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	<title>1968 &#8211; tell</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		<title>Worte finden für die Wut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 08:08:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Studentenbewegung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor fünfzig Jahren, am 2. Juni 1967, wurde der Student Benno Ohnesorg in Berlin von einem Polizisten erschossen. Er ist heute vor allem als Symbolfigur der Studentenbewegung in Erinnerung. In der Erzählung „Der Freund und der Fremde“ (2005) zeichnet Uwe Timm ein differenziertes Porträt seines Freundes.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">In unseren Lektüretipps weisen wir auf Bücher hin, die uns begeistert, erschüttert, erheitert haben: Klassiker, Entdeckungen, Kuriositäten.</div></div>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3462036092/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="10274" data-permalink="https://tell-review.de/worte-finden-fuer-die-wut/timm_freund_fremde_cover/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/05/Timm_Freund_Fremde_Cover.jpg?fit=275%2C451&amp;ssl=1" data-orig-size="275,451" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Timm_Freund_Fremde_Cover" data-image-description="&lt;p&gt;Timm, Uwe: Der Freund und der Fremde&lt;br /&gt;
Buchcover&lt;br /&gt;
Kiebenheuer &amp;#038; Witsch&lt;br /&gt;
http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-freund-und-der-fremde/978-3-462-03609-1/&lt;/p&gt;
" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/05/Timm_Freund_Fremde_Cover.jpg?fit=275%2C451&amp;ssl=1" class="aligncenter wp-image-10274 size-medium" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/05/Timm_Freund_Fremde_Cover-183x300.jpg?resize=183%2C300" alt="" width="183" height="300" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/05/Timm_Freund_Fremde_Cover.jpg?resize=183%2C300&amp;ssl=1 183w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/05/Timm_Freund_Fremde_Cover.jpg?resize=49%2C80&amp;ssl=1 49w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2017/05/Timm_Freund_Fremde_Cover.jpg?w=275&amp;ssl=1 275w" sizes="(max-width: 183px) 100vw, 183px" /></a></p>
<p><span class="dropcap">D</span>er Zufall liebt die Metapher. Und so ist es Zufall und Metapher zugleich, dass der Literatur- und Philosophiestudent Uwe Timm am 03. Juni 1967 in Paris an seiner Arbeit über das Absurde bei Albert Camus schreibt, als er im Radio vom Tod eines Studenten in Berlin hört. Den Namen hat Timm zunächst nicht richtig verstanden.</p>
<blockquote><p>Nach einem Anruf in Deutschland gab es keinen Zweifel mehr, er war es, der Freund.</p></blockquote>
<p>Uwe Timm und Benno Ohnesorg hatten sich am Braunschweiger Kolleg beim Nachholen des Abiturs kennengelernt. Beide waren sie Handwerkersöhne, beiden wurde von der Familie geraten, erst einmal etwas Ordentliches zu lernen – und beide hatten einen Bildungshunger, der in ihren Lehrberufen nicht gestillt wurde.</p>
<p>Das gemeinsame Interesse an Literatur ließ sie im Kolleg schnell zusammenkommen.</p>
<blockquote><p>So begann es, daß wir einander unser Geschriebenes zeigten und er mein erster Leser wurde.</p></blockquote>
<p>Den ersten Leser wird ein Schriftsteller wohl nicht vergessen. Uwe Timms Erzählung <em>Der Freund und der Fremde</em> (2005) ist somit auch ein Buch über das Lesen und Schreiben. Und indem Timm über sich selbst und über den Freund erzählt, ist es vor allem ein Buch über die 60er Jahre. Es endet mit einer ikonisch gewordenen Fotografie: der sterbende Benno Ohnesorg in den Armen einer eleganten Frau. Eine moderne Pietà.</p>
<p>Ohnesorg, der Student und werdende Vater, als Opferikone – ein absurder Ausdruck seiner Zeit. Dieses Bild ist Uwe Timm zu einseitig. Er will schreibend erkunden,</p>
<blockquote><p>wer uns für immer verloren war.</p></blockquote>
<p>Aber er findet den Ton zunächst nicht.</p>
<blockquote><p>Mehrere Anfänge, die ich jedesmal wieder verwarf, weil die Sprache formelhaft blieb und meine hilflose Wut ins Deklamatorische verwandelte.</p></blockquote>
<p>Ungefilterte, unmittelbare Wut ist keine gute Voraussetzung für Literatur. Jahrzehnte vergingen, ehe Uwe Timm seine Wut kontrollieren und somit den Text gestalten konnte. Zugleich wollte er den Freund aus der Märtyrerecke befreien. Timm stellt klar, dass Benno Ohnesorg ein im Grunde unpolitischer Mensch war, der eher in ästhetischen Kategorien dachte – die erste gemeinsame Lektüre am Braunschweiger Kolleg war Samuel Becketts <em>Molloy</em>.</p>
<p>Uwe Timm zitiert Ohnesorgs selbst vorgetragenen Wunsch für sein Leben:</p>
<blockquote><p>Jemand zu werden, der nicht ganz alltäglich ist.</p></blockquote>
<p>Indem Uwe Timm ein differenziertes Bild von Benno Ohnesorg zeichnet, entfaltet sich die Zeit und die ihr eigene Absurdität – jede Zeit hat ihre eigene – wie von selbst. Immer wieder bricht die Chronistenrolle auf, dann schimmert Uwe Timms Wut über den tödlichen Schuss durch. Etwa wenn er unschlüssig vor dem Haus des Täters Karl-Heinz Kurras steht und doch nicht schellt, weil er, wohl zu Recht, keine Antwort erwartet.</p>
<p>Timm liest die Gerichtsakten:</p>
<blockquote><p>Das Ergebnis des psychiatrisch-neurologischen Gutachtens […] zu dem Angeklagten Kurras wird in der Urteilsbegründung zusammengefasst und liest sich wie eine Textprobe aus einem absurden Theaterstück.</p></blockquote>
<p><em> </em>Und er gibt die Urteilsbegründung wieder:</p>
<blockquote><p>Es lasse sich [&#8230;] weder sagen, dass der Angeklagte in der aktuellen Situation nicht hätte anders handeln können, als er gehandelt hat, noch umgekehrt, er hätte anders handeln können, als er gehandelt hat.</p></blockquote>
<p>Was will man mit einem so Handelnden schon besprechen? Uwe Timm kommentiert diesen Irrsinn lapidar:</p>
<blockquote><p>Ein Satz, über den der Freund gelacht hätte.</p></blockquote>
<p>Uwe Timm hat es geschafft, seine kontrollierte Wut in große Literatur zu verwandeln – auch in jenen Passagen, in denen diese Wut noch unmittelbar spürbar ist.</p>
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
Uwe Timm<br />
<strong>Der Freund und der Fremde</strong><br />
Eine Erzählung<br />
Kiepenheuer &amp; Witsch 2005 • 176 Seiten • 16,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-03609-1<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3462036092/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Amazon</a>, <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783462036091" target="_blank" rel="noopener noreferrer">buecher.de</a><img decoding="async" class="agdjqpqzyxsrxmjfrfyr" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --> oder im lokalen Buchhandel</div></div>
<h6 style="text-align: right;"><em>Bildnachweis:</em><br />
<em> Beitragsbild: Benno und Christa Ohnesorgs Grab auf dem Stadtteilfriedhof Bothfeld.<br />
Von Bernd Schwabe in Hannover (Eigenes Werk) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABenno_Ohnesorg_und_Christa_Grab_Stadtteilfriedhof_Bothfeld.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">via Wikimedia Commons</a> (bearbeitet).</em><br />
<em> Buchcover: <a href="http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-freund-und-der-fremde/978-3-462-03609-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kiepenheuer &amp; Witsch</a></em></h6>
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		<title>Aufbruch in den Nachkrieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 10:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektüretipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Bernward Vespers Buch „Die Reise“ sollte ursprünglich „Der Trip“ heißen. Vesper hat den Romanessay unter LSD-Einfluss geschrieben und erkundet rauschhaft das eigene Bewusstsein. Dabei entsteht auch ein hellsichtiges Porträt der bis zum Bersten gespannten westdeutschen Gesellschaft in den sechziger Jahren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="su-note"  style="border-color:#e0e0e0;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#fafafa;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">In unseren Lektüretipps weisen wir auf Bücher hin, die uns begeistert, erschüttert, erheitert haben: Klassiker, Entdeckungen, Kuriositäten.</div></div>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="6082" data-permalink="https://tell-review.de/aufbruch-in-den-nachkrieg/978-3-499-15097-5/" data-orig-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5.jpg?fit=416%2C690&amp;ssl=1" data-orig-size="416,690" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="978-3-499-15097-5" data-image-description="&lt;p&gt;Rowohlt Verlag&lt;br /&gt;
http://www.rowohlt.de/taschenbuch/bernward-vesper-die-reise.html&lt;/p&gt;
" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5.jpg?fit=416%2C690&amp;ssl=1" class="aligncenter size-medium wp-image-6082" src="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5-181x300.jpg?resize=181%2C300" alt="" width="181" height="300" srcset="https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5.jpg?resize=181%2C300&amp;ssl=1 181w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5.jpg?resize=48%2C80&amp;ssl=1 48w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5.jpg?resize=300%2C498&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/tell-review.de/wp-content/uploads/2016/12/978-3-499-15097-5.jpg?w=416&amp;ssl=1 416w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p>
<blockquote><p>Es klingelte ununterbrochen, zwei Uhr nachts, als ich öffnete, stand Petra im Schnee. ‚Ich kann nicht mit Dir in einer Stadt wohnen‘, sagte sie. ‚Bist Du verrückt geworden? Das Haus schläft.‘ ‚Früher bist Du nie so früh schlafen gegangen‘, sagte sie. ‚Bitte tu mir den Gefallen, geh jetzt‘, sagte ich und öffnete die Tür. Der Eiswind fegte über meine nackten Füße. Da ging sie.</p></blockquote>
<p><span class="dropcap">D</span>er hier nach der verlorenen Zeit sucht ist Bernward Vesper, geboren 1938 als Sohn des nationalsozialistischen Dichters Will Vesper. Seine Freundin Gudrun Ensslin hat ihn für Andreas Baader verlassen und sitzt als Kaufhausbrandstifterin im Gefängnis. Vesper hat einen Sohn mit ihr. Während er fieberhaft tippt, spielt das Kind im Zimmer und versucht, die Aufmerksamkeit des Vaters zu erregen.</p>
<p>Der Romanessay, der so entsteht, soll <em>Der Trip</em> heißen. Oder <em>Hass</em>. Beide Arbeitstitel verweisen auf das, was ihn vorantreibt. Vesper schreibt teilweise unter dem Einfluss von LSD. Alles, was ihm durch den Kopf geht, wird zu Text – von der unmittelbaren Umgebung über Erinnerungen bis zur Politik. Der Spiegel des Bewusstseins zerspringt.</p>
<p>In den Splittern zeigt sich das vielschichtige Bild eines Lebens, das sich nicht fügen kann. Nicht in das nationalsozialistische Elternhaus. Nicht in eine angepasste Existenz in der jungen Bundesrepublik. Und nicht in die revolutionäre Konsequenz der politischen Avantgarde.</p>
<p>Ich kenne kein Buch, das eindringlicher vermittelt, in welchem Zustand sich die Gesellschaft im Westdeutschland der sechziger Jahre befindet: Sie ist zum Bersten gespannt, und in ihrer sorgsam renovierten Fassade zeigen sich immer mehr Risse. Vesper verkörpert viele Widersprüche und Konflikte in sich selbst: Er streitet erbittert mit seinem Vater über die nationalsozialistischen Verbrechen – und er versucht, dessen Werke zu publizieren, um ihn als Dichter wieder gesellschaftsfähig zu machen. Er ist autoritär erzogen und hat einen unstillbaren Drang nach Befreiung. Er ist geprägt vom Einfluss der amerikanischen Popkultur und misstraut ihr doch. Er hat Sehnsucht nach der kleinen, intimen Idylle. Aber er teilt auch das Gefühl seiner Generation, mit allen Mitteln die Welt retten zu müssen. Indem er sich in den schärfsten Gegensatz zu seinem Vater stellt, ist er ihm zugleich am nächsten.</p>
<blockquote><p><em>1968 aufbruch in den haß</em></p>
[&#8230;]
<p>vielleicht kommt eine periode, wo wir cool genug sind, haß macht blind, wir machen fehler, aber wir sind kaputte [menschen] maschinen, die denjenigen treibstoff brauchen, der sie überhaupt noch in betrieb hält</p></blockquote>
<p>notiert er auf einer Karteikarte. Das Manuskript wird nie fertig. 1971 wird Vesper in die Psychiatrie eingeliefert, wo er sich wenige Monate später das Leben nimmt. Die Spannungen, an denen er zugrunde gegangen ist, wirken in Deutschland bis heute nach. In <em>Die Reise</em> kann man viel darüber erfahren.</p>
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#83a300;border-radius:3px;max-width:none"><div class="su-box-title" style="background-color:#b6d600;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Angaben zum Buch</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
Bernward Vesper<br />
<strong>Die Reise</strong><br />
Romanessay (Ausgabe letzter Hand)<br />
Rowohlt Taschenbuch Verlag · 720 Seiten · 12,99 Euro<br />
ISBN: 978-3499150975<br />
Bei <a title="Mit Ihrer Bestellung bei Amazon unterstützen Sie tell. Wir danken Ihnen!" href="http://www.amazon.de/dp/3499150972/ref=nosim?tag=wwwtellreview-21" target="_blank" rel="nofollow">Amazon</a> oder <!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=776227&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783499150975" target="_blank">buecher.de</a><img loading="lazy" decoding="async" class="nwvmsolbolsbcyjnaaig ihwphhikacryebcwcrua" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=3780&amp;ref=776227&amp;b=0&amp;type=text&amp;tnb=14" width="1" height="1" border="0" /><!-- END PARTNER PROGRAM --><br />
</div></div>
<h6 style="text-align: right;"><em>Bildnachweis:</em><br />
<em> Beitragsbild: Von Ali Limonadi (Eigenes Werk) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADas_Abonnement.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Plakat zum Film „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Abonnement" target="_blank">Das Abonnement</a>“, hier bearbeitet)</em><br />
<em> Buchcover: <a href="http://www.rowohlt.de/taschenbuch/bernward-vesper-die-reise.html" target="_blank">Rowohlt Taschenbuch Verlag</a></em></h6>
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