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	Kommentare zu: „Nur keine Hast auf den Zwischenstrecken…“	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		Von: Irlik		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Irlik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 15:25:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant! Ich habe zufällig vorgestern eine Novelle Cervantes&#039; gelesen und erinner mich noch an das Gefühl beim Lesen - Cervantes scheint es zu geniessen, auf der Tastatur der Sprache und der Gefühle zu spielen und ist ein Mann der vielen Worte. Damit illustriert er unter anderem den geschraubten, manirierten Umgang seiner HeldInnen, die zwar nicht am Hofe leben, aber auch dann, wenn sie vom Pferd in den Mist fallen, darüber klagen wie die edlen Ritter, denen die ehrbare Herzogin keinen Kuss gewährt. Es gibt doch diese Art von Büchern, Filmen, Theaterstücken, in denen gespielte Zeit und erzählte Zeit zusammenfallen. Ich denke, eine wortreiche Art zu erzählen, erzeugt beim Lesen eine Unsicherheit, wohin die Erzählung geht, und ein Warten auf Ereignisse. Es ist fast wie ein Warten im Foyer eines Theaters - die Vorstellung hat noch nicht begonnen, aber es gibt schon jede Menge zu erleben, den Raum, die Stimmen, Parfums.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant! Ich habe zufällig vorgestern eine Novelle Cervantes&#8216; gelesen und erinner mich noch an das Gefühl beim Lesen &#8211; Cervantes scheint es zu geniessen, auf der Tastatur der Sprache und der Gefühle zu spielen und ist ein Mann der vielen Worte. Damit illustriert er unter anderem den geschraubten, manirierten Umgang seiner HeldInnen, die zwar nicht am Hofe leben, aber auch dann, wenn sie vom Pferd in den Mist fallen, darüber klagen wie die edlen Ritter, denen die ehrbare Herzogin keinen Kuss gewährt. Es gibt doch diese Art von Büchern, Filmen, Theaterstücken, in denen gespielte Zeit und erzählte Zeit zusammenfallen. Ich denke, eine wortreiche Art zu erzählen, erzeugt beim Lesen eine Unsicherheit, wohin die Erzählung geht, und ein Warten auf Ereignisse. Es ist fast wie ein Warten im Foyer eines Theaters &#8211; die Vorstellung hat noch nicht begonnen, aber es gibt schon jede Menge zu erleben, den Raum, die Stimmen, Parfums.</p>
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