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	Kommentare zu: Wir können auch anders!	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 Nov 2016 16:37:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-543</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 08:11:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537&quot;&gt;Peter Krüge-Wensierski&lt;/a&gt;.

Tja, wie erreicht man diese Wählerschichten? Ich weiß es auch nicht. Das Vertrauen in die Demokratie ist weg, ein Teil (nicht alle) dürfte auch rassistisch verblendet sein. Ich weiß aber, dass man sie nicht mit erneuter Abquallifizierung erreicht. 
Kaube heute in der FAZ über &quot;Die Irrtümer der Wähler-Beschimpfer&quot;. Wer kennt es schon?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537">Peter Krüge-Wensierski</a>.</p>
<p>Tja, wie erreicht man diese Wählerschichten? Ich weiß es auch nicht. Das Vertrauen in die Demokratie ist weg, ein Teil (nicht alle) dürfte auch rassistisch verblendet sein. Ich weiß aber, dass man sie nicht mit erneuter Abquallifizierung erreicht.<br />
Kaube heute in der FAZ über &#8222;Die Irrtümer der Wähler-Beschimpfer&#8220;. Wer kennt es schon?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: sgeisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-542</link>

		<dc:creator><![CDATA[sgeisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 08:04:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537&quot;&gt;Peter Krüge-Wensierski&lt;/a&gt;.

Die Nöte, die Sie benennen, nehme ich durchaus ernst: das Recht auf eine menschenwürdige Existenz, Humanität, Respekt - doch gerade das hat ja Trump nicht zu bieten. Er wendet sich an die niederen Instinkte derjenigen, die Angst haben vor Veränderung, vor der Zukunft. Trump nimmt deren Nöte nicht ernst, er beutet sie aus. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich die in ihrer Existenz bedrohten sind, die diese Wahl zu verantworten haben. Trump hatte am meisten Erfolg bei den alten weißen Männern. Vielleicht geht es nicht so sehr um tatsächliche Not, sondern um Besitzstandwahrung gegenüber Ärmeren, Farbigeren.
Auch das wäre natürllich ernst zu nehmen. Doch das ist nicht so leicht: Wie erreicht man diese Wählerschichten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537">Peter Krüge-Wensierski</a>.</p>
<p>Die Nöte, die Sie benennen, nehme ich durchaus ernst: das Recht auf eine menschenwürdige Existenz, Humanität, Respekt &#8211; doch gerade das hat ja Trump nicht zu bieten. Er wendet sich an die niederen Instinkte derjenigen, die Angst haben vor Veränderung, vor der Zukunft. Trump nimmt deren Nöte nicht ernst, er beutet sie aus. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich die in ihrer Existenz bedrohten sind, die diese Wahl zu verantworten haben. Trump hatte am meisten Erfolg bei den alten weißen Männern. Vielleicht geht es nicht so sehr um tatsächliche Not, sondern um Besitzstandwahrung gegenüber Ärmeren, Farbigeren.<br />
Auch das wäre natürllich ernst zu nehmen. Doch das ist nicht so leicht: Wie erreicht man diese Wählerschichten?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-541</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 07:46:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537&quot;&gt;Peter Krüge-Wensierski&lt;/a&gt;.

Er kann Menschen wie Ratten fangen mit seiner wohligen Melodei sagt das Bild.
Ich meine aber zu wissen, was Herr Krüge-Winsierski sagen will und auch gesagt hat: Trumps Wahl ist das Ende der neoliberalen Zweidrittel-Gesellschaft, die so lange funktionierte, so lange die Zwei Drittel in der Mehrheit waren. Das ist nun nicht mehr der Fall. Denn Trump hat eine Sozialarbeitertugend wieder aufleben lassen: Er hat in der Tat die Menschen dort abgeholt, wo sie standen. In den Schlangen vor den Discountern als letztes Drittel oder - wohl noch mehr - als vom Abrutsch ins letzte Drittel Bedrohte. Nachdem das erste Drittel jahrzehntelang in seinen Limousinen ignorant an diesen Schlangen vorbeirerauscht ist, darf Wahlvolkbeschimpfung nun nicht die Antwort sein. 

Vielmehr sollte die selbsternannte Elite ebenfalls eine Sozialarbeitertugend für sich entdecken: Eigenanteil erkennen. Dieser Eigenanteil reicht vom Bagatellisieren der Zweidrittel-Gesellschaft und der Folgen des Neoliberalismus bis zum Praeferieren unwichtiger Nichtigkeiten: Mit Veggiedays und gendergerecht formulierten Amtsblättern - beides wird als gesellschaftlicher Fortschritt verkauft - wird man populistische Orkane wohl kaum aufhalten können.

Ob das reicht, das massiv verloren gegangene Vertrauen in die Demokratie bis zur Wahl 2017 wieder herzustellen, ist sicherlich zweifelhaft. Mir fällt aber auch nichts anderes ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537">Peter Krüge-Wensierski</a>.</p>
<p>Er kann Menschen wie Ratten fangen mit seiner wohligen Melodei sagt das Bild.<br />
Ich meine aber zu wissen, was Herr Krüge-Winsierski sagen will und auch gesagt hat: Trumps Wahl ist das Ende der neoliberalen Zweidrittel-Gesellschaft, die so lange funktionierte, so lange die Zwei Drittel in der Mehrheit waren. Das ist nun nicht mehr der Fall. Denn Trump hat eine Sozialarbeitertugend wieder aufleben lassen: Er hat in der Tat die Menschen dort abgeholt, wo sie standen. In den Schlangen vor den Discountern als letztes Drittel oder &#8211; wohl noch mehr &#8211; als vom Abrutsch ins letzte Drittel Bedrohte. Nachdem das erste Drittel jahrzehntelang in seinen Limousinen ignorant an diesen Schlangen vorbeirerauscht ist, darf Wahlvolkbeschimpfung nun nicht die Antwort sein. </p>
<p>Vielmehr sollte die selbsternannte Elite ebenfalls eine Sozialarbeitertugend für sich entdecken: Eigenanteil erkennen. Dieser Eigenanteil reicht vom Bagatellisieren der Zweidrittel-Gesellschaft und der Folgen des Neoliberalismus bis zum Praeferieren unwichtiger Nichtigkeiten: Mit Veggiedays und gendergerecht formulierten Amtsblättern &#8211; beides wird als gesellschaftlicher Fortschritt verkauft &#8211; wird man populistische Orkane wohl kaum aufhalten können.</p>
<p>Ob das reicht, das massiv verloren gegangene Vertrauen in die Demokratie bis zur Wahl 2017 wieder herzustellen, ist sicherlich zweifelhaft. Mir fällt aber auch nichts anderes ein.</p>
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		<title>
		Von: Lars Hartmann		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-540</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 07:39:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537&quot;&gt;Peter Krüge-Wensierski&lt;/a&gt;.

Dann wären die Wähler folglich KInder? Das sehe ich ein wenig anders. Hier hat sich ein Wählerwille kundgetan und es wäre nun wesentlich, hierfür die Gründe zu finden und zu analysieren, was Menschen bewogen hat, Hillary Clinton NICHT zu wählen. Denn das ist schließlich auch ein Ergebnis dieser Wahl. Weshalb sind viele der Latinos und Schwarzen, die vor vier Jahren noch Obama wählten, nicht zur Wahl gegangen? Nach all dem müßte gefragt werden. Den Wähler als kindisch zu betrachten oder zu sagen, daß es sich lediglich um Ressentimentwähler und Gekränkte handelt, greift zu kurz. (Davon ab, daß ich nicht weiß, ob es wirklich sinnvoll ist, Wählerschichten zu pathologisieren.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537">Peter Krüge-Wensierski</a>.</p>
<p>Dann wären die Wähler folglich KInder? Das sehe ich ein wenig anders. Hier hat sich ein Wählerwille kundgetan und es wäre nun wesentlich, hierfür die Gründe zu finden und zu analysieren, was Menschen bewogen hat, Hillary Clinton NICHT zu wählen. Denn das ist schließlich auch ein Ergebnis dieser Wahl. Weshalb sind viele der Latinos und Schwarzen, die vor vier Jahren noch Obama wählten, nicht zur Wahl gegangen? Nach all dem müßte gefragt werden. Den Wähler als kindisch zu betrachten oder zu sagen, daß es sich lediglich um Ressentimentwähler und Gekränkte handelt, greift zu kurz. (Davon ab, daß ich nicht weiß, ob es wirklich sinnvoll ist, Wählerschichten zu pathologisieren.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas Stache		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-539</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Stache]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 06:42:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stephen Greenblatt hat dazu in der New York Times vom 8.Oktober einen großartigen Artikel geschrieben: http://www.nytimes.com/2016/10/09/opinion/sunday/shakespeare-explains-the-2016-election.html?_r=0 
Vielleicht hat ja jemand die Muße ihn zu übersetzen - er wäre es wert, auch nach der Wahl!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen Greenblatt hat dazu in der New York Times vom 8.Oktober einen großartigen Artikel geschrieben: <a href="http://www.nytimes.com/2016/10/09/opinion/sunday/shakespeare-explains-the-2016-election.html?_r=0" rel="nofollow ugc">http://www.nytimes.com/2016/10/09/opinion/sunday/shakespeare-explains-the-2016-election.html?_r=0</a><br />
Vielleicht hat ja jemand die Muße ihn zu übersetzen &#8211; er wäre es wert, auch nach der Wahl!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-538</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 22:50:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=5643#comment-538</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537&quot;&gt;Peter Krüge-Wensierski&lt;/a&gt;.

„Diese Menschen sind schon gar keine ‚Ratten‘“

Natürlich nicht. Das sagt auch niemand. Der Rattenfänger von Hameln, auf den das im Artikel verwendete Bild anspielt, fängt ja gerade keine Ratten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537">Peter Krüge-Wensierski</a>.</p>
<p>„Diese Menschen sind schon gar keine ‚Ratten‘“</p>
<p>Natürlich nicht. Das sagt auch niemand. Der Rattenfänger von Hameln, auf den das im Artikel verwendete Bild anspielt, fängt ja gerade keine Ratten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Krüge-Wensierski		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-537</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Krüge-Wensierski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 16:34:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=5643#comment-537</guid>

					<description><![CDATA[Geben Sie hier bitte Ihren Kommentar ein, wenn ich das umformulieren darf.

Trump macht mir Angst, aber die Angst um Freiheit und Autonomie habe ich nicht erst seit Trump.Das, was Frau Geisel schreibt, ist  allerdings dieser bequeme &#039;Ostenküstenton&#039; ( würde sie denn aus Amerika kommen ), erbarmungsloses Geschimpfe auf Menschen, deren Verweigerung schrecklich naiv ist, die aber mit ihren Sorgen und Nöten unbedingt ernst genommen werden müssten. Statt der bekannten Bewertungs- und Verurteilungseflexe  müsste man mutig benennen, was uns allen verloren geht: Orientierung, Humanität, Respekt, die Erahrung von Dasein und Dauer im Rahmen des kulturellen Gedächtnisses. Und: Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit und ein Recht auf ordentliche Abzahlung seiner Hypothek. Arbeit und Einkommen sind im Bewusstsein von Amerikanern, mehr noch als hier,Teil einer Agenda der Selbstachtung. Trump ist in der Tat eine erschreckende Erscheinung, aber die Arroganz gegenüber dem, was  hier &#039;Volk&#039;  genannt wird, greift zu kurz und bleibt unglaubwürdig. Diese Menschen sind schon gar keine &#039;Ratten&#039; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geben Sie hier bitte Ihren Kommentar ein, wenn ich das umformulieren darf.</p>
<p>Trump macht mir Angst, aber die Angst um Freiheit und Autonomie habe ich nicht erst seit Trump.Das, was Frau Geisel schreibt, ist  allerdings dieser bequeme &#8218;Ostenküstenton&#8216; ( würde sie denn aus Amerika kommen ), erbarmungsloses Geschimpfe auf Menschen, deren Verweigerung schrecklich naiv ist, die aber mit ihren Sorgen und Nöten unbedingt ernst genommen werden müssten. Statt der bekannten Bewertungs- und Verurteilungseflexe  müsste man mutig benennen, was uns allen verloren geht: Orientierung, Humanität, Respekt, die Erahrung von Dasein und Dauer im Rahmen des kulturellen Gedächtnisses. Und: Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit und ein Recht auf ordentliche Abzahlung seiner Hypothek. Arbeit und Einkommen sind im Bewusstsein von Amerikanern, mehr noch als hier,Teil einer Agenda der Selbstachtung. Trump ist in der Tat eine erschreckende Erscheinung, aber die Arroganz gegenüber dem, was  hier &#8218;Volk&#8216;  genannt wird, greift zu kurz und bleibt unglaubwürdig. Diese Menschen sind schon gar keine &#8218;Ratten&#8216; &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Carl Wilhelm Macke		</title>
		<link>https://tell-review.de/wir-koennen-auch-anders/#comment-536</link>

		<dc:creator><![CDATA[Carl Wilhelm Macke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 15:13:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=5643#comment-536</guid>

					<description><![CDATA[Es gab einmal einen Münchner Kammersänger, der an den Tagen seines abendlichen Auftritts in der Oper mit einem Schild vor dem Bauch durch den Englischen Garten ging.&quot; Ich möchte nicht angesprochen werden. Heute Abend Auftritt&quot; war auf diesem Plakat zu lesen. Heute, am &#039;Day after&#039; der amerikanischen Wahlen, möchte ich auch mit einem gut sichtbaren &#039;Sandwich-Plakat&#039; durch die Strassen gehen: &quot;Trump ist eine Zumutung. Gebe keine weiteren Kommentare.&quot; Ihre Anmerkungen zur &#039;Trump-Wahl&#039; unterschreibe ich Wort für Wort - nur ähnliche &quot;Sermons for the convinced&quot; sind ja heute schon dutzendweise, vielleicht zu Hunderten per Mails und Tweets auf meinen Bildschirm geflattert. Wir - ich zähle einmal die Autorin des &#039;teil-Textes dazu - sind wirklich großartig in der Analyse von Phänomen wie Trump &#038; Co, aber wir reden und schreiben und predigen doch nur für unsere bereits überzeugten und jetzt so schockierten On- und Offline-Gemeinden. Was aber können ( und müssen ) wir jetzt tun, um wenigstens kleine Dämme gegen die Wellen an Dummheiten, Wut- und Hassorgien des selbsternannten &#039;Volkes&#039; zu errichten? Wo kann man sich wie mit wem organisieren, um die uns wichtigen zivilen Werte und Menschenrechte zu verteidigen? Darüber möchte ich sprechen und streiten. Zu Trump aber erinnere ich am &#039;Day After&#039; nur an den Münchner Kammersänger. &quot; Trump ist eine Zumutung. Gebe keine weiteren Kommentare.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab einmal einen Münchner Kammersänger, der an den Tagen seines abendlichen Auftritts in der Oper mit einem Schild vor dem Bauch durch den Englischen Garten ging.&#8220; Ich möchte nicht angesprochen werden. Heute Abend Auftritt&#8220; war auf diesem Plakat zu lesen. Heute, am &#8218;Day after&#8216; der amerikanischen Wahlen, möchte ich auch mit einem gut sichtbaren &#8218;Sandwich-Plakat&#8216; durch die Strassen gehen: &#8222;Trump ist eine Zumutung. Gebe keine weiteren Kommentare.&#8220; Ihre Anmerkungen zur &#8218;Trump-Wahl&#8216; unterschreibe ich Wort für Wort &#8211; nur ähnliche &#8222;Sermons for the convinced&#8220; sind ja heute schon dutzendweise, vielleicht zu Hunderten per Mails und Tweets auf meinen Bildschirm geflattert. Wir &#8211; ich zähle einmal die Autorin des &#8218;teil-Textes dazu &#8211; sind wirklich großartig in der Analyse von Phänomen wie Trump &amp; Co, aber wir reden und schreiben und predigen doch nur für unsere bereits überzeugten und jetzt so schockierten On- und Offline-Gemeinden. Was aber können ( und müssen ) wir jetzt tun, um wenigstens kleine Dämme gegen die Wellen an Dummheiten, Wut- und Hassorgien des selbsternannten &#8218;Volkes&#8216; zu errichten? Wo kann man sich wie mit wem organisieren, um die uns wichtigen zivilen Werte und Menschenrechte zu verteidigen? Darüber möchte ich sprechen und streiten. Zu Trump aber erinnere ich am &#8218;Day After&#8216; nur an den Münchner Kammersänger. &#8220; Trump ist eine Zumutung. Gebe keine weiteren Kommentare.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
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