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	Kommentare zu: Trostlose Weiten	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2017 10:48:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/trostlose-weiten/#comment-569</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 19:10:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Nach Petuschki, ha-ha, kommt überhaupt keiner...!“

(ebenfalls übersetzt von Natascha Spitz. Peter Urban hat das Buch zu ernst genommen, und damit nicht ernst genug.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Nach Petuschki, ha-ha, kommt überhaupt keiner&#8230;!“</p>
<p>(ebenfalls übersetzt von Natascha Spitz. Peter Urban hat das Buch zu ernst genommen, und damit nicht ernst genug.)</p>
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		<title>
		Von: holio		</title>
		<link>https://tell-review.de/trostlose-weiten/#comment-568</link>

		<dc:creator><![CDATA[holio]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 18:59:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Habe Jerofejew voriges Wochenende wiedergelesen. Er scheint ja gar nicht mal in Petuschki angekommen zu sein!!
&quot;Ich rannte auf die Plattform hinaus und sah nach rechts: auf der beschlagenen Scheibe stand schön und deutlich &#039;Sau&#039;. Ich sah nach links: da stand ebenfalls &#039;Sau&#039;. O mein Gott!&quot; (übersetzt von Natascha Spitz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe Jerofejew voriges Wochenende wiedergelesen. Er scheint ja gar nicht mal in Petuschki angekommen zu sein!!<br />
&#8222;Ich rannte auf die Plattform hinaus und sah nach rechts: auf der beschlagenen Scheibe stand schön und deutlich &#8218;Sau&#8216;. Ich sah nach links: da stand ebenfalls &#8218;Sau&#8216;. O mein Gott!&#8220; (übersetzt von Natascha Spitz)</p>
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		<title>
		Von: Lars Hartmann		</title>
		<link>https://tell-review.de/trostlose-weiten/#comment-567</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 09:14:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese trostlosen Weiten klingen ungemein interessant. Ich würde nach dieser Kritik eher bezweifeln, daß es sich um triviale Literatur handelt. Zumindest bin ich auf diesen Roman neugierig geworden. Neugieriger als auf &quot;Der Kompass&quot;. In diesem Sinne zeigt sich, daß auch ein Verriß das Interesse für ein Buch wecken kann.

&quot;Mathias’ Sehnsucht nach Gewalt und Revolution&quot; in bezug zu jenem Zitat würde ich hingegen mit einer ironischen Brechung lesen. Énard scheint genau diese Hoffnungslosigkeit zu schildern, die bereits den Grund liefern, weshalb bei Autoren wie Kerouac der Optimismus und die inszenierte Unmittelbarkeit nicht funktionieren. Das scheint mir eher eine Stärke denn eine Schwäche des Buches. 

Als Ergänzung sei vielleicht noch empfohlen von Wenedikt Jerofejew &lt;i&gt;Die Reise nach Petuschki&lt;/i&gt;. Da finden wir eine prima Geschichte von Zugfahren und Trinken. Und zwar nicht einfach nur Trinken als Trinken, sondern trinken wie es nur die Begabten können. Insofern dürfte Énards Erzählung auch als eine literarische Reaktion auf jenes Werk von Jerofejew zu lesen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese trostlosen Weiten klingen ungemein interessant. Ich würde nach dieser Kritik eher bezweifeln, daß es sich um triviale Literatur handelt. Zumindest bin ich auf diesen Roman neugierig geworden. Neugieriger als auf &#8222;Der Kompass&#8220;. In diesem Sinne zeigt sich, daß auch ein Verriß das Interesse für ein Buch wecken kann.</p>
<p>&#8222;Mathias’ Sehnsucht nach Gewalt und Revolution&#8220; in bezug zu jenem Zitat würde ich hingegen mit einer ironischen Brechung lesen. Énard scheint genau diese Hoffnungslosigkeit zu schildern, die bereits den Grund liefern, weshalb bei Autoren wie Kerouac der Optimismus und die inszenierte Unmittelbarkeit nicht funktionieren. Das scheint mir eher eine Stärke denn eine Schwäche des Buches. </p>
<p>Als Ergänzung sei vielleicht noch empfohlen von Wenedikt Jerofejew <i>Die Reise nach Petuschki</i>. Da finden wir eine prima Geschichte von Zugfahren und Trinken. Und zwar nicht einfach nur Trinken als Trinken, sondern trinken wie es nur die Begabten können. Insofern dürfte Énards Erzählung auch als eine literarische Reaktion auf jenes Werk von Jerofejew zu lesen sein.</p>
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