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	Kommentare zu: Vers für Vers 4: Von der Ästhetik zur Barbarei?	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Dec 2019 13:32:34 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/vers-fuer-vers-4-von-der-aesthetik-zur-barbarei/#comment-6692</link>

		<dc:creator><![CDATA[Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 13:32:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, lieber Rudof Weiler, Entschuldigung, ich habe Ihren Kommentar erst heute wahrgenommen (ich guck nicht alle zwei Stunden, ob etwa...) 

Ja, sicher, ich denke, das habe ich auch so gesagt. Nietzsche war gegen edelarische Bärenhäuterei. Das bedeutet aber nicht, m.E., dass man seine Denkbewegungen nicht auch kritisch sehen kann. 

Die attraktive Seite Nietzsches habe ich mit keinem Wort bestritten. Problem: Allzu häufig, so nehme ich es wahr, ist dieser fröhliche Ästhetizismus dann der Freibrief für banale Niedertracht. 

In dem Spannungsfeld, das ich zwischen den beiden Teilen des Gedichts wahrgenommen habe, bewegen sich ja heute noch viele Diskussionen: Hüben der moralinbefreite Ästhetizismus - die coolen Jungs -, drüben besteht man auf moralischen Standards, sehr unsexy, schmallippig. Und vor solch einem Labeling warne ich denn doch - auch, wenn mich manche moralinsauren Veranstaltungen (Gomringer-Gedicht etwa, Sie werden sich erinnern) ebenfalls schwer enervieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, lieber Rudof Weiler, Entschuldigung, ich habe Ihren Kommentar erst heute wahrgenommen (ich guck nicht alle zwei Stunden, ob etwa&#8230;) </p>
<p>Ja, sicher, ich denke, das habe ich auch so gesagt. Nietzsche war gegen edelarische Bärenhäuterei. Das bedeutet aber nicht, m.E., dass man seine Denkbewegungen nicht auch kritisch sehen kann. </p>
<p>Die attraktive Seite Nietzsches habe ich mit keinem Wort bestritten. Problem: Allzu häufig, so nehme ich es wahr, ist dieser fröhliche Ästhetizismus dann der Freibrief für banale Niedertracht. </p>
<p>In dem Spannungsfeld, das ich zwischen den beiden Teilen des Gedichts wahrgenommen habe, bewegen sich ja heute noch viele Diskussionen: Hüben der moralinbefreite Ästhetizismus &#8211; die coolen Jungs -, drüben besteht man auf moralischen Standards, sehr unsexy, schmallippig. Und vor solch einem Labeling warne ich denn doch &#8211; auch, wenn mich manche moralinsauren Veranstaltungen (Gomringer-Gedicht etwa, Sie werden sich erinnern) ebenfalls schwer enervieren.</p>
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		Von: Rudolf Weiler		</title>
		<link>https://tell-review.de/vers-fuer-vers-4-von-der-aesthetik-zur-barbarei/#comment-4857</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Weiler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 06:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja jetzt aber, wirklich, mit Romantik-Kritik und Ideen von einem höheren Menschen ist einer noch kein Rassist.   Nietzsche hat das Deutschtum wiederholt scharf kritisiert, die Abstammung seiner Familie aus Polen (?) ist doch auch ein Zeichen dafür, dass N. eben nicht deutsch-national dachte, sondern in seinem Werk an vielen Stellen den europäischen Gedanken auch immer wieder hervorholte und sich Gedanken darüber machte. 
Natürlich ist der &quot;höhere Mensch&quot; im Sinne Nietzsches ein kultivierterer Mensch und nicht ein Barbar, wie das dann der Nazi wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja jetzt aber, wirklich, mit Romantik-Kritik und Ideen von einem höheren Menschen ist einer noch kein Rassist.   Nietzsche hat das Deutschtum wiederholt scharf kritisiert, die Abstammung seiner Familie aus Polen (?) ist doch auch ein Zeichen dafür, dass N. eben nicht deutsch-national dachte, sondern in seinem Werk an vielen Stellen den europäischen Gedanken auch immer wieder hervorholte und sich Gedanken darüber machte.<br />
Natürlich ist der &#8222;höhere Mensch&#8220; im Sinne Nietzsches ein kultivierterer Mensch und nicht ein Barbar, wie das dann der Nazi wurde.</p>
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