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	Kommentare zu: Was man liebt, will man haben!	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Feb 2018 00:30:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Lars Hartmann		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-315</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 16:52:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Heike Baller: Nein, die Druckversion ist kein Garant für Vollständigkeit. Aber aus der Druckversion, die in meinem Schrank steht, werden nicht plötzlich Begriffe entfernt oder gleich das ganze Buch vom Verlag oder von Amazon gelöscht – wie bei E-Books geschehen: Insofern würde ich Tessa Recht geben.

Ich selber besitze keine E-Books, sehe für mich beim Lesen auch keinen Vorteil, ich empfinde es als unangenehm, ein Plastikteil in den Händen zu halten statt eines Leineneinbandes. Dennoch würde ich nicht per se gegen das E-Book votieren. Platzmangel in meiner Bibliothek wäre ein Argument und vor allem – das ist entscheidend – die Suchfunktion des E-Books. Das vereinfacht vieles, wenn ich intensiver mit einem Text umgehe und nicht nur lese. Insofern würde ich beim Buchhandel für eine Bundle-Lösung plädieren, wo ein Paket verkauft wird. Der Kein &amp; Aber Verlag bietet ohne jeden Aufpreis eine solche Lösung. Dem Buch liegt ein Code bei, wer will kann es sich herunterladen. An solchem Service sollten sich andere Verlage ein Beispiel nehmen! (Diesen Satz bitte fettgedruckt lesen!)

Am Ende aber halte ich diese Debatten E-Book oder nicht für relativ fruchtlos, weil es sich um eine Geschmacksfrage und um eine Präferenzentscheidung handelt. So wie man im Sommer lieber ans Meer oder lieber ins Gebirge fährt. Oder beides. Und wer für seinen Italienurlaub Stefano d’Arrigos „Horcyanus Orca“ mitnimmt, der wird es angesichts von Gewichtsgrenzen auf Flughäfen doch eher mit dem E-Book versuchen, und wer in der Limousine reist, der packt neben der Badehose das gedruckte Buch in den Koffer.

PS: Insbesondere Elke Heinemanns Hinweis auf vergriffene Bücher oder nicht mehr Gedrucktes ist wichtig. Hier empfinde ich es als Skandal, daß Verlage Bücher nicht lieferbar halten. Versuche einer mal etwas von Upton Sinclair zu bekommen! In solchen Fällen bin ich dafür, daß nach sechs oder sieben Jahren das Urheberrecht des Verlages erlischt, wenn er ein Buch nicht elektronisch zur Verfügung halten kann, so daß sich andere Verlage ans Digitalisieren machen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Heike Baller: Nein, die Druckversion ist kein Garant für Vollständigkeit. Aber aus der Druckversion, die in meinem Schrank steht, werden nicht plötzlich Begriffe entfernt oder gleich das ganze Buch vom Verlag oder von Amazon gelöscht – wie bei E-Books geschehen: Insofern würde ich Tessa Recht geben.</p>
<p>Ich selber besitze keine E-Books, sehe für mich beim Lesen auch keinen Vorteil, ich empfinde es als unangenehm, ein Plastikteil in den Händen zu halten statt eines Leineneinbandes. Dennoch würde ich nicht per se gegen das E-Book votieren. Platzmangel in meiner Bibliothek wäre ein Argument und vor allem – das ist entscheidend – die Suchfunktion des E-Books. Das vereinfacht vieles, wenn ich intensiver mit einem Text umgehe und nicht nur lese. Insofern würde ich beim Buchhandel für eine Bundle-Lösung plädieren, wo ein Paket verkauft wird. Der Kein &#038; Aber Verlag bietet ohne jeden Aufpreis eine solche Lösung. Dem Buch liegt ein Code bei, wer will kann es sich herunterladen. An solchem Service sollten sich andere Verlage ein Beispiel nehmen! (Diesen Satz bitte fettgedruckt lesen!)</p>
<p>Am Ende aber halte ich diese Debatten E-Book oder nicht für relativ fruchtlos, weil es sich um eine Geschmacksfrage und um eine Präferenzentscheidung handelt. So wie man im Sommer lieber ans Meer oder lieber ins Gebirge fährt. Oder beides. Und wer für seinen Italienurlaub Stefano d’Arrigos „Horcyanus Orca“ mitnimmt, der wird es angesichts von Gewichtsgrenzen auf Flughäfen doch eher mit dem E-Book versuchen, und wer in der Limousine reist, der packt neben der Badehose das gedruckte Buch in den Koffer.</p>
<p>PS: Insbesondere Elke Heinemanns Hinweis auf vergriffene Bücher oder nicht mehr Gedrucktes ist wichtig. Hier empfinde ich es als Skandal, daß Verlage Bücher nicht lieferbar halten. Versuche einer mal etwas von Upton Sinclair zu bekommen! In solchen Fällen bin ich dafür, daß nach sechs oder sieben Jahren das Urheberrecht des Verlages erlischt, wenn er ein Buch nicht elektronisch zur Verfügung halten kann, so daß sich andere Verlage ans Digitalisieren machen können.</p>
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		<title>
		Von: Elke Heinemann		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-314</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elke Heinemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 12:14:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach der Lektüre einiger Kommentare glaube ich, hier etwas klarstellen zu müssen: Wie alle, die professionell mit Texten arbeiten, bekomme ich regelmäßig verlangter- und unverlangterweise von Verlagen Bücher als Presse-Exemplare zugesandt. Einige davon behalte ich, viele gebe ich ab, weil ich sie nicht noch einmal lesen werde, sie nie gelesen habe, sie nie lesen werde. Ähnlich geht es mir mit Büchern, die ich verwendet habe, um über bestimmte Themen zu schreiben. Irgendwann weiß ich, dass ich mich nicht mehr mit vergleichbarer Intensität diesen Themen widmen werde, und dann gebe ich einen Teil der entsprechenden Bücher ab. Ich mache so etwas aus zeitlichen Gründen in großen Abständen. So kam es, dass ich beispielsweise 2014 recht viele Bücher ins Antiquariat gegeben habe. Das heißt, ich werfe Bücher nicht kartonweise weg oder entsorge sie zugunsten von E-Books, sondern ich sorge dafür, dass sie auch zukünftig Leser finden. Ich glaube, das Gespräch mit Sieglinde Geisel macht deutlich, dass ich Bücher behalte, die mir am Herzen liegen, obwohl es sie auch digital gibt. Das Buch wird nicht verschwinden, das E-Book ist sicher eine Zwischenlösung. Aber die Digitalisierung von Texten ist weder zu verteufeln noch rückgängig zu machen. Sie bietet beispielsweise die Möglichkeit, Zugang zu Texten zu bekommen, wenn kein physischer Buchbestand greifbar ist, Bücher aus irgendwelchen Gründen nicht oder nicht zeitnah erhältlich sind. Die Angst, bei Lesen getrackt zu werden, ist nachvollziehbar; aber es gibt ja die Möglichkeit, digital offline zu lesen. Und das gute Buch ist natürlich immer offline. Viel Spaß beim Lesen! 
Elke Heinemann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Lektüre einiger Kommentare glaube ich, hier etwas klarstellen zu müssen: Wie alle, die professionell mit Texten arbeiten, bekomme ich regelmäßig verlangter- und unverlangterweise von Verlagen Bücher als Presse-Exemplare zugesandt. Einige davon behalte ich, viele gebe ich ab, weil ich sie nicht noch einmal lesen werde, sie nie gelesen habe, sie nie lesen werde. Ähnlich geht es mir mit Büchern, die ich verwendet habe, um über bestimmte Themen zu schreiben. Irgendwann weiß ich, dass ich mich nicht mehr mit vergleichbarer Intensität diesen Themen widmen werde, und dann gebe ich einen Teil der entsprechenden Bücher ab. Ich mache so etwas aus zeitlichen Gründen in großen Abständen. So kam es, dass ich beispielsweise 2014 recht viele Bücher ins Antiquariat gegeben habe. Das heißt, ich werfe Bücher nicht kartonweise weg oder entsorge sie zugunsten von E-Books, sondern ich sorge dafür, dass sie auch zukünftig Leser finden. Ich glaube, das Gespräch mit Sieglinde Geisel macht deutlich, dass ich Bücher behalte, die mir am Herzen liegen, obwohl es sie auch digital gibt. Das Buch wird nicht verschwinden, das E-Book ist sicher eine Zwischenlösung. Aber die Digitalisierung von Texten ist weder zu verteufeln noch rückgängig zu machen. Sie bietet beispielsweise die Möglichkeit, Zugang zu Texten zu bekommen, wenn kein physischer Buchbestand greifbar ist, Bücher aus irgendwelchen Gründen nicht oder nicht zeitnah erhältlich sind. Die Angst, bei Lesen getrackt zu werden, ist nachvollziehbar; aber es gibt ja die Möglichkeit, digital offline zu lesen. Und das gute Buch ist natürlich immer offline. Viel Spaß beim Lesen!<br />
Elke Heinemann</p>
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		<item>
		<title>
		Von: TessTessa		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-313</link>

		<dc:creator><![CDATA[TessTessa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 16:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist meiner Meinung nach eben kein Argument. Stabilität und Verlässlichkeit der Schrift manifestieren sich ausschließlich in gedruckten Werken, nicht in digitalen, die inhärent der jederzeitigen Möglichkeit der Veränderung unterliegen. Dass in anderen Regionen dieser Welt keine gedruckten Bücher zu bekommen sind, ist doch kein Argument dafür, dass wir hier unsere gewachsene, bewährte dezentrale Infrastruktur der autonomen Buchläden aufgeben - und das auch noch ohne jede Not. Sie können mir nicht weismachen, dass es überhaupt keine Probleme gibt, das neueste iPhone binnen Tagen oder Wochen aus China in alle Herren Länder zu verschiffen, aber dieser rein logistisch zu organiserende Vorgang bei Büchern ein Problem darstellen soll? Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass in Kulturen, die auf eine reine mündliche Überlieferung setzen, auch eBooks keinen Erfolg haben werden, weil etwas Schriftliches schlicht nicht benötigt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist meiner Meinung nach eben kein Argument. Stabilität und Verlässlichkeit der Schrift manifestieren sich ausschließlich in gedruckten Werken, nicht in digitalen, die inhärent der jederzeitigen Möglichkeit der Veränderung unterliegen. Dass in anderen Regionen dieser Welt keine gedruckten Bücher zu bekommen sind, ist doch kein Argument dafür, dass wir hier unsere gewachsene, bewährte dezentrale Infrastruktur der autonomen Buchläden aufgeben &#8211; und das auch noch ohne jede Not. Sie können mir nicht weismachen, dass es überhaupt keine Probleme gibt, das neueste iPhone binnen Tagen oder Wochen aus China in alle Herren Länder zu verschiffen, aber dieser rein logistisch zu organiserende Vorgang bei Büchern ein Problem darstellen soll? Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass in Kulturen, die auf eine reine mündliche Überlieferung setzen, auch eBooks keinen Erfolg haben werden, weil etwas Schriftliches schlicht nicht benötigt wird.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Heike Baller		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-312</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heike Baller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 14:59:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu der Sorge von Tessa, in E-Books evtl nicht den ganzen Text zu bekommen: Das ist mit gedruckten Werken ebenso möglich. Und da spreche ich nicht nur von politischer Zensur. &quot;Schülerausgaben&quot;, bei denen nicht alle Streichungen vermerkt sind, Billigausgaben von gemeinfreien Texten - alles schon gesehen. Die Druckversion ist kein Garant für Vollständigkeit. HG, Heike Baller]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu der Sorge von Tessa, in E-Books evtl nicht den ganzen Text zu bekommen: Das ist mit gedruckten Werken ebenso möglich. Und da spreche ich nicht nur von politischer Zensur. &#8222;Schülerausgaben&#8220;, bei denen nicht alle Streichungen vermerkt sind, Billigausgaben von gemeinfreien Texten &#8211; alles schon gesehen. Die Druckversion ist kein Garant für Vollständigkeit. HG, Heike Baller</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-311</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 13:41:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-309&quot;&gt;Nikola Richter&lt;/a&gt;.

Das ist ein wichtiges Argument. Vielleicht ist die Liebe der Deutschen zum althergebrachten Buch tatsächlich Ausdruck der weltweit einmaligen Grundversorgung. In Ländern ohne Buchläden wird eine Leserschaft heranwachsen, die vorwiegend auf Geräten liest. Wie auf sie dann wohl das Papierbuch wirken wird? Wahrscheinlich furchtbar umständlich, mit dem ganzen Blättern und so...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-309">Nikola Richter</a>.</p>
<p>Das ist ein wichtiges Argument. Vielleicht ist die Liebe der Deutschen zum althergebrachten Buch tatsächlich Ausdruck der weltweit einmaligen Grundversorgung. In Ländern ohne Buchläden wird eine Leserschaft heranwachsen, die vorwiegend auf Geräten liest. Wie auf sie dann wohl das Papierbuch wirken wird? Wahrscheinlich furchtbar umständlich, mit dem ganzen Blättern und so&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nikola Richter		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-310</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nikola Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 08:22:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-302&quot;&gt;Tessa&lt;/a&gt;.

Die Angst vor dem Ausgespähtwerden: Dann sollte man aber auch keine Payback-Karten benutzen, keine sozialen Netzwerke frequentieren, alternative Suchmaschinen benutzen, nur in bar bezahlen, keine Webadressen von Google, Hotmail, GMX, Yahoo etc. verwenden, Webseiten auf lokalen, verschlüsselten Servern hosten ... Der einzige E-Book-Shop, der unabhängig war, der also keine Nutzerdaten weitergeleitet hat, war minimore.de - er musste, weil zu wenige ihn genutzt habe, schließen. Ich selbst habe auch den verlagseigenen mikrotext-Shop geschlossen, der auch unabhängig war, weil die neue europäische Gesetzgebung seit 1. Januar 2105 verlangt, dass die Mehrwertsteuer an das Käuferland abgeführt wird. Ein bürokratischer Aufwand sondergleichen, der das Luxemburg-Schlupfloch von Amazon schließen sollte - aber auch viele kleine Shops zum Aus brachte. Ja, ich wäre auch für weniger Kontrolle und weniger Willkür, auf jeden Fall, aber dazu muss der Leser, die Leserin auch die &quot;guten Portale, Verlage, Geräte&quot; unterstützen. Sonst gewinnen immer die Stärkeren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-302">Tessa</a>.</p>
<p>Die Angst vor dem Ausgespähtwerden: Dann sollte man aber auch keine Payback-Karten benutzen, keine sozialen Netzwerke frequentieren, alternative Suchmaschinen benutzen, nur in bar bezahlen, keine Webadressen von Google, Hotmail, GMX, Yahoo etc. verwenden, Webseiten auf lokalen, verschlüsselten Servern hosten &#8230; Der einzige E-Book-Shop, der unabhängig war, der also keine Nutzerdaten weitergeleitet hat, war minimore.de &#8211; er musste, weil zu wenige ihn genutzt habe, schließen. Ich selbst habe auch den verlagseigenen mikrotext-Shop geschlossen, der auch unabhängig war, weil die neue europäische Gesetzgebung seit 1. Januar 2105 verlangt, dass die Mehrwertsteuer an das Käuferland abgeführt wird. Ein bürokratischer Aufwand sondergleichen, der das Luxemburg-Schlupfloch von Amazon schließen sollte &#8211; aber auch viele kleine Shops zum Aus brachte. Ja, ich wäre auch für weniger Kontrolle und weniger Willkür, auf jeden Fall, aber dazu muss der Leser, die Leserin auch die &#8222;guten Portale, Verlage, Geräte&#8220; unterstützen. Sonst gewinnen immer die Stärkeren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nikola Richter		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-309</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nikola Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 08:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-308&quot;&gt;Reinhard Matern&lt;/a&gt;.

Was aus vielen der Kommentare, die sich absolut gegen das Digitale wenden, spricht, ist die Verwöhntheit. Alles ist immer auch gedruckt zu bekommen, in Deutschland, vor allem in urbanen Regionen. Aber denken Sie sich doch einmal in andere Weltregionen? Wo es kaum Bibliotheken, geschweige denn Buchläden gibt? Dort ist das Downloaden und das digitale Lesen meist der einzige Zugang zu Literatur und Informationen. Dieser Aspekt betont auch - den Text, weniger das Medium, denn im Grund genommen ist das Lesen von Text doch das, worum es ums geht. Das Papier ist ein Trägermedium.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-308">Reinhard Matern</a>.</p>
<p>Was aus vielen der Kommentare, die sich absolut gegen das Digitale wenden, spricht, ist die Verwöhntheit. Alles ist immer auch gedruckt zu bekommen, in Deutschland, vor allem in urbanen Regionen. Aber denken Sie sich doch einmal in andere Weltregionen? Wo es kaum Bibliotheken, geschweige denn Buchläden gibt? Dort ist das Downloaden und das digitale Lesen meist der einzige Zugang zu Literatur und Informationen. Dieser Aspekt betont auch &#8211; den Text, weniger das Medium, denn im Grund genommen ist das Lesen von Text doch das, worum es ums geht. Das Papier ist ein Trägermedium.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-308</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 20:29:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für das Gespräch. Der Hauptunterschied zu den USA ist, dass Buchhandlungen - unabhängig von Amazon - kein engmaschiges &#039;Netz&#039; bilden. Die Buchhandlungsdichte war und ist mit der europäischen nicht vergleichbar. Deshalb konnte der Absatz von eBooks in einfacher Weise ansteigen, ein Download genügte, aber auch ein Online-Händler wie Amazon groß werden. Ich lasse mich überraschen, wie es in Europa und speziell in Deutschland weitergehen wird, zumal ich kurioserweise auf eBooks setze, mit Texten, die fernab von Genre-Literatur liegen. Ein spezieller Dank an Nikola Richter, für den Hinweis, dass Texte im Zentrum stehen könnten, unabhängig von jeweiligen Medien.
Dem Gespräch und den Kommentaren entnehme ich, dass in besonderer Weise Gewöhnungen eine relativ wichtige Rolle spielen. Vielleicht ist das Thema Papierbuch/Datei auch eine Generationenfrage ... sogar wenn es um einen &#039;Special Interest&#039; geht, wie ich ihn z.B. anbiete.
Für mich persönlich war die physikalische Form stets nebensächlich, obgleich auch ich schon während des Studiums in den 80ern für papierne &#039;Klassiker&#039; und &#039;Neuerscheinungen&#039; arbeiten ging, um eine wachsende Basis griffbereit in Regalen zu haben. Bibliotheken waren (und sind immer noch) ziemlich schlecht ausgestattet. Digital lässt und ließe sich vieles vereinfachen. Ich hatte übrigens schon früh damit begonnen, nichts anzustreichen, sondern rauszuschreiben, weil ich mich später über meine eigenen Anmerkungen ärgerte ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für das Gespräch. Der Hauptunterschied zu den USA ist, dass Buchhandlungen &#8211; unabhängig von Amazon &#8211; kein engmaschiges &#8218;Netz&#8216; bilden. Die Buchhandlungsdichte war und ist mit der europäischen nicht vergleichbar. Deshalb konnte der Absatz von eBooks in einfacher Weise ansteigen, ein Download genügte, aber auch ein Online-Händler wie Amazon groß werden. Ich lasse mich überraschen, wie es in Europa und speziell in Deutschland weitergehen wird, zumal ich kurioserweise auf eBooks setze, mit Texten, die fernab von Genre-Literatur liegen. Ein spezieller Dank an Nikola Richter, für den Hinweis, dass Texte im Zentrum stehen könnten, unabhängig von jeweiligen Medien.<br />
Dem Gespräch und den Kommentaren entnehme ich, dass in besonderer Weise Gewöhnungen eine relativ wichtige Rolle spielen. Vielleicht ist das Thema Papierbuch/Datei auch eine Generationenfrage &#8230; sogar wenn es um einen &#8218;Special Interest&#8216; geht, wie ich ihn z.B. anbiete.<br />
Für mich persönlich war die physikalische Form stets nebensächlich, obgleich auch ich schon während des Studiums in den 80ern für papierne &#8218;Klassiker&#8216; und &#8218;Neuerscheinungen&#8216; arbeiten ging, um eine wachsende Basis griffbereit in Regalen zu haben. Bibliotheken waren (und sind immer noch) ziemlich schlecht ausgestattet. Digital lässt und ließe sich vieles vereinfachen. Ich hatte übrigens schon früh damit begonnen, nichts anzustreichen, sondern rauszuschreiben, weil ich mich später über meine eigenen Anmerkungen ärgerte ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-307</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 17:20:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-305&quot;&gt;Tessa&lt;/a&gt;.

Danke, dass Sie das noch einmal genauer und sachlicher ausgeführt haben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-305">Tessa</a>.</p>
<p>Danke, dass Sie das noch einmal genauer und sachlicher ausgeführt haben!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jochen Kienbaum		</title>
		<link>https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-306</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Kienbaum]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 15:27:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=3257#comment-306</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-298&quot;&gt;Carl Wilhelm Macke&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Macke,
bis vor kurzem war ich ähnlich &quot;konservativ&quot; gestimmt wie Sie und bin es im Prinzip immer noch. Aber es liegen sehr viele interessante Texte, ältere und neuere, eben nicht gedruckt vor, sondern nur als Ebooks. Diese &quot;digital only&quot;Publikationen kann man nun ignorieren oder aber wagemutig sein und es doch einmal mit dem &quot;elektronischen&quot; Lesen probieren. Ich habe es ausprobiert, es war nicht schmerzhaft. Wie gesagt: kann, muss nicht. lg_jochen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/was-man-liebt-will-man-haben/#comment-298">Carl Wilhelm Macke</a>.</p>
<p>Lieber Herr Macke,<br />
bis vor kurzem war ich ähnlich &#8222;konservativ&#8220; gestimmt wie Sie und bin es im Prinzip immer noch. Aber es liegen sehr viele interessante Texte, ältere und neuere, eben nicht gedruckt vor, sondern nur als Ebooks. Diese &#8222;digital only&#8220;Publikationen kann man nun ignorieren oder aber wagemutig sein und es doch einmal mit dem &#8222;elektronischen&#8220; Lesen probieren. Ich habe es ausprobiert, es war nicht schmerzhaft. Wie gesagt: kann, muss nicht. lg_jochen</p>
]]></content:encoded>
		
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