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	<title>Reportage &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		<title>Relotius gibt es nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Dec 2018 10:37:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Fake News]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Namen Claas Relotius haben viele zum ersten Mal gehört, als der "Spiegel" seine Fälschungen offenbarte. Die Affäre um den gefallenen Reporter hat etwas Irreales.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">A</span>merika gibt es nicht“ heißt meine Lieblingsgeschichte von Peter Bichsel. „Auf jeden Fall erzählen alle dasselbe, und alle erzählen Dinge, die sie vor der Reise schon wussten; und das ist doch sehr verdächtig“, heißt es am Ende dieser Kindergeschichte über ein Land, das der kleine Colombin<sup><a id="fnref-1" href="#fn-1">1</a></sup> nicht entdeckt hat und Amerigo Vespucci vielleicht auch nicht.</p>
<p>Ich gehöre zu denen, die bis zum 19. Dezember noch nie etwas von Claas Relotius gehört oder gelesen hatten, diesem „Idol einer Generation“ (Ullrich Fichtner), dem „Superstar der deutschen Reportage“ (Juan Moreno). Die tröstliche Nachricht, dass ich damit nicht die einzige bin, verdanke ich Claudius Seidl. Nach einer Umfrage bei Freunden und Bekannten sowie einer Durchsicht seiner Timelines auf Facebook und Twitter kommt Seidl in der <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/der-fall-relotius-er-spielte-schicksal-15955039.html" target="_blank" rel="noopener">FAZ</a> zum Schluss, „dass erstaunlich viele von denen, die sich sehr fürs geistige und politische Leben interessieren, Zeitungen lesen und auf die Namen der Autoren achten, von Claas Relotius noch nie gehört hatten“. Auch bei tell hatte vor seiner Enttarnung niemand von Relotius Notiz genommen. Ich glaube, ich kenne überhaupt niemanden, der ihn kannte, als man ihn noch feierte.</p>
<p>„Claas Relotius ist ein Mensch, den man ins Herz schloss, wenn man ihn kennenlernte. Ich lernte ihn nie kennen“, <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/fall-claas-relotius-wie-juan-moreno-den-betrug-aufdeckte-a-1245063.html" target="_blank" rel="noopener">schreibt</a> sogar Juan Moreno, der ihn hat auffliegen lassen. In der digitalen Welt ist Claas Relotius ein Phantom. Seinen Twitter Account gibt es seit Dezember 2018 (3 Tweets, 145 Followers, Stand 26. 12. 2018). Wenn man auf den Website-<a href="https://www.claasrelotius.com/" target="_blank" rel="noopener">Link</a> klickt, landet man auf einem gespenstisch leeren Bildschirm mit diesen rätselhaften Worten:</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="14484" data-permalink="https://tell-review.de/relotius-gibt-es-nicht/website-relotius/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?fit=1544%2C225&amp;ssl=1" data-orig-size="1544,225" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Website Relotius" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?fit=900%2C131&amp;ssl=1" class=" wp-image-14484 aligncenter" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?resize=900%2C131&#038;ssl=1" alt="" width="900" height="131" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?resize=300%2C44&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?resize=80%2C12&amp;ssl=1 80w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?resize=768%2C112&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?resize=1030%2C150&amp;ssl=1 1030w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?resize=1300%2C189&amp;ssl=1 1300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2018/12/Website-Relotius.jpg?w=1544&amp;ssl=1 1544w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" />Der Spiegel-Skandal ist der Aufreger der letzten Woche des Jahres. Doch alle erzählen dasselbe: Die Aufarbeitung (so mustergültig wie Relotius‘ Reportagen einst schienen)! Das Storytelling (Fluch oder Segen?)! Die Dokumentationsabteilung beim „Spiegel“ (gibt es sie überhaupt?)!</p>
<p>„Ich bin krank und ich muss mir jetzt helfen lassen“, zitiert Ullrich Fichtner den ehemaligen Starreporter in seinem <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-spiegel-legt-betrug-im-eigenen-haus-offen-a-1244579.html" target="_blank" rel="noopener">Abrechnungsartikel</a>. Das würde jeder Groschenroman-Autor seine Figur an dieser Stelle ebenfalls sagen lassen.</p>
<p>Bei den Figuren in Relotius‘ Reportagen weiß man nie, ob es sie gibt oder nicht. Inzwischen bin ich mir bei ihrem Autor auch nicht mehr so sicher.</p>
<p style="font-size: 75%;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> &#8222;Ich bin ein Trottel, Herr König und heiße Colombo, meine Mutter nennt mich Colombin“, sagt Peter Bichsels Colombin dem König. Als der König ihn später fragt: &#8222;Colombin, was willst du werden?&#8220;, antwortet Colombin: &#8222;Ich will nichts werden, ich bin schon etwas, ich bin Colombin.&#8220; Er müsse doch etwas werden, meint der König und als Colombin fragt, was man denn werden könne, meint der König, er könne ein Seefahrer werden, der Länder entdeckt für seinen König. Als Colombin sagt, dass er dann er eben Seefahrer werde, lachen alle. Da rennt der Knabe weg und schreit: &#8222;Ich werde ein Land entdecken! Ich werde ein Land entdecken!&#8220; Er versteckt sich in den Wäldern, und als der Wochen später zurückkommt, behauptet er, er habe ein Land entdeckt. Der König sagt: &#8222;Du bist jetzt ein Mann, von nun ab heißt du Kolumbus.&#8220;<br />
(Das ist eine extrem reduzierte Zeitraffer-Version von &#8222;Amerika gibt es nicht&#8220; aus dem Band <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="https://www.amazon.de/dp/3518391429/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow noopener"><em>Kindergeschichten</em></a>.)</p>
<h6 style="text-align: right;">Beitragsbild:<br />
Bildmontage von Sieglinde Geisel</h6>
<hr />
<p><a href="https://steadyhq.com/tell-review?utm_source=publication&amp;utm_medium=banner"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter" style="height: 120px;" src="https://i0.wp.com/steady.imgix.net/gfx/banners/unterstuetzen_sie_uns_auf_steady.png?w=900&#038;ssl=1" alt="Unterstützen Sie uns auf Steady" /></a></p>
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		<title>Taubgelutschte Zonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2017 07:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Prostitution]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
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					<description><![CDATA[Rotlicht und Milieu wecken Verheißungen. Selten jedoch halten sie, was sie versprechen. Dies gilt auch für Nora Bossongs Sachbuch "Rotlicht".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">D</span>ie Autorin begibt sich in die Rotlichtbezirke deutscher Städte. In Hamburg betritt sie das Laufhaus <em>Pink Palace</em>, wo sich Frauen Zimmer mieten und als Selbstständige ohne Zuhälter anschaffen. Sie besucht in Berlin ein Wohnungsbordell, schaut sich in Sexshops um, wagt sich, mit Slip und Handtuch bekleidet, in einen Swinger-Club, auf dem Frankfurter Bahnhofsstrich schaut sie in einer Table-Dance-Bar vorbei. Kaltes Neonlicht, in den Darkrooms nackte, käufliche Körper. Auf der Erotikmesse <em>Venus</em> in Berlin räkeln sich heiße Girls:</p>
<blockquote><p>Eine dritte Frau steht in Minirock und adretter Bluse im Inneren des Busses. Sie macht die Animierdame: &#8222;Heißer Lesbensex, hier live!&#8220; kreischt sie ins Mikrofon und hält es dann der Frau draußen vor den Mund, die wie auf Knopfdruck zu stöhnen beginnt: &#8222;Yeah, geil, oh, ist das geil!&#8220; Eigentlich müsste jedem die Lust angesichts einer solchen Inszenierung vergehen, diese Automatenansage einer taubgelutschten erogenen Zone, denke ich, doch die Zuschauer recken die Köpfe.</p></blockquote>
<p>Das Buch ist voll von solchen klischeegeladenen Passagen. Nora Bossong recherchiert, doch sie zeigt keine neuen Perspektiven auf.</p>
<h3>Tabuzonen</h3>
<p>Ein Interview mit einem der männlichen Besucher hätte dem Buch gutgetan. Zumal die Stärke von <em>Rotlicht</em> in den Interviews liegt, etwa mit den beiden ungarischen Frauen vom Strich auf der Kurfürstenstraße oder mit der Betreiberin einer Tantra-Praxis:</p>
<blockquote><p>Wir orientieren uns so sehr am Liebhaber, bauen Hemmungen auf und vergessen uns selbst darüber. Manche Frauen sagen nicht einmal, wenn ihnen etwas unangenehm ist, sie glauben, da müssten sie durch, das habe schon seinen Zweck. Männer würden sich sofort dagegen wehren. Das müssen wir auch lernen.</p></blockquote>
<p>Wir betrachten mit Bossong die Tabuzonen: Körper kopulieren oder tanzen an der Stange, die Autorin schaut zu, verschüchtert und irritiert. Meist besucht sie die Orte der Recherche in Begleitung eines Freundes.</p>
<blockquote><p>Eine Frau, die sich in dieses Terrain einschleicht, ist kein bloßer Eindringling, sondern ein schlechtes Omen dafür, dass die gesamte stillschweigende Ordnung unumkehrbar ausgehebelt wird.<br />
Als Frau kann man lediglich käuflich sein, sobald es um das Geschäft mit der Lust geht. Andere Rollen sind nicht vorgesehen.</p></blockquote>
<h3>Das Unverstellte kippt ins Unbedarfte</h3>
<p>Das Rotlicht-Milieu aus weiblicher Perspektive zu betrachten, ist eigentlich ein guter Ausgangspunkt für eine Reportage. Aber als Leser hat man den Eindruck, dass die Autorin an ihrem Gegenstand scheitert. Es hat einen Reiz, sich käuflichem Sex unbeholfen zu nähern, mit unverstelltem Blick, sieht man einmal von dem theoretischen Rüstzeug wie Luhmann, Foucault, Baudrillard ab, mit dem Bossong ihren Text bestückt. Doch die naive Sicht, die man anfangs für ein Prinzip der Komposition hätte halten können, erweist sich als Bossongs Grundhaltung. Das Unverstellte kippt ins Unbedarfte. Immer wieder sucht die Autorin bei ihrem männlichen Begleiter Schutz.</p>
<blockquote><p>Kann er jetzt nicht einfach meine Hand nehmen? Mich hier herausholen? Mich zurück in das bürgerliche Leben bringen?</p></blockquote>
<p>Häufig rutscht der Text in Journalistenprosa ab:</p>
<blockquote><p>Es ist ein heller, schöner Tag, die Regenstürme vom Vortag kaum noch eine Erinnerung. Ich kann schwer glauben, dass mein Besuch in der Tantra-Praxis wirklich erst gestern stattgefunden hat.</p></blockquote>
<p>Man hätte sich als Leser eine Beobachterin gewünscht, die solche Besuche souverän durchsteht und die Rotlicht-Szenen mit einer gewissen Frechheit betrachtet, auch dort wo sie hässlich sind.</p>
<h3>Stimmen aus dem &#8222;Milieu&#8220;</h3>
<p>Interessant wird es, wenn Bossong von ihren Eindrücken schreibt, z.B. nach dem Besuch bei der Tantra-Masseuse:</p>
<blockquote><p>Was genau habe ich dort eigentlich erlebt, über das ich die Nacht kaum geordnet nachdenken konnte? Ich war nackt, ich habe Geld bezahlt. Prostitution war es ganz sicher nicht, auf was ich mich mit Anna einließ. Was aber war es dann? Vielleicht, überlege ich, war es einfach eine stimmige Antwort darauf, wie Sexualität auch in einem Kaufprozess ihre Würde bewahren kann, für beide Seiten.</p></blockquote>
<p>Kontur gewinnt das Sujet dort, wo Nora Bossong mit ihrer Recherche ins Detail geht und kulturgeschichtliche Hintergründe zeigt, etwa wenn sie den Kiez um die Berliner Kurfürstenstraße beschreibt: hier das noble Café Einstein, dort, keine 50 Meter entfernt, die Welt des Straßenstrichs, wo osteuropäische Prostituierte zum Niedrigpreis laufen. Oder wenn man die Stimmen aus dem „Milieu“ hört, den Laufhausbetreiber oder die Huren:</p>
<blockquote><p>Wenn du in ein Zimmer gehst, wirst du erstmal ganz ruhig. Du streichelst ihn, küsst ihm die Brust.</p></blockquote>
<p>Doch anstatt in dieser Weise Szenen und Orte für sich sprechen zu lassen, unterbricht Bossong den Bericht meist mit Wertungen.</p>
<p><em>Rotlicht</em> wäre eine gute Zeitungsreportage geworden, zum Buch fehlen dem Text Substanz – und Mut.</p>
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim">
Nora Bossong<br />
<strong>Rotlicht</strong><br />
Sachbuch<br />
Carl Hanser Verlag 2017 • 240 Seiten • 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-25457-2<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3446254579/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Amazon</a> oder <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783446254572 " target="_blank" rel="noopener noreferrer">buecher.de </a>oder im lokalen Buchhandel<img decoding="async" class="gwkdfjqxbcvsmzbggaki tazxgtrxyjatplpmwsmf" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --><br />
</div></div>
<div class="su-column su-column-size-1-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="9690" data-permalink="https://tell-review.de/taubgelutschte-zonen/bossong-rot-licht-broschur_mr-indd/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?fit=1600%2C2603&amp;ssl=1" data-orig-size="1600,2603" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Bossong Rot Licht BROSCHUR_MR.indd&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Bossong Rot Licht BROSCHUR_MR.indd" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?fit=633%2C1030&amp;ssl=1" class="alignnone size-medium wp-image-9690" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102-184x300.jpg?resize=184%2C300" alt="" width="184" height="300" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?resize=184%2C300&amp;ssl=1 184w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?resize=49%2C80&amp;ssl=1 49w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?resize=768%2C1249&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?resize=633%2C1030&amp;ssl=1 633w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?resize=1300%2C2115&amp;ssl=1 1300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?resize=300%2C488&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/04/978-3-446-25457-2_2161123151752-102.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" /></div></div></div>
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<p>&nbsp;</p>
<h6 style="text-align: right;"><em>Bildnachweis:</em><br />
<em> Beitragsbild: Lars Hartmann</em><br />
<em> Buchumschlag: <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/rotlicht/978-3-446-25457-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carl Hanser Verlag</a></em></h6>
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