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	<title>Realismus &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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	<title>Realismus &#8211; tell</title>
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		<title>Page-99-Test: Gottfried Keller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 05:27:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Page-99-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Realismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller legen wir eine Seite aus "Der grüne Heinrich" unter die Lupe. Wir schauen dabei zu, wie eine Welt aus Wachs und Worten entsteht. So fantastisch kann Realismus sein!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<p class="wp-block-paragraph">„Öffnen Sie das Buch auf Seite 99, und die Qualität des Ganzen wird sich  Ihnen offenbaren.“ (Ford Madox Ford). Wir lesen mit der Lupe und  schauen, was der Text auf dieser willkürlich ausgewählten Seite leistet.   </p>





<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Auf der <a href="https://tell-review.de/wp-content/uploads/2019/07/Seite-99-Grüner-Heinrich-OK-1-e1563488333905.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Seite 99 (opens in a new tab)">Seite 99</a> von Gottfried Kellers Bildungsroman <em>Der grüne Heinrich</em> befinden wir uns in der Kindheitsgeschichte: Wir lesen jenes Manuskript, das der achtzehnjährige Heinrich mit in den Koffer packt, als er nach Deutschland aufbricht, so erzählt es die Rahmengeschichte. In meiner Ausgabe (Goldmann Klassiker, 1985) umfasst die Kindheitserzählung 369 eng bedruckte Seiten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnurper, Falk und Wächserich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich hat zu Hause in einem Schrank „mehrere Scheiben reinlichen Wachses“ gefunden. Er sucht sich passende Gläser und erschafft sich eine seltsame Wachsfiguren-Menagerie. Nach einer Anleitung, die er in einem theosophischen Buch gefunden hat, lässt er flüssiges Wachs in kaltes Wasser tropfen, so dass es in bizarren Formen erstarrt. Dieses stille Vergnügen erstreckt sich über die Seite 99 und geht weiter bis zur Hälfte der nächsten Seite. Für die Gestalten, die sein Protagonist Heinrich anfertigt, findet Gottfried Keller auf dieser Seite überraschend viele Wörter: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>großköpfige wunderliche Burschen</li><li>lange schmächtige Gesellen</li><li>knollenartige Gewächse</li><li>Geschöpfe</li><li>Wachsmännchen</li><li>Schicksalsträger</li><li>Kobolde</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Benennung seines Wachsfigurenkabinetts erfindet Heinrich neue Wörter: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Es waren schon einige dreißig Mitglieder dieses artigen Vereins beisammen und das Wachs nahezu aufgebraucht, als ich meine Geschöpfe taufte mit Namen wie: Schnurper, Fark, Vogelmann, Säbelbein, Schneider, Schmerbauch, Nabelhans, Wachsbeißer, Wächserich, Honigteufel und dergleichen.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Einduck, dass der Autor mit den Wörtern, die er seinen Romanhelden erfinden lässt, den gleichen Spaß hat wie dieser mit seinen Wachsmännlein. </p>



<h2 class="wp-block-heading">In einer abgelegenen Kammer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich fertigt für seine Geschöpfe „Sphärentafeln“ an, auf denen er jedes Männlein „mit seiner tugendlichen oder schlimmen Aufführung“ verzeichnet. Das Wort Sphärentafel kenne ich nicht, beim Googeln erhalte ich nur 180 Treffer. Sie stammen aus dem Bereich Fantasy/Computerspiele (<a href="https://de.eriones.com/14719">Sphärentafel des gesegneten Schwertes</a>, etc.). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich beschreibt den Schauplatz seines Tuns folgendermaßen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ich trieb diese Dinge alle in einer abgelegenen Kammer, wo ich eines Abends in der Dämmerung alle Gläser auf meinen Lieblingstisch stellte, ein altes braunes Möbel mit etlichen Auszügen.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">So schlicht die Sätze aussehen, sie sind irgendwie unheimlich. Mit der Art und Weise, wie Heinrich die Szenerie beschreibt, gibt uns Gottfried Keller bereits einen Hinweis darauf, dass wir es hier nicht mit unschuldigen Kinderspielen zu tun haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich seine eigene Welt bauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gestatte mir, zum Anfang der Szene zurückzublättern. Auf Seite 95 erfahren wir, wie einsam und leer die Welt ist, in der Heinrich aufwächst. Die Mutter kauft ihm kaum Spielzeug, denn sie spart jeden Heller für seine Zukunft. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Desto eifriger verkehrte ich im stillen mit mir selbst, in der Welt, die ich mir allein zu bauen gezwungen war.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich bastelt sich sein eigenes Spielzeug. Nachdem ihm Papier und Holz langweilig geworden sind, sucht er sich im Flussbett besondere Steine, im „Trödelkram“ im Geschäft der Frau Margret wiederum findet er Marmorscherben „und halb durchsichtige Alabasterschnörkel“. Als er der toten Gegenstände überdrüssig wird, legt er sich eine Menagerie an mit lebenden Insekten, Spinnen, Eidechsen, einer Maus und einem Kaninchen. Die „trauernden Tiere“ darben, und schließlich beendet der so überforderte wie grausame Heinrich das ganze Experiment unter Zuhilfenahme eines glühenden Eisenstabs. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mystisches Beschwörungsritual</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist mir das Spiel mit den Wachsfiguren noch
unheimlicher. Als Inspiration diente Heinrich „eine verrückte,
marktschreierische Theosophie“, die er unter Frau Margrets Büchern gefunden
hat. Er lernt, die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft in eine Flasche zu
füllen und auf Papier große Sphären zu zeichnen, „mit Kreisen und Linien kreuz
und quer, farbig begrenzt und mit Zahlen und lateinischen Lettern besetzt“. Diese
Zeichnungen, eben die ominösen „Sphärentafeln“, die es heute nur noch im
Computerspiel gibt (was für ein visionäres Wort!), bevölkerte Heinrich zuerst
mit Seelen, über die er herrschen konnte, wie es ihm gefiel, eine Art
mystisches Beschwörungsritual. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ich führte so ganz im geheimen eine genaue Übersicht und Schicksalsbestimmung aller mir bekannten Leute, jung und alt.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich nun die Seite 99 wiederlese, mit diesem ganzen spiritistischen Hintergrund ausgestattet, wird mir die Szene noch unheimlicher. Mir ist fast, als sähe ich Bühnennebel aufsteigen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ich reihte die Gläser in einen großen Kreis, die vier Elemente in der Mitte, und breitete meine bunten Tabellen aus, beleuchtet von einigen Wachsmännern, denen Dochte aus erhobenen Händen brannten, und vertiefte mich nun in die Konstellationen auf den Karten, während ich die betreffenden Schicksalsträger einzeln vortreten ließ und musterte, den Wächserich und den Hürlimann, den Meyer oder den Vogelmann.</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Trümmer einer untergegangenen Welt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich merkt, dass die Figuren in ihren Wassergläsern zu tanzen beginnen, wenn er an den Tisch schlägt. Nun gibt es kein Halten mehr. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Dies gefiel mir so, dass ich anfing, nach dem Takte auf den Tisch zu schlagen, wozu die Gesellen tanzten, ich schlug immer stärker und wilder und sang dazu, bis die Gläser wie toll aneinander schlugen und erklangen.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Jäh wird die gespenstische Szenerie durch ein Teufelsmotiv unterbrochen: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Auf einmal schneuzte es in einer Ecke, ein Paar feurige Augen funkelten hervor.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist „eine fremde, große Katze“, die dem Spektakel durch ihr eigenes Spektakel ein Ende macht. Es gibt ein scherbenreiches, nasses Showdown, und als die Mutter, aufgeschreckt durch den Lärm, in die Kammer tritt, kann sie nur noch, halb zornig, halb lachend, „die Trümmer der untergegangenen Welt“ betrachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spirituelle Aufladung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gottfried Keller gelingt mit Worten, was Heinrich mit seinen Wachsfiguren erreicht: die Erschaffung einer Welt aus dem Nichts. Der Realismus hat den Ruf einer Eins-zu-Eins-Übertragung der Wirklichkeit in die Literatur. Doch mir dieser drögen Kunst hat Keller nichts zu tun. Im Germanistik-Studium habe ich für seine besondere Art der Überhöhung den Begriff des „poetischen Realismus“ kennengelernt. Gottfried Keller ist der Meister der Aufladung durch Sprache. Oft ist diese Aufladung erotisch – man denke nur an die nächtliche Szene mit der nackten Judith im Bach, die Keller in der zweiten Fassung des Grünen Heinrich prompt gestrichen hat. Hier ist es eine spiritistisch-spirituelle Aufladung, die ankündigt, dass Heinrich sich auch in dieser Hinsicht auf der Suche nach sich selbst befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gottfried Kellers Realismus ist viel mehr als nur poetisch. Als Geschenk zum 200. Geburtstag würde ich ihm daher gern einen Fachbegriff aus der Kunstgeschichte um den Hals hängen: den fantastischen Realismus. Denn, so realistisch sie aussehen, Gottfried Kellers Welten sind nicht weniger fantastisch als die erfundenen Welten der Fantasy-Literatur.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



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		<title>Vom Leben der Anderen schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2016 08:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Literaturfestival Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Realismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der indische Autor Neel Mukherjee ist ein politischer Autor: Auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin spricht er über den Roman als Fenster zur Welt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">I</span>m Grunde war es ein Gespräch über den realistischen Roman: Anhand von <em>In anderen Herzen</em> (im englischen Original <em>The Lives of Others</em>) gab der indische Autor Neel Mukherjee am Internationalen Literaturfestival Berlin am 10. September 2016 Auskunft über sein Schreiben.</p>
<blockquote><p>Jeder Roman handelt vom Leben der Anderen.</p></blockquote>
<p>Interessanter Gegensatz:</p>
<blockquote><p>Ein Roman ist ein Spiegel oder ein Fenster.</p></blockquote>
<p>Als Spiegel zeigt er uns nur den Autor, als Fenster öffnet er uns den Blick in die Welt. Mukherjee hat genug von den amerikanischen Romanen über Beziehungsprobleme, und dass ein Selbstbespiegelungsautor wie Karl-Ove Knausgård als Literatur gelte, kann er nicht fassen.</p>
<p>Allerdings: So einleuchtend der Gegensatz zwischen Spiegel und Fenster ist – ich weiß nicht, ob ich ihm in jedem Fall zustimmen würde. Es gibt Bücher, die den Blick nach innen richten, ohne dass es eine Selbstbespiegelung wäre.</p>
<p>Neel Mukherjee ist ein eminent politischer Autor:</p>
<blockquote><p>Ein Roman muss sich in die Welt einschreiben.</p></blockquote>
<p>Mukherjee ist auf eine Art und Weise politisch, die über den Horizont einer bloßen littérature engagée hinausweist. Er braucht kein politisches Programm, denn seine Politik steckt in der Wahrnehmung selbst:</p>
<blockquote><p>Politik ist eine Art und Weise, in der Welt zu sein (&#8230;). Ein Autor muss sich die Welt anschauen. Wenn man einmal weiß, wie man schaut, kann man viel damit anfangen.</p></blockquote>
<p>Die Anderen, um die es in seinen Romanen geht, sind die Verlierer: Menschen, für die es auf der Erde keinen Platz zu geben scheint, deren Leben nichts gilt.</p>
<blockquote><p>Das ist der menschlichste Impuls überhaupt: sein Leben zum Bessern zu verändern.</p></blockquote>
<p>Wenn dieser Impuls zu lange ins Leere laufe, explodiere er – und diesen Moment wolle er festhalten, zum Beispiel in der schockierenden Eingangsszene von <em>In anderen Herzen</em>. Ein indischer Bauer bringt seine verhungernde Familie um (Enthaupten, Ersticken, Erdrosseln) und dann sich selbst (Trinken von Insektizid) – er kehrt &#8222;aus dem Nichts seines Lebens ins Nichts zurück&#8220;. Bei der Lesung kamen dem Sprecher Denis Abraham bei diesen ersten Seiten denn auch fast die Tränen (sehr berührend, das habe ich noch nie erlebt).</p>
<blockquote><p>Was ist ein realistischer Roman, wenn nicht realistisch?</p></blockquote>
<p>Es ist kein betulicher Realismus, von dem Neel Mukherjee an diesem denkwürdigen Abend spricht:</p>
<blockquote><p>Ein Roman sollte eine zutiefst unbequeme und demütigende Erfahrung sein.</p></blockquote>
<p><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px"><br />
<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim"><br />
Neel Mukherjee<br />
<strong>In anderen Herzen</strong><br />
Roman<br />
Übersetzt von Ditte und Giovanni Bandini<br />
Verlag Antje Kunstmann 2016 · 600 Seiten · 26,00 Euro<br />
ISBN: 978-3956140891<br />
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<div class="su-column su-column-size-1-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="4247" data-permalink="https://tell-review.de/vom-leben-der-anderen-schreiben/mukherjee/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/09/Mukherjee.jpg?fit=171%2C266&amp;ssl=1" data-orig-size="171,266" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="mukherjee" data-image-description="&lt;p&gt;http://www.kunstmann.de/titel-0-0/in_anderen_herzen-1136/&lt;/p&gt;
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</div></div></p>
<h6 style="text-align: right;"><em>Beitragsbild: Sieglinde Geisel</em></h6>
<hr />
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