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	Kommentare zu: Page-99-Test: Michel Houellebecq	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 Feb 2022 19:08:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Esther von Onym		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-michel-houellebecq-2/#comment-17277</link>

		<dc:creator><![CDATA[Esther von Onym]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 11:22:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Manchmal braucht man nicht einmal bis zur Seite 99 zu blättern - eigentlich nicht einmal das Buch aufzuschlagen:

Bei &quot;Serotonin&quot; vom gleichen Houellebecq - einem der meistverkauften und unbestreitbar schlechtesten Bücher, die seit Jahren veröffentlicht worden sind, 2019 im DuMont Verlag:

Seite 280 heißt es im französischen Text:

    &quot;Ce n&#039;est pas l&#039;avenir, c&#039;est le passé qui vous tue.&quot;


In der deutschen Ausgabe:

    &quot;Es ist nicht die Zukunft, es ist die GEGENWART, die dich tötet&quot;


    Nun, &quot;le passé&quot; = &quot;die VERGANGENHEIT&quot;.

Leider ist ausgerechnet dieser Satz als Zitat oder Punchline in großen Buchstaben auf der hinteren Umschlagseite des Buches gedruckt worden, und war zur Zeit der Veröffentlichung schlicht überall zu lesen; in allen Rezensionen und Schaufenstern Deutschlands ...

Das war umso problematischer und skurriler (extrem lustig, um ehrlich zu sein), dass Houellebecqs Roman sich ja fast lediglich um die Frage der Bewältigung der eigenen VERGANGENHEIT dreht ...

- oder wie Houellebecq (ein großer Stilist?!!) nicht nur die Literatur immer weiter aushöhlt, sondern auch die Kunst des Übersetzens indirekt zerstört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal braucht man nicht einmal bis zur Seite 99 zu blättern &#8211; eigentlich nicht einmal das Buch aufzuschlagen:</p>
<p>Bei &#8222;Serotonin&#8220; vom gleichen Houellebecq &#8211; einem der meistverkauften und unbestreitbar schlechtesten Bücher, die seit Jahren veröffentlicht worden sind, 2019 im DuMont Verlag:</p>
<p>Seite 280 heißt es im französischen Text:</p>
<p>    &#8222;Ce n&#8217;est pas l&#8217;avenir, c&#8217;est le passé qui vous tue.&#8220;</p>
<p>In der deutschen Ausgabe:</p>
<p>    &#8222;Es ist nicht die Zukunft, es ist die GEGENWART, die dich tötet&#8220;</p>
<p>    Nun, &#8222;le passé&#8220; = &#8222;die VERGANGENHEIT&#8220;.</p>
<p>Leider ist ausgerechnet dieser Satz als Zitat oder Punchline in großen Buchstaben auf der hinteren Umschlagseite des Buches gedruckt worden, und war zur Zeit der Veröffentlichung schlicht überall zu lesen; in allen Rezensionen und Schaufenstern Deutschlands &#8230;</p>
<p>Das war umso problematischer und skurriler (extrem lustig, um ehrlich zu sein), dass Houellebecqs Roman sich ja fast lediglich um die Frage der Bewältigung der eigenen VERGANGENHEIT dreht &#8230;</p>
<p>&#8211; oder wie Houellebecq (ein großer Stilist?!!) nicht nur die Literatur immer weiter aushöhlt, sondern auch die Kunst des Übersetzens indirekt zerstört.</p>
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		<title>
		Von: Elbert Olonq		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-michel-houellebecq-2/#comment-17193</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elbert Olonq]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 13:38:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für die ausführliche Analyse. Ich muss beipflichten, dass vor allem das Aufteilen einer Übersetzung auf mehrere Beteiligte ein Unding ist. Beim Aufschlagen des Romans hatte ich schon ein ungutes Gefühl angesichts zweier Übersetzernamen. Beim Lesen kann man keinerlei Fehler bemerken, aber man hat oft das Gefühl, nicht genau zu wissen, worauf Houellebecq hinauswill. Ich schätze, das liegt daran, dass viele Nuancen verlorengegangen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die ausführliche Analyse. Ich muss beipflichten, dass vor allem das Aufteilen einer Übersetzung auf mehrere Beteiligte ein Unding ist. Beim Aufschlagen des Romans hatte ich schon ein ungutes Gefühl angesichts zweier Übersetzernamen. Beim Lesen kann man keinerlei Fehler bemerken, aber man hat oft das Gefühl, nicht genau zu wissen, worauf Houellebecq hinauswill. Ich schätze, das liegt daran, dass viele Nuancen verlorengegangen sind.</p>
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