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	Kommentare zu: „Schleife um Schleife, mit Riesenumwegen…“	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Mar 2020 15:29:23 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>
		Von: Christian Backes		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8562</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Backes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 15:29:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Frau Geisel, 

ich komme erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten. Ich meinte, den Eindruck des Unechten, der Sie bei den letzten Büchern von Handke bedrängt, kann ich Ihnen nicht nehmen - weil ich die Bücher nicht gelesen habe und den Eindruck aus meiner anderweitigen Handke-Lektüre nicht teile. Ich käme zum Beispiel nicht auf die Idee, Handke als virtuos zu bezeichnen. Ich finde Virtuosität eher unangenehm; darunter verstehe ich, wenn ein Künstler seine Fähigkeiten ausstellt, sozusagen: Seht mal, was ich allea kann! (Das vergällt mir oft Nabokov). Und das ist vielleicht das, was Handke als &quot;Stil&quot; im Unterdchied zur Sprache bezeichnet. 

Auch zum Verständnis des Zitats könnte ich wenig beitragen ausser ein paar lockeren Assoziationen; aber vielleicht würde sich&#039;s mir im Kontext erschließen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Geisel, </p>
<p>ich komme erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten. Ich meinte, den Eindruck des Unechten, der Sie bei den letzten Büchern von Handke bedrängt, kann ich Ihnen nicht nehmen &#8211; weil ich die Bücher nicht gelesen habe und den Eindruck aus meiner anderweitigen Handke-Lektüre nicht teile. Ich käme zum Beispiel nicht auf die Idee, Handke als virtuos zu bezeichnen. Ich finde Virtuosität eher unangenehm; darunter verstehe ich, wenn ein Künstler seine Fähigkeiten ausstellt, sozusagen: Seht mal, was ich allea kann! (Das vergällt mir oft Nabokov). Und das ist vielleicht das, was Handke als &#8222;Stil&#8220; im Unterdchied zur Sprache bezeichnet. </p>
<p>Auch zum Verständnis des Zitats könnte ich wenig beitragen ausser ein paar lockeren Assoziationen; aber vielleicht würde sich&#8217;s mir im Kontext erschließen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8316</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 21:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bitte unbedingt das Buch &quot;Wasserscheiden&quot; von Alfred DeMichele rezensieren! Das ultimative Buch zur derzeitigen Coronakrise und deren Folgen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte unbedingt das Buch &#8222;Wasserscheiden&#8220; von Alfred DeMichele rezensieren! Das ultimative Buch zur derzeitigen Coronakrise und deren Folgen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8299</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 10:50:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich nun die ersten beiden Prosapoeme von &quot;Noch einmal für Thukydides&quot; gelesen habe, stimme ich Ihnen zu, lieber Christian Backes: Das ist präzise und im besten Sinn sprachschöpferisch. 
Meine Stilkritik bei Handke bezieht sich jeweils nur auf das betreffende Werk, das habe ich möglicherweise nicht deutlich genug gemacht. Der springende Punkt ist ja gerade, dass &quot;Wunschloses Unglück&quot; stilistisch so anders ist als die jüngsten Werke von Handke, und das Gleiche gilt offenbar auch für &quot;Noch einmal für Thukydides&quot;.
Schade, dass Sie mit auf meine konkrete Kritik an Handkes Stil nicht eingehen. Was ich bei Handke kritisiere, ist nicht der Eigensinn, das Poetische oder das Andere. Meine Stilkritik zielt darauf ab, dass vieles seinen letzten beiden Büchern nur den (durchaus virtuos erzeugten) Anschein von Eigensinn, Poesie etc. hat. 
Übrigens gibt es in „Das zweite Schwert“ eine eigenartige Passage über den Schein. Ich gebe zu, dass ich das Paradox, dass der Schein Materie sein soll, „Urstoff, Stoff der Stoffe“, nicht verstehe. Nimmt das Bezug auf Platons Höhlengleichnis? 

Hier das Zitat aus „Das zweite Schwert“:
„Zurück zu einem meiner Zentralworte, der »Einbildung«: Jetzt würde ich an die Stelle dieses Wortes ein anderes setzen: den »Schein«. – Ein überaus vieldeutiges Wort im Deutschen, im aufwertenden Sinn und, vor allem, im abwertenden. – Mir geht es allein um den einen, den einzig aufwertenden, jenen, hör doch!, besonderen, den, zugehört!, lebensnotwendigen Zusatz stiftenden Sinn des Worts »Schein« , den Schein als Zusatz. Mit anderen Worten: »Licht«? »Glanz«? »Schimmer«? »Halo«? »Glorie«, himmlische? irdische? […] Also: der Schein, der, den ich meine, ist der Schein, und er ist durch kein anderes Wort zu ersetzen. Schein ist nicht »Einbildung«, und er wird auch nicht hervorgerufen von der »Einbildungskraft«, aus dem Nichts. Der Schein, er ist für sich, und von sich aus, Materie; ist Stoff; Urstoff, Stoff der Stoffe.Und die Materie des Scheins ist unerforschlich, zu erforschen von keiner der  Wissenschaften, auch nicht zu bemessen nach Länge, Breite, Höhe und Volumen mit der Mathematik, der hellsten der Wissenschaften, und der falschesten – dabei doch die meine, meine erste…“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich nun die ersten beiden Prosapoeme von &#8222;Noch einmal für Thukydides&#8220; gelesen habe, stimme ich Ihnen zu, lieber Christian Backes: Das ist präzise und im besten Sinn sprachschöpferisch.<br />
Meine Stilkritik bei Handke bezieht sich jeweils nur auf das betreffende Werk, das habe ich möglicherweise nicht deutlich genug gemacht. Der springende Punkt ist ja gerade, dass &#8222;Wunschloses Unglück&#8220; stilistisch so anders ist als die jüngsten Werke von Handke, und das Gleiche gilt offenbar auch für &#8222;Noch einmal für Thukydides&#8220;.<br />
Schade, dass Sie mit auf meine konkrete Kritik an Handkes Stil nicht eingehen. Was ich bei Handke kritisiere, ist nicht der Eigensinn, das Poetische oder das Andere. Meine Stilkritik zielt darauf ab, dass vieles seinen letzten beiden Büchern nur den (durchaus virtuos erzeugten) Anschein von Eigensinn, Poesie etc. hat.<br />
Übrigens gibt es in „Das zweite Schwert“ eine eigenartige Passage über den Schein. Ich gebe zu, dass ich das Paradox, dass der Schein Materie sein soll, „Urstoff, Stoff der Stoffe“, nicht verstehe. Nimmt das Bezug auf Platons Höhlengleichnis? </p>
<p>Hier das Zitat aus „Das zweite Schwert“:<br />
„Zurück zu einem meiner Zentralworte, der »Einbildung«: Jetzt würde ich an die Stelle dieses Wortes ein anderes setzen: den »Schein«. – Ein überaus vieldeutiges Wort im Deutschen, im aufwertenden Sinn und, vor allem, im abwertenden. – Mir geht es allein um den einen, den einzig aufwertenden, jenen, hör doch!, besonderen, den, zugehört!, lebensnotwendigen Zusatz stiftenden Sinn des Worts »Schein« , den Schein als Zusatz. Mit anderen Worten: »Licht«? »Glanz«? »Schimmer«? »Halo«? »Glorie«, himmlische? irdische? […] Also: der Schein, der, den ich meine, ist der Schein, und er ist durch kein anderes Wort zu ersetzen. Schein ist nicht »Einbildung«, und er wird auch nicht hervorgerufen von der »Einbildungskraft«, aus dem Nichts. Der Schein, er ist für sich, und von sich aus, Materie; ist Stoff; Urstoff, Stoff der Stoffe.Und die Materie des Scheins ist unerforschlich, zu erforschen von keiner der  Wissenschaften, auch nicht zu bemessen nach Länge, Breite, Höhe und Volumen mit der Mathematik, der hellsten der Wissenschaften, und der falschesten – dabei doch die meine, meine erste…“</p>
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		<title>
		Von: Christian Backes		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8245</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Backes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 23:15:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=97066#comment-8245</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Noch einmal für Thukydides&quot; ist filigranste Wahrnehmungsprosa, phänomenologisch sehr dicht und präzise. Allein dafür hat Handke den Nobelpreis verdient. Man kann diese Prosapoeme - meine Bezeichnung - nicht mal ratzfatz hintereinander weglesen. Mit seiner Aussage hat sich Herr Aguigah als Literaturkritiker nicht gerade mit Ruhm bekleckert, gelinde gesagt. 

Ihre Stilkritik, liebe Frau Geisel, überzeugt mich noch immer nicht. Gegen Ihren subjektiven Eindruck des Unechten komme ich natürlich nicht an; wobei &quot;Wunschloses Unglück&quot; diesem Verdikt anscheinend nicht unterfällt. Ich würde nun nicht behaupten, dass Handke nie Manierismen oder Routinen unterlaufen. Das ändert nichts daran, dass Handke ein ungemein sprachbewusster Autor ist und sein Sprechen neue Facetten der Wirklichkeit erschlossen hat. Dafür gebührt ihm Ehre und Dank.

Diese ganze Debatte ist für mich ein Symptom dafür, dass ein anderes, ein poetisches, ein eigensinniges, ein mehrdeutiges Sprechen, das sich den offiziösen Sprachregelungen nicht unterwirft, nicht mehr geduldet wird. Literaturkritiker sollten sich, meine ich, in einer solchen Debatte zum Anwalt der Literatur machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Noch einmal für Thukydides&#8220; ist filigranste Wahrnehmungsprosa, phänomenologisch sehr dicht und präzise. Allein dafür hat Handke den Nobelpreis verdient. Man kann diese Prosapoeme &#8211; meine Bezeichnung &#8211; nicht mal ratzfatz hintereinander weglesen. Mit seiner Aussage hat sich Herr Aguigah als Literaturkritiker nicht gerade mit Ruhm bekleckert, gelinde gesagt. </p>
<p>Ihre Stilkritik, liebe Frau Geisel, überzeugt mich noch immer nicht. Gegen Ihren subjektiven Eindruck des Unechten komme ich natürlich nicht an; wobei &#8222;Wunschloses Unglück&#8220; diesem Verdikt anscheinend nicht unterfällt. Ich würde nun nicht behaupten, dass Handke nie Manierismen oder Routinen unterlaufen. Das ändert nichts daran, dass Handke ein ungemein sprachbewusster Autor ist und sein Sprechen neue Facetten der Wirklichkeit erschlossen hat. Dafür gebührt ihm Ehre und Dank.</p>
<p>Diese ganze Debatte ist für mich ein Symptom dafür, dass ein anderes, ein poetisches, ein eigensinniges, ein mehrdeutiges Sprechen, das sich den offiziösen Sprachregelungen nicht unterwirft, nicht mehr geduldet wird. Literaturkritiker sollten sich, meine ich, in einer solchen Debatte zum Anwalt der Literatur machen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 15:59:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8183&quot;&gt;Marlies Fürböter&lt;/a&gt;.

Erst einmal: Danke für den Lesetipp mit der &quot;Lehre der Sainte-Victoire&quot;, ich hoffe, ich komme in absehbarer Zeit dazu, es zu lesen. 
Und danke auch für Ihre Präzisierung der Kritik am DLF-Kultur. Allerdings verstehe ich Ihren Unmut nicht ganz. Ich habe mir das Gespräch mit Aguigah und Porombka angehört, und während ich Ihnen insofern zustimme, als die beiden sich offenbar vor einer eingehenderen Lektüre von Handkes Prosa gedrückt haben, finde ich die Argumentationen, was die Serbien-Texte angeht, nachvollziehbar. Das ist keine Denunziation, sondern als Kritik auch dann legitim, wenn man den Standpunkt nicht teilt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8183">Marlies Fürböter</a>.</p>
<p>Erst einmal: Danke für den Lesetipp mit der &#8222;Lehre der Sainte-Victoire&#8220;, ich hoffe, ich komme in absehbarer Zeit dazu, es zu lesen.<br />
Und danke auch für Ihre Präzisierung der Kritik am DLF-Kultur. Allerdings verstehe ich Ihren Unmut nicht ganz. Ich habe mir das Gespräch mit Aguigah und Porombka angehört, und während ich Ihnen insofern zustimme, als die beiden sich offenbar vor einer eingehenderen Lektüre von Handkes Prosa gedrückt haben, finde ich die Argumentationen, was die Serbien-Texte angeht, nachvollziehbar. Das ist keine Denunziation, sondern als Kritik auch dann legitim, wenn man den Standpunkt nicht teilt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marlies Fürböter		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8183</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marlies Fürböter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 21:17:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da haben Sie mich (absichtlich?) missverstanden! Ich schieße nicht auf DEN öffentlichen Rundfunk, der mir (als mit Staatsfernsehen Großgewordene) &quot;hoch und heilig&quot; ist. Ich kritisiere nur (das Wort &quot;schießen&quot; passt nun nicht mehr) die Protagonist*innen, die derzeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu Wort kommen: Menschen, denen - so scheint es - die Grundqualifikation zu einer objektiven Berichterstattung abhandengekommen ist bzw. diese noch nie besessen haben. Man schaue sich nur die Wortführer in der Anti-Handke-Debatte um den Nobelpreis an. Es waren nur eine handvoll, die aber auf allen Kanälen präsent waren. Deutschlandfunk Kultur, wo Sie öfter berichten, hat darin eine besonders unrühmliche Rolle gespielt, vorallem der Ressort-Leiter René Aguigah. Man höre sich
nur das &quot;Literatur&quot;-Gespräch zwischen ihm und Wiebke Porombka vom 28.10.2019 an, wo Aguigah auf den Vorwurf, man müsse Handke lesen, damit reagierte, dass er Handke gelesen habe, und zwar &quot;Noch einmal für Thukydides&quot; (110 Seiten schmal). Dort zitiert er den letzten Satz aus der gleichnamigen Miniatur und unterstellte Handke, er widme Thukydides, der &quot;der Erfinder von neutraler Wahrheitssuche&quot; sei, um. (https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/10/28/was_darf_die_literatur_historische_wahrheit_versus_drk_20191028_1019_aed73fac.mp3) (Minute 8:24)

Tell - und da stimme ich Ihnen zu - ist nicht der Ort, Probleme des ör-Rundfunks zu diskutieren. Aber Sie hatten in Ihrem Kommentar zum Beitrag  von Frank Hahn &quot;Bleistift und Murmelspiele&quot; die Fragen gestellt:  &quot;Warum ist die Auseinandersetzung um Handke emotional so aufgeladen? Was triggert er in seinen Lesern (auf beiden Seiten)?&quot;

Es ist nicht seine Literartur die &quot;triggert&quot;. Es sind die Aussagen von Journalisten über seine Literatur. Aus dem letzten Satz einer Miniatur auf eine Geschichtsumschreibung oder gar -Verfälschung zu schließen, ist eine gezielte Denunziation. Darin steckt nicht nur der Wille zur Zerstörung eines Werkes, sondern auch eines Menschen, dessen Leben mit seinem Werk eine Einheit bilden. 

Zu Ihrem Einwand: &quot;Diesen Gedanken kann man auch auf den Leim gehen&quot;.
Damit haben Sie in einem Satz mir nichts, dir nichts eine ganze Literaturtradition von Ponge über Jaccottet (ersteren hat Handke übersetzt, letzteren hat er als Laudator beim Petracca-Preis geehrt), Rilke (siehe neunte Duineser Elegie [Preise dem Engel...], Stifter bis zu Goethe, dessen Bestreben es war, &quot;mein ganzes Leben der Betrachtung der Dinge zu widmen die ich reichen und von deren essentia formali ich mir eine adäquate Idee zu bilden hoffen kann&quot; (Sämtliche Werke, Band II, S.629), ausgelöscht.
Handke hat sich in diese Tradition eingeschrieben und hat sie in der &quot;Lehre der Sainte-Victoire&quot; für sich neu ausgerichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben Sie mich (absichtlich?) missverstanden! Ich schieße nicht auf DEN öffentlichen Rundfunk, der mir (als mit Staatsfernsehen Großgewordene) &#8222;hoch und heilig&#8220; ist. Ich kritisiere nur (das Wort &#8222;schießen&#8220; passt nun nicht mehr) die Protagonist*innen, die derzeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu Wort kommen: Menschen, denen &#8211; so scheint es &#8211; die Grundqualifikation zu einer objektiven Berichterstattung abhandengekommen ist bzw. diese noch nie besessen haben. Man schaue sich nur die Wortführer in der Anti-Handke-Debatte um den Nobelpreis an. Es waren nur eine handvoll, die aber auf allen Kanälen präsent waren. Deutschlandfunk Kultur, wo Sie öfter berichten, hat darin eine besonders unrühmliche Rolle gespielt, vorallem der Ressort-Leiter René Aguigah. Man höre sich<br />
nur das &#8222;Literatur&#8220;-Gespräch zwischen ihm und Wiebke Porombka vom 28.10.2019 an, wo Aguigah auf den Vorwurf, man müsse Handke lesen, damit reagierte, dass er Handke gelesen habe, und zwar &#8222;Noch einmal für Thukydides&#8220; (110 Seiten schmal). Dort zitiert er den letzten Satz aus der gleichnamigen Miniatur und unterstellte Handke, er widme Thukydides, der &#8222;der Erfinder von neutraler Wahrheitssuche&#8220; sei, um. (<a href="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/10/28/was_darf_die_literatur_historische_wahrheit_versus_drk_20191028_1019_aed73fac.mp3" rel="nofollow ugc">https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/10/28/was_darf_die_literatur_historische_wahrheit_versus_drk_20191028_1019_aed73fac.mp3</a>) (Minute 8:24)</p>
<p>Tell &#8211; und da stimme ich Ihnen zu &#8211; ist nicht der Ort, Probleme des ör-Rundfunks zu diskutieren. Aber Sie hatten in Ihrem Kommentar zum Beitrag  von Frank Hahn &#8222;Bleistift und Murmelspiele&#8220; die Fragen gestellt:  &#8222;Warum ist die Auseinandersetzung um Handke emotional so aufgeladen? Was triggert er in seinen Lesern (auf beiden Seiten)?&#8220;</p>
<p>Es ist nicht seine Literartur die &#8222;triggert&#8220;. Es sind die Aussagen von Journalisten über seine Literatur. Aus dem letzten Satz einer Miniatur auf eine Geschichtsumschreibung oder gar -Verfälschung zu schließen, ist eine gezielte Denunziation. Darin steckt nicht nur der Wille zur Zerstörung eines Werkes, sondern auch eines Menschen, dessen Leben mit seinem Werk eine Einheit bilden. </p>
<p>Zu Ihrem Einwand: &#8222;Diesen Gedanken kann man auch auf den Leim gehen&#8220;.<br />
Damit haben Sie in einem Satz mir nichts, dir nichts eine ganze Literaturtradition von Ponge über Jaccottet (ersteren hat Handke übersetzt, letzteren hat er als Laudator beim Petracca-Preis geehrt), Rilke (siehe neunte Duineser Elegie [Preise dem Engel&#8230;], Stifter bis zu Goethe, dessen Bestreben es war, &#8222;mein ganzes Leben der Betrachtung der Dinge zu widmen die ich reichen und von deren essentia formali ich mir eine adäquate Idee zu bilden hoffen kann&#8220; (Sämtliche Werke, Band II, S.629), ausgelöscht.<br />
Handke hat sich in diese Tradition eingeschrieben und hat sie in der &#8222;Lehre der Sainte-Victoire&#8220; für sich neu ausgerichtet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 14:35:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=97066#comment-8178</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8129&quot;&gt;Marlies Fürböter&lt;/a&gt;.

Fangen wir mit Ihrem Pfeil gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an: Auch ich bin nicht mit allen Beiträgen im ÖRR einverstanden, das haben wir also gemeinsam - doch gerade deshalb finde ich es wichtig, dass es ihn gibt.
Was tell angeht: tell ist als dialogisches Medium konzipiert, deshalb können Sie auf tell auch Artikel lesen, die meiner Kritik widersprechen. 
In Ihren Ausführungen über Handke zitieren Sie seine Gedanken zum absichtslosen Schreiben - mit Verlaub: Diesen Gedanken kann man auch auf den Leim gehen. Die Idee, dass sich &quot;die Phänomene durch den Blick selbst offenbaren&quot;, verfängt m. E. nicht, denn &quot;den Blick selbst&quot; gibt es ja gerade nicht: Es ist immer der Blick desjenigen, der hier blickt (und schreibt). 
Was ich zu Handke sage, sage ich jeweils nur in Bezug auf das betreffende Werk. Ich maße mir kein Urteil über sein Gesamtwerk an. Sie sagen, &quot;die Literaturwissenschaft&quot; habe die Urteile der Literaturkritik revidiert. Welche Literaturwissenschaft meinen Sie, bzw. wen genau?
Im Gegensatz zu Ihnen halte ich es sehr wohl für legitim, über einzelne Werke zu sprechen, ja sogar einzelne Passagen unter die Lupe zu nehmen. Stilkritik hat nun einmal mit Sprache zu tun, und Sprache konstituiert sich in Sätzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8129">Marlies Fürböter</a>.</p>
<p>Fangen wir mit Ihrem Pfeil gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an: Auch ich bin nicht mit allen Beiträgen im ÖRR einverstanden, das haben wir also gemeinsam &#8211; doch gerade deshalb finde ich es wichtig, dass es ihn gibt.<br />
Was tell angeht: tell ist als dialogisches Medium konzipiert, deshalb können Sie auf tell auch Artikel lesen, die meiner Kritik widersprechen.<br />
In Ihren Ausführungen über Handke zitieren Sie seine Gedanken zum absichtslosen Schreiben &#8211; mit Verlaub: Diesen Gedanken kann man auch auf den Leim gehen. Die Idee, dass sich &#8222;die Phänomene durch den Blick selbst offenbaren&#8220;, verfängt m. E. nicht, denn &#8222;den Blick selbst&#8220; gibt es ja gerade nicht: Es ist immer der Blick desjenigen, der hier blickt (und schreibt).<br />
Was ich zu Handke sage, sage ich jeweils nur in Bezug auf das betreffende Werk. Ich maße mir kein Urteil über sein Gesamtwerk an. Sie sagen, &#8222;die Literaturwissenschaft&#8220; habe die Urteile der Literaturkritik revidiert. Welche Literaturwissenschaft meinen Sie, bzw. wen genau?<br />
Im Gegensatz zu Ihnen halte ich es sehr wohl für legitim, über einzelne Werke zu sprechen, ja sogar einzelne Passagen unter die Lupe zu nehmen. Stilkritik hat nun einmal mit Sprache zu tun, und Sprache konstituiert sich in Sätzen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marlies Fürböter		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marlies Fürböter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 19:17:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=97066#comment-8129</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Mit Kanonen auf Spatzen...&quot;

Und Sie schießen mit Pfeilen auf Flugzeuge. Ihre &quot;Stilkritik&quot; ist nicht in der Lage, das dem Gesamtwerk Handkes zugrunde liegende Lebens- und Schreibprogramm auch nur ansatzweise zu erfassen, geschweige denn zu verstehen. &quot;Das zweite Schwert&quot; ist Teil eines Werkes, das nicht Ende der 70er Jahre begann, aber dort - ausgelöst durch eine Schreibkrise - eine neue Richtung bekam: hin zu einem &quot;teilhabenden Schreiben&quot;, das mit dem &quot;müden Blick&quot; eine Wahrnehmung erzeugt, die gleichzeitig &quot;äußerste Versunkenheit und äußerste Aufmerksamkeit&quot; (Die Lehre der Sainte-Victoire, S. 138f.) ist. Dem &quot;unreinen&quot;, aggressiven Beobachten, welches die Dinge in ein Bezugssystem einordnet - oder wie Journalist*innen und Wissenschaftler*innen - den Dingen einen vorkodierten Blick aufzwingen, wird ein &quot;reines&quot;, absichtloses, teilnehmendes Schauen entgenstellt. Dahinter steckt die Vorstellung und der Wunsch, dass sich die Phänomene durch den Blick selbst offenbaren. 

Sie bleiben zwangsläufig an der Oberfläche, wenn Sie sich einezelne Werke (und daraus wiederum nur einzelne Stellen) willkürlich herausgreifen, ohne sie - auch, oder vorallem - in einen Sprachzusammenhang zu stellen. Wenn Sie wünschen, dass Ihre &quot;Stilkritik&quot; ernst genommen werden soll, dann müssen Sie Handke lesen, und zwar in Gänze!

Und vielleicht brauchen Sie (Lese- und Versteh-)Helfer*innen, die Sie zur Genüge in der Literaturwissenschaft finden können. Die Literaturwissenschaft hat übrigens Urteile zu Handkes Werk schon längst revidiert, welche die journalistische Literarturkritik in ihren medialen Schnellverfahren gefällt hat (siehe &quot;Über die Dörfer&quot;). 

Wegen mir können Sie weiter mit Pfeilen auf Flugzeuge schießen! Doch tun Sie dies bitte nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich bin es leid, Ihnen ständig von meinen Gebühren neue Pfeile für Ihre sinnlosen Übungen zu kaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mit Kanonen auf Spatzen&#8230;&#8220;</p>
<p>Und Sie schießen mit Pfeilen auf Flugzeuge. Ihre &#8222;Stilkritik&#8220; ist nicht in der Lage, das dem Gesamtwerk Handkes zugrunde liegende Lebens- und Schreibprogramm auch nur ansatzweise zu erfassen, geschweige denn zu verstehen. &#8222;Das zweite Schwert&#8220; ist Teil eines Werkes, das nicht Ende der 70er Jahre begann, aber dort &#8211; ausgelöst durch eine Schreibkrise &#8211; eine neue Richtung bekam: hin zu einem &#8222;teilhabenden Schreiben&#8220;, das mit dem &#8222;müden Blick&#8220; eine Wahrnehmung erzeugt, die gleichzeitig &#8222;äußerste Versunkenheit und äußerste Aufmerksamkeit&#8220; (Die Lehre der Sainte-Victoire, S. 138f.) ist. Dem &#8222;unreinen&#8220;, aggressiven Beobachten, welches die Dinge in ein Bezugssystem einordnet &#8211; oder wie Journalist*innen und Wissenschaftler*innen &#8211; den Dingen einen vorkodierten Blick aufzwingen, wird ein &#8222;reines&#8220;, absichtloses, teilnehmendes Schauen entgenstellt. Dahinter steckt die Vorstellung und der Wunsch, dass sich die Phänomene durch den Blick selbst offenbaren. </p>
<p>Sie bleiben zwangsläufig an der Oberfläche, wenn Sie sich einezelne Werke (und daraus wiederum nur einzelne Stellen) willkürlich herausgreifen, ohne sie &#8211; auch, oder vorallem &#8211; in einen Sprachzusammenhang zu stellen. Wenn Sie wünschen, dass Ihre &#8222;Stilkritik&#8220; ernst genommen werden soll, dann müssen Sie Handke lesen, und zwar in Gänze!</p>
<p>Und vielleicht brauchen Sie (Lese- und Versteh-)Helfer*innen, die Sie zur Genüge in der Literaturwissenschaft finden können. Die Literaturwissenschaft hat übrigens Urteile zu Handkes Werk schon längst revidiert, welche die journalistische Literarturkritik in ihren medialen Schnellverfahren gefällt hat (siehe &#8222;Über die Dörfer&#8220;). </p>
<p>Wegen mir können Sie weiter mit Pfeilen auf Flugzeuge schießen! Doch tun Sie dies bitte nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich bin es leid, Ihnen ständig von meinen Gebühren neue Pfeile für Ihre sinnlosen Übungen zu kaufen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8103</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 20:29:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=97066#comment-8103</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8101&quot;&gt;Christian Backes&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Backes, 
sehr interessant - vielen Dank für die Zitate! 
Stil als &quot;das falsche Licht&quot;. Das passt für mich gerade für das, was Handkes eigenen Stil ausmacht. Ich habe oft das Gefühl eines fakes: Die Beschreibungen der eigenen Wahrnehmung wirken auf mich gerade nicht wie &quot;das aus der Seele Gesprochene&quot;, sondern etwas Künstliches, etwas Aufgebauschtes, Manieriertes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8101">Christian Backes</a>.</p>
<p>Lieber Herr Backes,<br />
sehr interessant &#8211; vielen Dank für die Zitate!<br />
Stil als &#8222;das falsche Licht&#8220;. Das passt für mich gerade für das, was Handkes eigenen Stil ausmacht. Ich habe oft das Gefühl eines fakes: Die Beschreibungen der eigenen Wahrnehmung wirken auf mich gerade nicht wie &#8222;das aus der Seele Gesprochene&#8220;, sondern etwas Künstliches, etwas Aufgebauschtes, Manieriertes.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Christian Backes		</title>
		<link>https://tell-review.de/schleife-um-schleife-mit-riesenumwegen/#comment-8101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Backes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 19:57:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=97066#comment-8101</guid>

					<description><![CDATA[Ok. Ich wollte Ihnen, Frau Geisel, das Originalzitat nachreichen:

&quot;&quot;Stil&quot; ist des Teufels - des Teufels, der Gott spielt; siehe - oder siehe nicht - Lucifer, der das falsche Licht bringt. Dagegen die Sprache, das Sprachewerden, das Sprachformwerden: ist Gottes!&quot;

Ein anderer Eintrag, den ich gerade zufällig gefunden habe:

&quot;Immer wieder &quot;Stil&quot;, &quot;Sprache&quot;: Nur kein Stil. Das aus der Seele Gesprochene wie Geschriebene ist schon, hat naturgemäß Stil.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok. Ich wollte Ihnen, Frau Geisel, das Originalzitat nachreichen:</p>
<p>&#8222;&#8220;Stil&#8220; ist des Teufels &#8211; des Teufels, der Gott spielt; siehe &#8211; oder siehe nicht &#8211; Lucifer, der das falsche Licht bringt. Dagegen die Sprache, das Sprachewerden, das Sprachformwerden: ist Gottes!&#8220;</p>
<p>Ein anderer Eintrag, den ich gerade zufällig gefunden habe:</p>
<p>&#8222;Immer wieder &#8222;Stil&#8220;, &#8222;Sprache&#8220;: Nur kein Stil. Das aus der Seele Gesprochene wie Geschriebene ist schon, hat naturgemäß Stil.&#8220;</p>
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