!) und &#8211; bei aller gebotenen Bescheidenheit sei darauf hingewiesen &#8211; wie ich eben auch. Und er spricht davon, dass die unbestrittene genetische Ähnlichkeit aller Menschen untereinander (99,9% des Genoms) leider zu einer Orthodoxie geführt hat. Dem stimme ich ebenfalls zu.</p>
<p>Aber nirgendwo kämpft Reich darum, den alten Rassebegriff der Biologie (kaukasisch, negroid, asiatisch usw.) wieder zu etablieren (diejenigen, die das in ihm lesen, scheinen mir ideologische Trittbrettfahrer zu sein). Reich möchte sehr zu Recht nur, dass seine Forschungen nicht als Fürsprecherei für Rassismus missverstanden werden. Sondern als Forschung über die Migration des Menschen in vorgeschichtlicher Zeit aufgefasst werden. Und das sind sie ja auch. Reich schreibt über diesen Vorwurf von &#8222;links&#8220; bzw. Lob von &#8222;rechts&#8220; selbst: &#8222;The truth, and the main theme of my 2018 book Who We Are and How We Got Here: Ancient DNA and the New Science of the Human Past, is exactly the opposite &#8211; namely, that ancient DNA findings have rendered racist and colonialist narratives untenable by showing that no human population is “pure” or unmixed.&#8220;</p>
<p>Wir sind also alle ein Abstammungsmischmasch, niemand war schon damals &#8222;“pure” or unmixed&#8220;. Und heute erst recht nicht. Ausserdem kommen wir alle aus Afrika.</p>
<p>Wie Sie werden zugeben müssen, ist David Reich somit nicht gerade ein guter Kronzeuge, um den Rassismusbegriff zu reaktivieren. Bleiben wir doch, wie im Spectrumartikel überzeugend dargelegt, bei Cluster und Population. Wo ist für Sie dabei das Problem? Noch einmal die Frage: Warum beharren Sie darauf? Das ist übrigens kein &#8222;Argument ad hominem&#8220;, sondern schlicht eine Frage ad hominem.</p>
<p>Eine Sache noch sei korrigiert: Rutherford ist kein &#8222;emsiger Journalist&#8220;, sondern wie Reich ein wissenschaftlich ausgewiesener Genetiker, der mittlerweile journalistisch arbeitet.</p>
<p>Dass ich mich aber nicht zum Alt-Right-Ideologen Steve Sailer verhalte, sehen Sie mir bitte nach. Offenbar ist Ihr Bild über Obama auch von Sailer geprägt. Meines nicht.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Herwig Finkeldey</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Kief		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3109</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kief]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 09:47:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3109</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Finkeldey -

Argumente ad hominem sind nicht richtig, wie ich finde. Im übrigen sage nichts anderes in Sachen Rasse wie z. B. Barrack Obama: Dass sie existiert und dass es sinvoll ist, über die biologischen Unterschiede zwischen Menschenrassen nachzudenken. 

Nichts von Ihrer Seite zu David Reich und Axel Meyers in der FAZ ausgebrachtem Lob über Reichs Mut, nicht zuletzt die Rassenfrage wissenschaftlich zu thematisieren?

David Reichs Buch: Who We are, and how we got here - Ancient DNA and the New Science of the Human Past. Dazu eine ganze Reihe von Artikeln von Reich in der New York Times. Reich ist der führende Paläogenetiker und - ein mutiger Mann!

Adam Rutherford ist ein emsiger Journalist, Axel Meyer und David Reich und Richard Plomin (Blueprint - How DNA makes us who we are) usw. sind herausragende Wisssenschaftler.

Nicht ich will etwas, Sie (und Rutherford) wollen etwas: Dass ein sozialpsychologisch hochbedeutsames Merkmal wie das der Rasse aus dem Sprachgebrauch getilgt wird. Das sei, meine ich, kein guter Vorschlag. Deshalb bin ich hier auf der Seite des eminenten Politikers Barrack Obama und des erheblichen Biologen Axel Meyer und des Genetikers David Reich. Das ist alles.

PS

Die linguistischen Argumente von wegen, es sei der englische Ausdruck race und der deutsche Ausdruck Rasse nicht der gleiche Begriff führen nicht weit, denn Reich und Meyer (der sehr viel in den USA lehrte und publizierte) und  - - - Barrack Obama verwenden den Begriff Rasse so wie ich auch. 

Barrack Obama insbesondere in &quot;Dreams from my Father&quot;, 1995.
 
Näheres zu Obama und Rasse in: Steve Sailer, America&#039;s Half-Blood Prince - Barrack Obamas Story of &quot;Race and Inheritance&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Finkeldey &#8211;</p>
<p>Argumente ad hominem sind nicht richtig, wie ich finde. Im übrigen sage nichts anderes in Sachen Rasse wie z. B. Barrack Obama: Dass sie existiert und dass es sinvoll ist, über die biologischen Unterschiede zwischen Menschenrassen nachzudenken. </p>
<p>Nichts von Ihrer Seite zu David Reich und Axel Meyers in der FAZ ausgebrachtem Lob über Reichs Mut, nicht zuletzt die Rassenfrage wissenschaftlich zu thematisieren?</p>
<p>David Reichs Buch: Who We are, and how we got here &#8211; Ancient DNA and the New Science of the Human Past. Dazu eine ganze Reihe von Artikeln von Reich in der New York Times. Reich ist der führende Paläogenetiker und &#8211; ein mutiger Mann!</p>
<p>Adam Rutherford ist ein emsiger Journalist, Axel Meyer und David Reich und Richard Plomin (Blueprint &#8211; How DNA makes us who we are) usw. sind herausragende Wisssenschaftler.</p>
<p>Nicht ich will etwas, Sie (und Rutherford) wollen etwas: Dass ein sozialpsychologisch hochbedeutsames Merkmal wie das der Rasse aus dem Sprachgebrauch getilgt wird. Das sei, meine ich, kein guter Vorschlag. Deshalb bin ich hier auf der Seite des eminenten Politikers Barrack Obama und des erheblichen Biologen Axel Meyer und des Genetikers David Reich. Das ist alles.</p>
<p>PS</p>
<p>Die linguistischen Argumente von wegen, es sei der englische Ausdruck race und der deutsche Ausdruck Rasse nicht der gleiche Begriff führen nicht weit, denn Reich und Meyer (der sehr viel in den USA lehrte und publizierte) und  &#8211; &#8211; &#8211; Barrack Obama verwenden den Begriff Rasse so wie ich auch. </p>
<p>Barrack Obama insbesondere in &#8222;Dreams from my Father&#8220;, 1995.</p>
<p>Näheres zu Obama und Rasse in: Steve Sailer, America&#8217;s Half-Blood Prince &#8211; Barrack Obamas Story of &#8222;Race and Inheritance&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3108</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 09:18:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3108</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3107&quot;&gt;Dieter Kief&lt;/a&gt;.

&quot;Im übrigen spricht Obama in seinen autobiographischen Büchern andauernd über Rasse – und deren Bedeutung für die Identität der Menschen.&quot; Richtig, aber hier gilt a) dass das englische &quot;race&quot; nicht gleichzusetzen ist mit dem deutschen &quot;Rasse&quot; (Herwig Finkeldey hat bereits darauf hingewiesen) und b) dass Obama als African American damit natürlich die soziale Identität meint, man könnte auch sagen das &quot;Konstrukt&quot;, dass sich aus dem spezifisch amerikanischen Rassismus ergibt, mit der Geschichte der Sklaverei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3107">Dieter Kief</a>.</p>
<p>&#8222;Im übrigen spricht Obama in seinen autobiographischen Büchern andauernd über Rasse – und deren Bedeutung für die Identität der Menschen.&#8220; Richtig, aber hier gilt a) dass das englische &#8222;race&#8220; nicht gleichzusetzen ist mit dem deutschen &#8222;Rasse&#8220; (Herwig Finkeldey hat bereits darauf hingewiesen) und b) dass Obama als African American damit natürlich die soziale Identität meint, man könnte auch sagen das &#8222;Konstrukt&#8220;, dass sich aus dem spezifisch amerikanischen Rassismus ergibt, mit der Geschichte der Sklaverei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Kief		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Kief]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 09:06:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3107</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3101&quot;&gt;Anselm Bühling&lt;/a&gt;.

Herr Bühling, biologische Unterschiede sind keine Wertunterschiede. Vollkommen richtig. Aber selbstverstndlich gibt es über die Erbkrankheiten hinaus eine Reihe von vererbeten (=biologisch bestimmbaren) Eigenschaften, in denen sich Menschenrassen unterscheiden. Herwig Finkeldey räumt ausdrücklich ein, dass das im Sport (Sprintwettbewerbe, z. B.) eine ausschlaggebende Rolle spielt, wenn ich ihn richtig verstehe.

Das ist ein Punkt, den Barrack Obama immer mal wieder anspricht im Hinblick auf rassische Unterschiede zwischen Menschen. - Unter Verweis auf das Buch &quot;The Sports Gene&quot; von David Epstein übrigens, von dem Obama sagte, dass er es sich zu Weihnachten geschenkt habe. - Er hält also sehr viel von diesem Buch.

Im übrigen spricht Obama in seinen autobiographischen Büchern andauernd über Rasse - und deren Bedeutung für die Identität der Menschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3101">Anselm Bühling</a>.</p>
<p>Herr Bühling, biologische Unterschiede sind keine Wertunterschiede. Vollkommen richtig. Aber selbstverstndlich gibt es über die Erbkrankheiten hinaus eine Reihe von vererbeten (=biologisch bestimmbaren) Eigenschaften, in denen sich Menschenrassen unterscheiden. Herwig Finkeldey räumt ausdrücklich ein, dass das im Sport (Sprintwettbewerbe, z. B.) eine ausschlaggebende Rolle spielt, wenn ich ihn richtig verstehe.</p>
<p>Das ist ein Punkt, den Barrack Obama immer mal wieder anspricht im Hinblick auf rassische Unterschiede zwischen Menschen. &#8211; Unter Verweis auf das Buch &#8222;The Sports Gene&#8220; von David Epstein übrigens, von dem Obama sagte, dass er es sich zu Weihnachten geschenkt habe. &#8211; Er hält also sehr viel von diesem Buch.</p>
<p>Im übrigen spricht Obama in seinen autobiographischen Büchern andauernd über Rasse &#8211; und deren Bedeutung für die Identität der Menschen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 06:47:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3105</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Kief,

der Begriff &quot;Rasse&quot; ist Ihnen auf den Menschen bezogen einmal ein &quot;epistemologisches Problem&quot;, dann wieder eine &quot;soziale Tatsache&quot;, dann wieder &quot;genetisch&quot; definiert. Die Inkonsistenz Ihres Argumentierens bemerkten Sie selbst, weswegen Sie nun von &quot;Rassen oder Großgruppen&quot; sprechen. 
Mein Tipp: Sprechen Sie doch einfach von Großgruppen (oder von Populationen), dann ist das Problem vom Tisch. Erkennen Sie, dass es darüber hinaus Cluster gibt, wie es ja im Ausgangstext am Beispiel der Waliser gezeigt wurde. Aber erkennen Sie auch, dass weder solche Cluster noch Populationen hinreichen, eine Rasse zu definieren.
Da Sie den Sport bemühten: Der marginale Unterschied beim Laufen, der übrigens reziprok im Schwimmsport anzufinden ist, reicht ebensowenig aus, eine Rasse zu definieren. Vielleicht würde es mich überzeugen, wenn der langsamste, dunkelhäutige Mensch noch immer schneller ist, als der schnellste Weiße (und beim Schwimmen dann umgekehrt). Wie Sie wissen, ist das jeweils bei weitem nicht der Fall.

Zuletzt dürfen Sie nicht das Wort &quot;Rasse&quot; mit dem englischen Wort &quot;race&quot; eins zu eins gleichsetzen. Wenn Engländer beispielsweise von &quot;human race&quot; sprechen, meinen sie nicht die fünf „klassischen Rassen&quot;.

Da Sie so rege und findig verlinken, habe ich nun auch noch einen Link für Sie. Die Definition des Begriffs Rasse aus dem &quot;Spectrum-Verlag&quot;, bekanntlich ja das linksradikale Organ für Naturwissenschaft:

https://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=1&#038;cad=rja&#038;uact=8&#038;ved=2ahUKEwi96IvWz7_gAhUGPFAKHShpAj0QFjAAegQICxAB&#038;url=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Flexikon%2Fbiologie%2Fmenschenrassen%2F42123&#038;usg=AOvVaw0s1c8Weg8njaYnKKXCJCIi

Es bleibt für mich Ende dieser Diskussion eine Frage, denn trotz  der doch sehr guten Argumente gegen die Verwendung eines Rassebegriffs beim Menschen, beharren Sie darauf: BRAUCHEN Sie diesen Begriff? Und wenn ja, wofür? Für die eigene innere Stabilität?

Mit freundlichen Grüßen

Herwig Finkeldey]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kief,</p>
<p>der Begriff &#8222;Rasse&#8220; ist Ihnen auf den Menschen bezogen einmal ein &#8222;epistemologisches Problem&#8220;, dann wieder eine &#8222;soziale Tatsache&#8220;, dann wieder &#8222;genetisch&#8220; definiert. Die Inkonsistenz Ihres Argumentierens bemerkten Sie selbst, weswegen Sie nun von &#8222;Rassen oder Großgruppen&#8220; sprechen.<br />
Mein Tipp: Sprechen Sie doch einfach von Großgruppen (oder von Populationen), dann ist das Problem vom Tisch. Erkennen Sie, dass es darüber hinaus Cluster gibt, wie es ja im Ausgangstext am Beispiel der Waliser gezeigt wurde. Aber erkennen Sie auch, dass weder solche Cluster noch Populationen hinreichen, eine Rasse zu definieren.<br />
Da Sie den Sport bemühten: Der marginale Unterschied beim Laufen, der übrigens reziprok im Schwimmsport anzufinden ist, reicht ebensowenig aus, eine Rasse zu definieren. Vielleicht würde es mich überzeugen, wenn der langsamste, dunkelhäutige Mensch noch immer schneller ist, als der schnellste Weiße (und beim Schwimmen dann umgekehrt). Wie Sie wissen, ist das jeweils bei weitem nicht der Fall.</p>
<p>Zuletzt dürfen Sie nicht das Wort &#8222;Rasse&#8220; mit dem englischen Wort &#8222;race&#8220; eins zu eins gleichsetzen. Wenn Engländer beispielsweise von &#8222;human race&#8220; sprechen, meinen sie nicht die fünf „klassischen Rassen&#8220;.</p>
<p>Da Sie so rege und findig verlinken, habe ich nun auch noch einen Link für Sie. Die Definition des Begriffs Rasse aus dem &#8222;Spectrum-Verlag&#8220;, bekanntlich ja das linksradikale Organ für Naturwissenschaft:</p>
<p><a href="https://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=1&#038;cad=rja&#038;uact=8&#038;ved=2ahUKEwi96IvWz7_gAhUGPFAKHShpAj0QFjAAegQICxAB&#038;url=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Flexikon%2Fbiologie%2Fmenschenrassen%2F42123&#038;usg=AOvVaw0s1c8Weg8njaYnKKXCJCIi" rel="nofollow ugc">https://www.google.com/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=1&#038;cad=rja&#038;uact=8&#038;ved=2ahUKEwi96IvWz7_gAhUGPFAKHShpAj0QFjAAegQICxAB&#038;url=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Flexikon%2Fbiologie%2Fmenschenrassen%2F42123&#038;usg=AOvVaw0s1c8Weg8njaYnKKXCJCIi</a></p>
<p>Es bleibt für mich Ende dieser Diskussion eine Frage, denn trotz  der doch sehr guten Argumente gegen die Verwendung eines Rassebegriffs beim Menschen, beharren Sie darauf: BRAUCHEN Sie diesen Begriff? Und wenn ja, wofür? Für die eigene innere Stabilität?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Herwig Finkeldey</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2019 21:55:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3101</guid>

					<description><![CDATA[In Rutherfords Buch, und auch in Herwig Finkeldeys Rezension, geht es darum, dass der Rassebegriff biologisch-genetisch nicht begründbar ist. Es sollen keine offensichtlichen phänotypischen Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Herkunft geleugnet werden, sondern es wird gezeigt, warum sich daran keine starken biologischen Korrelationen zu bestimmten Eigenschaften festmachen lassen – und schon gar nicht eine Einteilung von Menschen in mehr oder weniger wertvolle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rutherfords Buch, und auch in Herwig Finkeldeys Rezension, geht es darum, dass der Rassebegriff biologisch-genetisch nicht begründbar ist. Es sollen keine offensichtlichen phänotypischen Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Herkunft geleugnet werden, sondern es wird gezeigt, warum sich daran keine starken biologischen Korrelationen zu bestimmten Eigenschaften festmachen lassen – und schon gar nicht eine Einteilung von Menschen in mehr oder weniger wertvolle.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3096</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2019 06:35:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14548#comment-3096</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3091&quot;&gt;Dieter Kief&lt;/a&gt;.

Da Sie mir so ein schönes Stöckchen hinhalten - bitte sehr: &lt;a href=&quot;https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/NZZ-Warum-Blatt-sich-wendet,nzz126.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow&quot;&gt;NZZ - Warum das Blatt sich wendet&lt;/a&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/abschied-vom-familienstammbaum/#comment-3091">Dieter Kief</a>.</p>
<p>Da Sie mir so ein schönes Stöckchen hinhalten &#8211; bitte sehr: <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/NZZ-Warum-Blatt-sich-wendet,nzz126.html" target="_blank" rel="noopener nofollow">NZZ &#8211; Warum das Blatt sich wendet</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
