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	Kommentare zu: Roman ohne Eigenschaften	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Nov 2018 10:33:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Fiorenzo Cornelius Wagner		</title>
		<link>https://tell-review.de/roman-ohne-eigenschaften/#comment-2382</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fiorenzo Cornelius Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 10:33:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihre Formulierung, Herr Reul, hat es mir - dabei unabhängig von der Buchkritik - angetan: &quot;ein grosses Egal&quot;. Bewegt man sich, gerade heute, nicht tagtäglich in der Welt mit dem Gefühl des grossen Egal, um überhaupt das Wenige, das zu beachten sich wirklich lohnt, in den näheren Blick nehmen zu können?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Formulierung, Herr Reul, hat es mir &#8211; dabei unabhängig von der Buchkritik &#8211; angetan: &#8222;ein grosses Egal&#8220;. Bewegt man sich, gerade heute, nicht tagtäglich in der Welt mit dem Gefühl des grossen Egal, um überhaupt das Wenige, das zu beachten sich wirklich lohnt, in den näheren Blick nehmen zu können?</p>
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		<title>
		Von: Meinolf Reul		</title>
		<link>https://tell-review.de/roman-ohne-eigenschaften/#comment-2371</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meinolf Reul]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 21:09:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für diese kritische Sichtung. Ohne in Erinnerung zu haben, wer sonst für den Schweizer Buchpreis nominiert war - dass Peter Stamm ihn mit dieser aufgeblasenen Erzählung gewonnen hat, lässt Zweifel am Sachverstand der Jury aufkommen. Die Grundidee des Buches ist sicher nicht schlecht, aber während des Lesens tut sich ein großes Egal auf. Mir scheint das Ganze banal und, tut mir leid, überflüssig. 
Würde man bei einer Doppelgängergeschichte nicht Abgründigkeit erwarten? Davon keine Spur. Es gibt auch keine Lust an der Sprache. Warum nicht?
Eigentlich holt Peter Stamm nur noch einmal die &quot;Agnes&quot;-Geschichte hervor und walzt sie platt. Dieses Eigenzitat ist auch heikel: Die vielleicht mehr ratlose als eitle Selbstbespiegelung macht alle anderen Spiegelungen, die auch noch in der Geschichte enthalten sein mögen, zunichte.
Ich glaube bestimmt, dass Peter Stamm schreiben kann, aber &quot;Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt&quot; (dieser trivial-kitschige Titel auch!) ist ein flacher Text, den zu publizieren ein Fehler war - verzeihlich für den Autor, doch nicht für den Verlag. Ich empfehle fünf Jahre Schweigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diese kritische Sichtung. Ohne in Erinnerung zu haben, wer sonst für den Schweizer Buchpreis nominiert war &#8211; dass Peter Stamm ihn mit dieser aufgeblasenen Erzählung gewonnen hat, lässt Zweifel am Sachverstand der Jury aufkommen. Die Grundidee des Buches ist sicher nicht schlecht, aber während des Lesens tut sich ein großes Egal auf. Mir scheint das Ganze banal und, tut mir leid, überflüssig.<br />
Würde man bei einer Doppelgängergeschichte nicht Abgründigkeit erwarten? Davon keine Spur. Es gibt auch keine Lust an der Sprache. Warum nicht?<br />
Eigentlich holt Peter Stamm nur noch einmal die &#8222;Agnes&#8220;-Geschichte hervor und walzt sie platt. Dieses Eigenzitat ist auch heikel: Die vielleicht mehr ratlose als eitle Selbstbespiegelung macht alle anderen Spiegelungen, die auch noch in der Geschichte enthalten sein mögen, zunichte.<br />
Ich glaube bestimmt, dass Peter Stamm schreiben kann, aber &#8222;Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt&#8220; (dieser trivial-kitschige Titel auch!) ist ein flacher Text, den zu publizieren ein Fehler war &#8211; verzeihlich für den Autor, doch nicht für den Verlag. Ich empfehle fünf Jahre Schweigen.</p>
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