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	<title>Biografie &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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	<title>Biografie &#8211; tell</title>
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		<title>Porträts des Künstlers als alter Mann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Wilhelmy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 10:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht das Werk, sondern das Leben des Autors steht im Fokus aktueller Schriftsteller-Romane. Es geht um Fragen des Alterns und des Bilanzierens – eine Retro-Literatur, die offenbar dem Zeitgeist entspricht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">W</span>as hat es auf sich mit der nicht abebbenden Welle von Romanen, die Schriftsteller in ihrer Spät- und Absterbephase porträtieren? Hofmannsthal in Bad Fuschl (Walter Kappacher, <em>Der Fliegenpalast</em>), Feuchtwanger in Kalifornien (Klaus Modick, <em>Sunset</em>), Kafka in Berlin (Michael Kumpfmüller, <em>Die Herrlichkeit des Lebens</em>), Thomas Mann in Düsseldorf (Hans Pleschinski, <em>Königsallee</em>), Goethe in Marienbad (Martin Walser, <em>Ein liebender Mann</em>), Stefan Zweig in Brasilien (Laurent Seksik, <em>Vorgefühl der nahen Nacht</em>) und zuletzt Volker Hages Schnitzler-Roman <em>Des Lebens fünfter Akt</em>?</p>
<h3>Ein tableau vivant der deutschen Literatur</h3>
<p>Dreierlei fällt auf. Erstens sind es durchweg männliche Autoren, die sich männlicher Protagonisten annehmen. Zweitens ist die Periode, für die sich die Autoren interessieren, immer die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts (bis auf Walser). Und drittens sind die Porträtierten jedem deutschen Gymnasiasten und jeder Feuilleton-Leserin zur Genüge bekannt. Es ist gewissermaßen ein <em>tableau vivant</em> der deutschen Literatur, bevor der Kanon zerfiel. Dagegen Böll in der Eifel, Hubert Fichte in Hamburg, Rolf Dieter Brinkmann in Köln oder Rom? Figuren der Nachkriegszeit kommen offenbar noch nicht in Betracht. Bei Sibylle Lewitscharoffs <em>Blumenberg</em> sitzt ein Löwe im Zimmer um klarzustellen, wie wenig er es „wirklich“ ist. Und über Ingeborg Bachmann werden Biografien geschrieben, keine Romane.</p>
<p>Die abstrakte Ausgangssituation dieser Texte liegt auf der Hand: Es muss um Rückblick gehen, Bilanzziehen, das Schwinden der Kräfte, den Würdeverfall, die Befragung des eigenen Werks, das Verwalten des Ruhms, die schrumpelnde Kreativität und Sexualität, um die Illusion von letzten Aufbrüchen und um die Beschwörung der kaum noch vorhandenen Zukunft in Bildern der starken Vergangenheit. Nun darf man getrost fragen, wie oft diese Geschichte erzählt werden muss, wenn Thomas Mann in <em>Tod in Venedig</em> wesentliche Teile dieses Plots bereits mustergültig erzählt hat. Die Tatsache, dass die Protagonisten der Romane von heute, anders als Gustav von Aschenbach, „echt“ sind, ist Teil der Masche.</p>
<p>Warum? Dazu im Folgenden drei Thesen.</p>
<h3>Voyeuristische Komponente</h3>
<p>Die Texte befriedigen erstens ein Bedürfnis nach höherem Boulevard: Das Erzählschema als solches wird im Kopf angereichert mit allem, was wir über die Figuren schon aus Deutschstunden, Germanistikseminaren, Wikipedia-Artikeln und Feuilletonreferaten wussten – und was wir nicht wussten, kommt pikant, interessant, süffisant daher.  Es gibt eine voyeuristische Komponente dieser Texte: Wir sind eingeladen zum fortwährenden „Ach?“. Die Texte verlassen sich nicht auf die ästhetische Qualität ihrer Gemachtheit, sondern auf den Schauwert des Materials: Goethe mit dem Teil in der Hand! Feuchtwanger zahlt im Puff für Brecht mit! Zweig, dem Suizid entgegen schlitternd!</p>
<p>Der Schriftsteller als Paparazzo, der verstorbenen Kollegen in den Winkeln auflauert? Das ist die Marketingseite des Phänomens, ein sehr deutsches Amalgam aus <em>Gala</em> und Literaturbeilage. (Das französische Amalgam von oben und unten wäre das von Autorenfilm und Porno). Dass dabei Männer Männern auflauern, nimmt diesen Nahaufnahmen das Indezente, es bleibt kumpelhaft, gewissermaßen unter Kollegen.</p>
<h3>Die Biografie als Meistererzählung?</h3>
<p>Bemerkenswert – und erfolgsträchtig? – ist zweitens, dass diese spezifische Variante des historischen Künstlerromans eben mehr an der Lebensgeschichte als an der Kunst interessiert ist. Das oben skizzierte Schema – Porträt des Künstlers als alter Mann – wird zwar durch die Wahl von Held und Lebensalter angetippt, ob es aber eingelöst wird, ist in etlichen Fällen die Frage. Wir sehen wenig von der Kunst, dafür viele alte und alternde Männer. In Michael Kumpfmüllers <em>Die Herrlichkeit des Lebens</em> ist alles wichtiger als Kafkas Literatur – während Kafka wiederum nichts wichtiger war als sie. Und wo herkömmliche Künstlerromane sich am Künstlerwerden und an den ästhetischen Konzepten abarbeiten, die die Autoren ihren Protagonisten anvertrauen, bleibt auch die Position der poetologischen Selbstbefragung im Medium des (fiktionalisierten) Stellvertreterautors blass bis leer. Stattdessen rückt Historisches an die Stelle der Poetologie, die Autoren theorieerschöpfter Jahrzehnte kehren zu Geschichte(n) zurück und wollen ohne die Spiegelfechtereien auskommen, die auf dem Höhepunkt des postmodernen Schreibens <em>en vogue</em> waren und als deren letzter Bannerträger Peter Esterhazy gelten kann.</p>
<p>Auch Esterhazy hat einem bewunderten Autor der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nachgeschrieben, nämlich Dezső Kosztolányi. Was Esterhazys Roman <em>Esti</em> allerdings von den gedrosselt biederen Kranzniederlegungen der Kollegen unterscheidet, ist der Umstand, dass er sich nicht den Autor als Figur aneignet, sondern Kosztolányis Protagonisten Kornél Esti. Esterhazy spinnt Literatur fort, er malt kein Künstlerleben aus. Für die hier pauschal behandelte Gruppe gilt: Wo Literatur war, ist jetzt Geschichte. Sie genügt als Argument, sie bringt ihre eigene Dignität gegen die Verfremdungslust des Fiktiven in Stellung. Nachdem Theorie, Zukunft und Formexperiment innerliterarisch abgedankt haben, triumphiert die historische Biografie als letzte Meistererzählung.</p>
<h3>Spätlingsromane</h3>
<p>Eine dritte These zur Konjunktur dieses Romantyps: Sein Thema artikuliert genau die heutige Zeitstimmung, den mild kulturpessimistischen Abendschmelz – Absterben, Hinsinken, Sonnenuntergang, Kirschgarten. Die Blickrichtung der im <em>fin de siècle</em> sozialisierten Helden ist unsere. Es sind Spätlingsromane in einem dreifachen Sinne: ihrem Gegenstand, der Zeit ihrer Handlung und der geistigen Disposition ihrer Leserschaft nach. Selbst Spätlinge, lesen wir gerne Verfallsgeschichten, spätestens seit den <em>Buddenbrooks</em>. Auch uns geht es um Altersfragen und Bilanzierungen, individuelle wie kulturelle. Es gab Jahre, da brachten Mondlandungen, Atomkraftwerke und autofreundliche Innenstädte den fortschrittsgläubigen Zeitgeist zum Ausdruck – auf der östlichen Seite der Mauer gab es dazu noch Wandreliefs mit kitteltragenden Chemikern. Nun ist dieser Glaube selbst Geschichte. Wie viel sagt es über unsere Kultur, dass selbst Science Fiction-Filme vorwiegend als ihr eigenes Retro – <em>Star Wars</em>, <em>Star Trek</em> – daherkommen? Dass das Tagungsthema „Erinnerung und Identität“ zigfache Neuauflagen erlebt und dass in den Geisteswissenschaften nach der Vertreibung von allem Möglichen – des Autors, des Erzählens, der Religion, der Dinge – inzwischen alles zombieartig wiedergekehrt ist?</p>
<p>Für sich genommen sind die Texte von unterschiedlicher Güteklasse, und unter etlichen historischen Künstlerromanen wird es leicht fallen, auch herausragende zu identifizieren. Es ist die brave Serie, die das Unbehagen stiftet. Deren Gesetz lautet bekanntlich „Fortsetzung folgt“. Wer also schreibt mir <em>Brecht in Buckow?</em></p>
<h6 style="text-align: right;">Bildnachweis:<br />
Von Angela Yuriko Smith<br />
Via <a href="https://pixabay.com/de/buch-gl%C3%A4ser-schriftsteller-bildung-2791117/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a><br />
CC</h6>
<hr />
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		<title>Wo bleibt Ingeborg Bachmann?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Agnese Franceschini]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 08:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Tratsch über eine Dichterin: In Ina Hartwigs Biographie „Wer war Ingeborg Bachmann?“ geht es vor allem um Sex, Neurosen und Geld.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">D</span>ie „Biographie in Bruchstücken“ von Ina Hartwig fängt mit dem Ende an, mit Ingeborg Bachmanns Agonie im Krankenhaus und ihrem rätselhaften Tod. Es gab Spekulationen: Hatte Ingeborg Bachmann unter dem Einfluss von Psychopharmaka und Alkohol gestanden und deswegen nicht bemerkt, dass ihr Nachthemd in Brand geraten war? War es Mord, wie einige Freunde behauptet hatten?</p>
<blockquote><p>Nein, ein Mord war es nicht. Und doch, die Vorwegnahme der eigenen Todesart in einer Passage in Malina, wo konkret vom Verbrennen die Rede ist, bleibt ein quälendes Rätsel.</p></blockquote>
<p>Was Ina Hartwig interessiert, ist nicht die Todesursache, sondern die Reaktionen der Freunde, Bekannten und Verwandten wie dem Komponisten Hans Werner Henze und der Lyrikerin Christine Koschel. Von diesen Stimmen lebt die Biografie, sowie von lapidaren Kommentaren der Autorin:</p>
<blockquote><p>Eines war Ingeborg Bachmann nicht: kamerascheu.</p></blockquote>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Sie ist kein harmloses Mädchen. Zum einen führt sie neben Celan eine weitere Liebesbeziehung – eben mit Hans Weigel, dem sie munter weiterhin Briefe schreibt –, und außerdem verfolgt sie ihre Karriere mit eisernen Willen.</p></blockquote>
<p>Wenn Hartwig Ingeborg Bachmanns Aufenthalt in Berlin zwischen 1963 und 1965 schildert, zeichnet sie das Bild einer opportunistischen Schriftstellerin. Bachmann habe dank eines „extrem großzügig dotiert[en]“ Stipendiums der Ford Foundation in Berlin sein können:</p>
<blockquote><p>Die Mauerstadt amüsierte sich königlich, und Ingeborg Bachmann war kein Mauerblümchen.</p></blockquote>
<p>Dass Ingeborg Bachmann nach dem Ende der Beziehung mit Max Frisch psychisch und physisch am Ende war und lange im Krankenhaus behandelt wurde, erfahren wir nur am Rand. Wichtiger ist es der Biographin herauszufinden, welche Summen Bachmann von Institutionen wie der Ford Foundation bekommen hat.</p>
<blockquote><p>Ihre sagenhafte Karriere war befeuert worden von den Aufmerksamkeitsströmen und Geldzuwendungen der transatlantischen Kulturpolitik der Kalten Krieges, von der sie extrem profitierte als Dichterin, als Intellektuelle und nicht zuletzt als Freundin bedeutender Personen der Zeitgeschichte.</p></blockquote>
<p>Mit der Vermutung, Ingeborg Bachmann habe eine Liebesbeziehung mit Henry Kissinger gepflegt, endet das Buch.</p>
<p>Was ist Sinn und Zweck einer Biographie?</p>
<p>“Eine Biographie in Bruchstücken“, lautet der Untertitel von Ina Hartwigs <em>Wer war Ingeborg Bachmann?</em> Das Leben von Ingeborg Bachmann wird in acht Kapiteln vorgestellt, ohne jeden Anspruch auf ein Gesamtbild. Auf eine Ton-Aufnahme der Zeitzeugenaussagen verzichtet die Biographin:</p>
<blockquote><p>Mir wurde schnell klar, dass mir gar nicht an Wort-für-Wort-Interviews gelegen war, sondern eben an der komplexeren Situation des Gesprächs. Das heißt, meine eigenen Gedanken und Empfindungen gehören zur Versuchsanordnung dazu.</p></blockquote>
<p>Von den Bildern des berühmten Spiegel-Artikels <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21111927.html" target="_blank" rel="noopener">„Gedichte aus dem deutschen Ghetto“</a> vom 18. August 1954, in dem Ingeborg Bachmann „in die Tradition deutscher Italiensehnsucht“ eingeschrieben wird, springt Hartwig zu Bachmanns Liebesverhältnis mit Paul Celan, dann zu ihrer politischen Einstellung und schließlich zur schlechten Meinung, die Marcel Reich-Ranicki von ihr hatte.</p>
<p>Nach 310 Seiten wissen wir noch immer nicht, wer diese Frau wirklich war, stattdessen haben wir vieles über ihre angeblichen sexuellen Probleme und ihre Eitelkeiten gelesen. Wir wissen nun beispielsweise, dass sie trotz ihrer Kurzsichtigkeit keine Brille tragen wollte und elegante Kleidung liebte. Doch wer Informationen zu Leben und Werk von Ingeborg Bachmann erwartet, wird in dieser Biographie nicht fündig.</p>
<p>Hartwig fragt ihre Gesprächspartner unablässig, ob sie Ingeborg Bachmann „schön fanden“. Sie ist nicht nur am Sexualleben von Ingeborg Bachmann interessiert, sondern auch an dem ihrer Bekannten. Einer davon war Witold Gombrowicz. Als beide in Berlin lebten, habe er gelegentlich „auf den Berliner Jugendstrich“ zurückgegriffen. Da Bachmann zuvor einiges „über Genet“ erfahren hatte, sei es nicht unwahrscheinlich, vermutet Hartwig, dass sie davon gewusst habe, zumal „Bachmann den schwulen Blick für schöne, schmutzige Männer ebenfalls teilte“. Ingeborg Bachmann habe an einer Orgie mit schwulen Männern teilgenommen. Hartwig hegt gar die Vermutung, die Schriftstellerin sei in Rom als Prostituierte verkleidet herumgelaufen, „um Männer zu finden, die bereit waren, sie nach Hause zu begleiten“.</p>
<p>„Wer war Ingeborg Bachmann?“, fragt Ina Hartwig im Titel. In ihrer Biographie reduziert sie die Dichterin auf eine neurotische, sexbesessene Frau – ohne die Frage des Titels auch nur ansatzweise zu beantworten.</p>
<p>Aber vielleicht gibt es auf diese Frage gar keine Antwort. Sabina Kienlechner hat Ingeborg Bachmann als Kind kennengelernt, ihre Mutter war mit Bachmann in Rom befreundet. In der aktuellen Ausgabe von <em>Sinn und Form</em> (<a href="https://www.sinn-und-form.de/?kat_id=3&amp;tabelle=ve_titel&amp;name=2018&amp;nummer=3%2F2018&amp;nachname=Kienlechner&amp;vorname=Sabina" target="_blank" rel="noopener">Heft 3/2018</a>) schreibt sie zur Frage, wer Ingeborg Bachmann gewesen sei:</p>
<blockquote><p>Wie naiv, ja töricht diese Frage tatsächlich war, zeigte sich in den Wochen, als sie im Sterben lag und ihre Freunde und Bekannten im Vorraum des Krankenhauszimmers unversehens zusammentrafen, etliche zum ersten Mal. Hier stellte sich heraus, dass sie für jeden eine andere war, und eine große Verwirrung erfasste die besorgte Besucherschar. Es muss ihnen zumute gewesen sein wie nach einer Blendung, wenn die Augen sich langsam wieder an die Dunkelheit gewöhnen: dunkel war es, weil Ingeborg über jeden ihrer Schritte einen Schatten der Diskretion und Verschwiegenheit gelegt hatte; geblendet waren sie, weil sie jedem gegenübergetreten war, als sei er der einzige, Wichtigste, tatsächlich die einzig wichtige Begegnung in ihrer Welt. Das hat sie »hingekriegt«, und in dieser Antinomie der Beziehungen irrten ihre Freunde, Verwandten und Gefährten nach ihrem Tod herum, trafen sich, merkten, dass sie zu wenig und nur Widersprüchliches von ihr wussten, verstritten und verloren sich, teils für immer.</p></blockquote>
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<div class="su-row"><div class="su-column su-column-size-2-3"><div class="su-column-inner su-u-clearfix su-u-trim">
Ina Hartwig<br />
<strong>Wer war Ingeborg Bachmann? Bruchstücke einer Biographie</strong><br />
Verlag S.Fischer 2017 · 320 Seiten · 22 Euro<br />
ISBN: 978-3100023032<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="https://www.amazon.de/dp/310002303X/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow noopener">Amazon</a>, <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="https://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783100023032" target="_blank" rel="noopener">buecher.de</a><img decoding="async" style="display: none !important;" hidden="" src="https://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --> oder im lokalen Buchhandel<br />
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</div></div>
<h6 style="text-align: right;">Beitragsbild:<br />
<a href="https://steadyhq.com/tell-review?utm_source=publication&amp;utm_medium=banner" target="_blank" rel="noopener">Palazzo Sacchetti </a>in Rom, letzter Wohnsitz Ingeborg Bachmanns<br />
Von Daniela Weiland<br />
Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 3.0</a></h6>
<hr />
<h6 style="text-align: right;"> <a href="https://steadyhq.com/tell-review?utm_source=publication&amp;utm_medium=banner" target="_blank" rel="noopener"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter" style="height: 120px;" src="https://i0.wp.com/steady.imgix.net/gfx/banners/unterstuetzen_sie_uns_auf_steady.png?w=900&#038;ssl=1" alt="Unterstützen Sie uns auf Steady" /></a></h6>
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