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	Kommentare zu: Page-99-Test: Clemens Meyer	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Sep 2024 08:20:25 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>
		Von: bersarin		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-36522</link>

		<dc:creator><![CDATA[bersarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 08:20:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es geht nicht darum, was Sie schätzen oder nicht schätzen, das ist auf der Ebene der Subjektivität gewiß interessant, sei es für die Kneipenpauderei oder fürs Poesiealbum. Doch für Literaturkritik sind solche privaten Wertschätzungen unerheblich. Ein Roman wird nicht dadurch besser, daß ein Leser mit einfachen Sätzen gut zurechtkommt. Er wird es übrigens, da kann ich Sie beruhigen, auch nicht durch besonders komplizierte Sätze. 

Sätze, die mit &quot;gelehrte Eitelkeit langer Schachtelsätze&quot; anfangen, verraten leider die beschränkten Möglichkeiten und eine Art Sparwasserwitz – wobei das bei mir als Ehrenossi nicht ossig gedacht war. Kleiner Tip für Sie: Setzen Sie nicht Ihren eigenen Bewußtseinsstand an die Stelle von anderen.

Ein „ungeschlossener Kreis des hermeneutischen Zirkels“ ist leider Blödsinn - das ist wie ein Dreieck ohne drei Ecken. Aber vielleicht meinten Sie auch nur Goethe: „Dann hat er die Teile in seiner Hand,/ Fehlt leider! nur das geistige Band.“ Und leider herrscht auch in den Redaktionen des Kulturradios, den damaligen die Dritten Programme des Hörfunk, bei der E-Musik inzwischen die Gewohnheit, nicht mehr die ganze Symphonie, mithin die Komposition als Ganzes, zu bringen, sondern Versatzstücke und „schöne Stellen“ herauszubrechen. Dem gegenwärtigen Stand des Bewußtseins mag man damit Genüge tun.

Sie müssen Musil, Proust oder Joyce nicht mögen. Nur eben haben diese Autoren ästhetische Maßstäbe gesetzt, hinter die es kein Zurück gibt. Was nicht heißt, daß Sie gerne auch Konsalik, Kurzsatz- oder Midcultprosa lesen dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht nicht darum, was Sie schätzen oder nicht schätzen, das ist auf der Ebene der Subjektivität gewiß interessant, sei es für die Kneipenpauderei oder fürs Poesiealbum. Doch für Literaturkritik sind solche privaten Wertschätzungen unerheblich. Ein Roman wird nicht dadurch besser, daß ein Leser mit einfachen Sätzen gut zurechtkommt. Er wird es übrigens, da kann ich Sie beruhigen, auch nicht durch besonders komplizierte Sätze. </p>
<p>Sätze, die mit &#8222;gelehrte Eitelkeit langer Schachtelsätze&#8220; anfangen, verraten leider die beschränkten Möglichkeiten und eine Art Sparwasserwitz – wobei das bei mir als Ehrenossi nicht ossig gedacht war. Kleiner Tip für Sie: Setzen Sie nicht Ihren eigenen Bewußtseinsstand an die Stelle von anderen.</p>
<p>Ein „ungeschlossener Kreis des hermeneutischen Zirkels“ ist leider Blödsinn &#8211; das ist wie ein Dreieck ohne drei Ecken. Aber vielleicht meinten Sie auch nur Goethe: „Dann hat er die Teile in seiner Hand,/ Fehlt leider! nur das geistige Band.“ Und leider herrscht auch in den Redaktionen des Kulturradios, den damaligen die Dritten Programme des Hörfunk, bei der E-Musik inzwischen die Gewohnheit, nicht mehr die ganze Symphonie, mithin die Komposition als Ganzes, zu bringen, sondern Versatzstücke und „schöne Stellen“ herauszubrechen. Dem gegenwärtigen Stand des Bewußtseins mag man damit Genüge tun.</p>
<p>Sie müssen Musil, Proust oder Joyce nicht mögen. Nur eben haben diese Autoren ästhetische Maßstäbe gesetzt, hinter die es kein Zurück gibt. Was nicht heißt, daß Sie gerne auch Konsalik, Kurzsatz- oder Midcultprosa lesen dürfen.</p>
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		<title>
		Von: Thorn Kray		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-36447</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thorn Kray]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 13:06:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verehrter Kommandant, 
die gelehrte Eitelkeit langer Schachtelsätze vergrätzt nur den selbsternannten Geistesadel nicht. Aber keine Sorge: „Der Umstand, daß Intellektuelle meist mit Intellektuellen zu tun haben, sollte sie nicht dazu verführen, ihresgleichen für noch gemeiner zu halten als den Rest der Menschheit.“
Alle Übrigen, abgekanzelt mit Adorno-Zitaten, dürfen eine Sprache schätzen, die unterhalten und bewegen will, ohne auch noch bemüht belehren zu müssen. Wir -- „die andern Menschen, insbesondere die einfachen“, welche – bis auf wenige Ausnahmen – nur die Leseproben von der Longlist kennen, brauchen die Nase nicht zu rümpfen, wenn es um den ungeschlossenen Kreis des hermeneutischen Zirkel geht. Kleingeistige Konsumenten wie ich, unfähig, wahre Kunst zu erkennen, selbst wenn sie uns in den Hintern beißt, brauchen ebensolche Handreichungen, um eine Kaufentscheidung zu treffen und den Massenbetrug aufrechtzuerhalten. Was wir nicht benötigen, sind müßige Vergleiche mit Joyce oder Musil oder gar Proust, denn, Herr Kommandant, uns ist sowieso „jedes Buch suspekt (…), das nicht kürzlich erschien“.
Hoffen wir sodann, dass Ihre Faustformel, verehrter Kommandant, nicht auch Sie selbst betrifft: „Anfangs ist er witzig. Irgendwann fängt er an zu nerven.“ <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="104319" consent-by="services" consent-id="104320"/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verehrter Kommandant,<br />
die gelehrte Eitelkeit langer Schachtelsätze vergrätzt nur den selbsternannten Geistesadel nicht. Aber keine Sorge: „Der Umstand, daß Intellektuelle meist mit Intellektuellen zu tun haben, sollte sie nicht dazu verführen, ihresgleichen für noch gemeiner zu halten als den Rest der Menschheit.“<br />
Alle Übrigen, abgekanzelt mit Adorno-Zitaten, dürfen eine Sprache schätzen, die unterhalten und bewegen will, ohne auch noch bemüht belehren zu müssen. Wir &#8212; „die andern Menschen, insbesondere die einfachen“, welche – bis auf wenige Ausnahmen – nur die Leseproben von der Longlist kennen, brauchen die Nase nicht zu rümpfen, wenn es um den ungeschlossenen Kreis des hermeneutischen Zirkel geht. Kleingeistige Konsumenten wie ich, unfähig, wahre Kunst zu erkennen, selbst wenn sie uns in den Hintern beißt, brauchen ebensolche Handreichungen, um eine Kaufentscheidung zu treffen und den Massenbetrug aufrechtzuerhalten. Was wir nicht benötigen, sind müßige Vergleiche mit Joyce oder Musil oder gar Proust, denn, Herr Kommandant, uns ist sowieso „jedes Buch suspekt (…), das nicht kürzlich erschien“.<br />
Hoffen wir sodann, dass Ihre Faustformel, verehrter Kommandant, nicht auch Sie selbst betrifft: „Anfangs ist er witzig. Irgendwann fängt er an zu nerven.“ 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-35582</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 10:40:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-35574&quot;&gt;bersarin&lt;/a&gt;.

Naja, mutwilliges Missverstehen ist auch eine Kommunikationstechnik. Schade, ich würde gerne diskutieren, gerade mit jemandem, der die ganzen tausend Seiten gelesen hat, z.B. über den &quot;Sound&quot;: Da würde mich dann interessieren, wie selbiger zustande kommt (und ob es mehr ist als ein bloßer Sound, ich gehe bei diesem Wort eher in Deckung).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-35574">bersarin</a>.</p>
<p>Naja, mutwilliges Missverstehen ist auch eine Kommunikationstechnik. Schade, ich würde gerne diskutieren, gerade mit jemandem, der die ganzen tausend Seiten gelesen hat, z.B. über den &#8222;Sound&#8220;: Da würde mich dann interessieren, wie selbiger zustande kommt (und ob es mehr ist als ein bloßer Sound, ich gehe bei diesem Wort eher in Deckung).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Laubeiter		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-35580</link>

		<dc:creator><![CDATA[Laubeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 09:32:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=119425#comment-35580</guid>

					<description><![CDATA[wie unhöflich, die hier etablierte und weiterhin gut balancierte Praxis der Seite-99-Tests abzutun! Der Seite-99-Test kann viel oder wenig herausfinden, das hängt von den Umständen ab. Es kann eine Methode mit Tiefgang sein oder eine, bei der an der Oberfläche gekratzt wird, je nachdem. 
Doch wenn jemand alle auf dem Markt angebotenen Schokoladensorten schon probiert hat und sich bei diesem Probieren an Schokolade so satt gegessen hat, dass sein Interesse in der Zwischenzeit zu anderem abgewandert ist, dann soll der vielleicht als Gewährsmann dafür, ob Schokolade schmeckt, erstmal sich zurückhalten.
Ich freue mich auf die nächsten Seite-99-Tests!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie unhöflich, die hier etablierte und weiterhin gut balancierte Praxis der Seite-99-Tests abzutun! Der Seite-99-Test kann viel oder wenig herausfinden, das hängt von den Umständen ab. Es kann eine Methode mit Tiefgang sein oder eine, bei der an der Oberfläche gekratzt wird, je nachdem.<br />
Doch wenn jemand alle auf dem Markt angebotenen Schokoladensorten schon probiert hat und sich bei diesem Probieren an Schokolade so satt gegessen hat, dass sein Interesse in der Zwischenzeit zu anderem abgewandert ist, dann soll der vielleicht als Gewährsmann dafür, ob Schokolade schmeckt, erstmal sich zurückhalten.<br />
Ich freue mich auf die nächsten Seite-99-Tests!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: bersarin		</title>
		<link>https://tell-review.de/page-99-test-clemens-meyer/#comment-35574</link>

		<dc:creator><![CDATA[bersarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 06:10:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=119425#comment-35574</guid>

					<description><![CDATA[Es mag den eigenen Horizont sprengen, aber es soll tatsächlich und schier unglaublich, fast an ein Wunder grenzend, mirakulös, wie wir Freunde der Nudel sagen, in der Tat vorkommen, daß ein Mann, dessen Beruf es ist, Schäfers zu sein, nicht nur auf dem Feld mit Schafen und dazu womöglich auch mit Hütehunden umgeht, sondern daß er zuweilen und in anderen Zusammenhängen, zumal als ländlicher Mensch, wie zu vermuten steht in dieser Region, auch eine Ziege zu melken imstande ist. Man kann, als Bewohner einer Großstadt und weit ab vom Land, so etwas gar nicht fassen, aber solche Grenzfälle des Lebens kommen manchmal auch in der Literatur vor. 

Was an dem Satz, der da beginnt mit &quot;Die Zeit des Faulenzens ist vorbei&quot;, schwierig ist oder warum ihm gar schwer zu folgen sei, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich zumindest hatte keine große Mühe, diesen Satz auf Anhieb zu verstehen und ihm sogar auch noch zu folgen. Aber da liest wohl jeder anders. Mir fiel in diesem Kontext jedoch ein Zitat Adornos ein: &quot;Nur, was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen für verständlich; …&quot;

Daß ein Satz eben nicht mit Punkten und Zeilensprung abgetrennt ist: man könnte meinen, dies sei vielleicht ein Stilmittel und ergibt beim Lesen einen bestimmten Sound. Der Kritikerin wünsche ich ansonsten viel Vergnügen beim Lesen von Proust, Joyce oder Musil. Da kommen sehr lange Sätze vor. 

Wenn man einen Text zudem derart verändert, stellt sich eine andere Wirkung ein. Genau deshalb hat der Autor ja genau diese Interpunktion und diese Anordnung von Wörtern derart gesetzt. Wenn ich &quot;Wanderers Nachtlied&quot; &quot;Über allen Gipfeln ist Ruhe. In allen Wipfeln spürst Du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur! Balde ruhst du auch&quot; derart verändere, entsteht eine völlig andere Wirkung und das ganze wirkt läppisch und banal. Eine große Zahl an Gedichte kann man durchs Beseitigen von Zeilensprüngen dann als trivial erscheinen lassen.

Fazit: Der Page-99-Test ist leider für solche Formate und solche Romane völlig ungeeignet. Eine &quot;Gewebeprobe&quot; kann man nur entnehmen, wenn man das Ganze bereits kennt und dieses &quot;Gewebe&quot; bzw. das Gemachtsein dieser Textur vor dem Hintergrund der ganzen Komposition beurteilt. Und das will heißen: daß der Kritiker diesen Roman gelesen hat. 

Im übrigen sollte man ein Format nicht überstrapazieren. Anfangs ist es witzig. Irgendwann fängt es an zu nerven.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag den eigenen Horizont sprengen, aber es soll tatsächlich und schier unglaublich, fast an ein Wunder grenzend, mirakulös, wie wir Freunde der Nudel sagen, in der Tat vorkommen, daß ein Mann, dessen Beruf es ist, Schäfers zu sein, nicht nur auf dem Feld mit Schafen und dazu womöglich auch mit Hütehunden umgeht, sondern daß er zuweilen und in anderen Zusammenhängen, zumal als ländlicher Mensch, wie zu vermuten steht in dieser Region, auch eine Ziege zu melken imstande ist. Man kann, als Bewohner einer Großstadt und weit ab vom Land, so etwas gar nicht fassen, aber solche Grenzfälle des Lebens kommen manchmal auch in der Literatur vor. </p>
<p>Was an dem Satz, der da beginnt mit &#8222;Die Zeit des Faulenzens ist vorbei&#8220;, schwierig ist oder warum ihm gar schwer zu folgen sei, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich zumindest hatte keine große Mühe, diesen Satz auf Anhieb zu verstehen und ihm sogar auch noch zu folgen. Aber da liest wohl jeder anders. Mir fiel in diesem Kontext jedoch ein Zitat Adornos ein: &#8222;Nur, was sie nicht erst zu verstehen brauchen, gilt ihnen für verständlich; …&#8220;</p>
<p>Daß ein Satz eben nicht mit Punkten und Zeilensprung abgetrennt ist: man könnte meinen, dies sei vielleicht ein Stilmittel und ergibt beim Lesen einen bestimmten Sound. Der Kritikerin wünsche ich ansonsten viel Vergnügen beim Lesen von Proust, Joyce oder Musil. Da kommen sehr lange Sätze vor. </p>
<p>Wenn man einen Text zudem derart verändert, stellt sich eine andere Wirkung ein. Genau deshalb hat der Autor ja genau diese Interpunktion und diese Anordnung von Wörtern derart gesetzt. Wenn ich &#8222;Wanderers Nachtlied&#8220; &#8222;Über allen Gipfeln ist Ruhe. In allen Wipfeln spürst Du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur! Balde ruhst du auch&#8220; derart verändere, entsteht eine völlig andere Wirkung und das ganze wirkt läppisch und banal. Eine große Zahl an Gedichte kann man durchs Beseitigen von Zeilensprüngen dann als trivial erscheinen lassen.</p>
<p>Fazit: Der Page-99-Test ist leider für solche Formate und solche Romane völlig ungeeignet. Eine &#8222;Gewebeprobe&#8220; kann man nur entnehmen, wenn man das Ganze bereits kennt und dieses &#8222;Gewebe&#8220; bzw. das Gemachtsein dieser Textur vor dem Hintergrund der ganzen Komposition beurteilt. Und das will heißen: daß der Kritiker diesen Roman gelesen hat. </p>
<p>Im übrigen sollte man ein Format nicht überstrapazieren. Anfangs ist es witzig. Irgendwann fängt es an zu nerven.</p>
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