<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Page-99-Test Tony Tulathimutte	</title>
	<atom:link href="https://tell-review.de/page-99-test-tony-tulathimutte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://tell-review.de/page-99-test-tony-tulathimutte/</link>
	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Sep 2026 15:41:16 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>
		Von: Clara F. Janning		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-tony-tulathimutte/#comment-67352</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clara F. Janning]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 11:09:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=120360#comment-67352</guid>

					<description><![CDATA[Dass es ausgerechnet Hände sind, die von Einsamkeitswogen schwach werden, hat mich als Organwahl am meisten beeindruckt und überzeugt: Der Autor hat fürwahr ein Händchen für Psychologie, und er scheint fast zu bersten vor Empathie. Das zeigt sich auch, so wie i c h  das lese, in der ebenso subtilen wie enthaltsamen Befindlichkeitsumschreibung jener Figur namens &quot;sie&quot;, der „die Lust vergangen“ ist, ihren Körper „durch die Welt zu manövrieren“. Nein, antworte ich auf die Frage, ob es vielleicht auch ein bisschen kleiner &quot;geht&quot; Denn spätestens der letzte Satzteil („und sie entsprechend plump herumstolpert“), offenbart, wie  sehr der Autor darum ringt, &quot;sie&quot; nicht als schwer adipös alias Mega Thicc zu outen. Dàs ist es, was er weggelassen h a t, der Autor. Und das ist bei der ganzen voll megakrassen digitalen Ablehnerei heutzutage doch &quot;großartig und sehr gelungen&quot;. Dies Lob habe ich aber nur geklaut: Von der rbb-Kritikerin. Für das deutsche Übersetzungsteam. Ich selbst halte es hier nämlich sehr wohl mit &quot;rejection&quot; und würde diesen tome vor lauter Langeweile einfach zuklappen. Und Ihre - wie mir scheint - vor lauter Evidenz leicht ratlos angehauchte Rezension, liebe Sieglinde Geisel von tell, die würde ich mir hintern Spiegel stecken, als Glanzleistung in Kürze, Deutlichkeit u n d  Zurückhaltung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es ausgerechnet Hände sind, die von Einsamkeitswogen schwach werden, hat mich als Organwahl am meisten beeindruckt und überzeugt: Der Autor hat fürwahr ein Händchen für Psychologie, und er scheint fast zu bersten vor Empathie. Das zeigt sich auch, so wie i c h  das lese, in der ebenso subtilen wie enthaltsamen Befindlichkeitsumschreibung jener Figur namens &#8222;sie&#8220;, der „die Lust vergangen“ ist, ihren Körper „durch die Welt zu manövrieren“. Nein, antworte ich auf die Frage, ob es vielleicht auch ein bisschen kleiner &#8222;geht&#8220; Denn spätestens der letzte Satzteil („und sie entsprechend plump herumstolpert“), offenbart, wie  sehr der Autor darum ringt, &#8222;sie&#8220; nicht als schwer adipös alias Mega Thicc zu outen. Dàs ist es, was er weggelassen h a t, der Autor. Und das ist bei der ganzen voll megakrassen digitalen Ablehnerei heutzutage doch &#8222;großartig und sehr gelungen&#8220;. Dies Lob habe ich aber nur geklaut: Von der rbb-Kritikerin. Für das deutsche Übersetzungsteam. Ich selbst halte es hier nämlich sehr wohl mit &#8222;rejection&#8220; und würde diesen tome vor lauter Langeweile einfach zuklappen. Und Ihre &#8211; wie mir scheint &#8211; vor lauter Evidenz leicht ratlos angehauchte Rezension, liebe Sieglinde Geisel von tell, die würde ich mir hintern Spiegel stecken, als Glanzleistung in Kürze, Deutlichkeit u n d  Zurückhaltung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
