<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Porträts des Künstlers als alter Mann	</title>
	<atom:link href="https://tell-review.de/portraets-des-kuenstlers-als-alter-mann/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://tell-review.de/portraets-des-kuenstlers-als-alter-mann/</link>
	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Jan 2019 16:16:40 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/portraets-des-kuenstlers-als-alter-mann/#comment-2816</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 16:16:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14580#comment-2816</guid>

					<description><![CDATA[Sehr interessante These! Sie leuchtet mir als Frau sofort ein. Irgendwie bleibt uns Weibern das Whiskey-Pathos an der Bar verschlossen. Man muss sich seltsamerweise ziemlich bedeutend finden, um sich diesem Weltschmerz hinzugeben, Sie schreiben ja: &quot;der einst Berühmte und Starke&quot;. Es gehört auch eine gewisse Öffentlichkeit zu dieser Art Weltschmerz. Wenn niemand davon erfährt, funktioniert das wohl nicht.
(Nun überlege ich, was wir Frauen tun, wenn uns so etwas anweht. Die beste Freundin anrufen? Sorry, das ist so furchtbar banal...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessante These! Sie leuchtet mir als Frau sofort ein. Irgendwie bleibt uns Weibern das Whiskey-Pathos an der Bar verschlossen. Man muss sich seltsamerweise ziemlich bedeutend finden, um sich diesem Weltschmerz hinzugeben, Sie schreiben ja: &#8222;der einst Berühmte und Starke&#8220;. Es gehört auch eine gewisse Öffentlichkeit zu dieser Art Weltschmerz. Wenn niemand davon erfährt, funktioniert das wohl nicht.<br />
(Nun überlege ich, was wir Frauen tun, wenn uns so etwas anweht. Die beste Freundin anrufen? Sorry, das ist so furchtbar banal&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Fritz Iff		</title>
		<link>https://tell-review.de/portraets-des-kuenstlers-als-alter-mann/#comment-2783</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fritz Iff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 12:18:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=14580#comment-2783</guid>

					<description><![CDATA[Interessante Beobachtung. Es handelt sich wohl um die männliche Form der Fan-Fiction, wobei die Angehimmelten keine Chance mehr haben, sich dagegen zu wehren, dass sich jemand, der sich für einen Wahl-Enkel hält, die Lebenssummen-Gedanken der Verstorbenen ausdenkt.
Ich möchte gerne eine Frage ergänzen, die sich mir seit einiger Zeit stellt, ob nämlich Schriftsteller, auch Leser, mehr Lust auf Melancholie haben als  Schriftstellerinnen/Leserinnen? Oder täusche ich mich? 
Ich meine diese gewisse Whiskeybar-Stimmung, Johnny-Cash&#039;s letzte Platte im Hintergrund, der einst Berühmte und Starke hängt allein, lustvoll und endlos seinem Blues nach, an sich eine trübe Beschäftigung. Genau da zupfe ich mir dann ein Bändchen Cioran, eine The-Bitter-End-Biographie über einen verblichenen Tiefendenker aus der Jackentasche... kann es sein, dass gerade Männer solches Beisammensein mit dem Weltschmerz ganz doll mögen? 
(Forschungsthema. Am besten zu bedenken mit Whiskey und Blick hinaus ins Weite.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Beobachtung. Es handelt sich wohl um die männliche Form der Fan-Fiction, wobei die Angehimmelten keine Chance mehr haben, sich dagegen zu wehren, dass sich jemand, der sich für einen Wahl-Enkel hält, die Lebenssummen-Gedanken der Verstorbenen ausdenkt.<br />
Ich möchte gerne eine Frage ergänzen, die sich mir seit einiger Zeit stellt, ob nämlich Schriftsteller, auch Leser, mehr Lust auf Melancholie haben als  Schriftstellerinnen/Leserinnen? Oder täusche ich mich?<br />
Ich meine diese gewisse Whiskeybar-Stimmung, Johnny-Cash&#8217;s letzte Platte im Hintergrund, der einst Berühmte und Starke hängt allein, lustvoll und endlos seinem Blues nach, an sich eine trübe Beschäftigung. Genau da zupfe ich mir dann ein Bändchen Cioran, eine The-Bitter-End-Biographie über einen verblichenen Tiefendenker aus der Jackentasche&#8230; kann es sein, dass gerade Männer solches Beisammensein mit dem Weltschmerz ganz doll mögen?<br />
(Forschungsthema. Am besten zu bedenken mit Whiskey und Blick hinaus ins Weite.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
