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	Kommentare zu: Max und Moritz lernen Englisch	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Feb 2018 00:03:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Sabine Paqué		</title>
		<link>https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-243</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine Paqué]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2016 11:02:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Toller Beitrag - weil er wunderbar + sehr vergnüglich anschaulich macht, welche vielfältigen Tücken der Übersetzer zu überwinden hat. Und weil er mich zu einer Wiederentdeckung von Wilhelm Busch motivierte. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Beitrag &#8211; weil er wunderbar + sehr vergnüglich anschaulich macht, welche vielfältigen Tücken der Übersetzer zu überwinden hat. Und weil er mich zu einer Wiederentdeckung von Wilhelm Busch motivierte. Danke!</p>
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		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-120</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2016 19:37:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-117&quot;&gt;Andreas Tretner&lt;/a&gt;.

„Golden lads and chickens must
As chimney-sweepers, come to dust.“

Die Übersetzung von Lyrik hat etwas von der Quadratur des Kreises. Es ist sehr schwer, einem Text auf so vielen Ebenen gerecht zu werden, und ich habe großen Respekt vor allen, die sich daran versuchen. Besser keine Reime als missglückte. Aber es verschwindet damit eine ganze Dimension, ein Resonanzraum. Manchmal ist das vielleicht die beste aller schlechten Möglichkeiten, aber schade ist es doch. Und der Sprache die Schuld zuzuschieben, scheint mir nicht ganz redlich zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-117">Andreas Tretner</a>.</p>
<p>„Golden lads and chickens must<br />
As chimney-sweepers, come to dust.“</p>
<p>Die Übersetzung von Lyrik hat etwas von der Quadratur des Kreises. Es ist sehr schwer, einem Text auf so vielen Ebenen gerecht zu werden, und ich habe großen Respekt vor allen, die sich daran versuchen. Besser keine Reime als missglückte. Aber es verschwindet damit eine ganze Dimension, ein Resonanzraum. Manchmal ist das vielleicht die beste aller schlechten Möglichkeiten, aber schade ist es doch. Und der Sprache die Schuld zuzuschieben, scheint mir nicht ganz redlich zu sein.</p>
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		<title>
		Von: Andreas Tretner		</title>
		<link>https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Tretner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2016 10:46:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Witzigerweise muss ja bei uns heute oft Wilhelm Busch herhalten, wenn gegen eine Übersetzung in Reimen argumentiert wird: Gereimt klinge im Deutschen doch alles wie Wilhelm Busch. Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln, aber eine Wilhelm-Busch-Übersetzung NICHT zu reimen, dass es kracht, käme mir tatsächlich abwegig vor. (Es sei denn, eine gereimte Übersetzung klingt im Englischen unweigerlich wie ... Shakespeare?)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Witzigerweise muss ja bei uns heute oft Wilhelm Busch herhalten, wenn gegen eine Übersetzung in Reimen argumentiert wird: Gereimt klinge im Deutschen doch alles wie Wilhelm Busch. Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln, aber eine Wilhelm-Busch-Übersetzung NICHT zu reimen, dass es kracht, käme mir tatsächlich abwegig vor. (Es sei denn, eine gereimte Übersetzung klingt im Englischen unweigerlich wie &#8230; Shakespeare?)</p>
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		<title>
		Von: Schröersche		</title>
		<link>https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-111</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schröersche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 16:18:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, das stimmt, dass die Wörter aus diesem Rahmen herausfallen würden. Gut, dass es da noch die Urtextausgaben gibt, zeitgenössische Umdichtungen eingeschlossen, so hat man beides.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das stimmt, dass die Wörter aus diesem Rahmen herausfallen würden. Gut, dass es da noch die Urtextausgaben gibt, zeitgenössische Umdichtungen eingeschlossen, so hat man beides.</p>
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		<title>
		Von: Anselm Bühling		</title>
		<link>https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-110</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anselm Bühling]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 16:05:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-105&quot;&gt;Schröersche&lt;/a&gt;.

Das freut uns, dass Ihnen der Beitrag gefällt! Mit den alten Ausdrücken geht es mir ähnlich. Auch mich haben sie als Kind fasziniert und Neugier und Fantasie angeregt. Trotzdem ist die Entscheidung des Übersetzers für mich nachvollziehbar, wenn auch nicht die einzig mögliche. Im Original gehören Sprache und dargestellte Realität der gleichen Epoche an; das Werk ist „aus einem Guss“, auch wenn es mit großem zeitlichen Abstand gelesen wird. Bei einer Übertragung in eine andere Sprache 150 Jahre später ist die Lage anders. Die zeitliche Entfernung müsste hier bewusst rekonstruiert werden. Das ist nicht einfach, vor allem, wenn es nicht künstlich wirken und den Lesefluss nicht beeinträchtigen soll. Gamaschen, Schnupftabak und Tintenfässer brauchen eine sprachliche Umgebung, die zu ihnen passt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-105">Schröersche</a>.</p>
<p>Das freut uns, dass Ihnen der Beitrag gefällt! Mit den alten Ausdrücken geht es mir ähnlich. Auch mich haben sie als Kind fasziniert und Neugier und Fantasie angeregt. Trotzdem ist die Entscheidung des Übersetzers für mich nachvollziehbar, wenn auch nicht die einzig mögliche. Im Original gehören Sprache und dargestellte Realität der gleichen Epoche an; das Werk ist „aus einem Guss“, auch wenn es mit großem zeitlichen Abstand gelesen wird. Bei einer Übertragung in eine andere Sprache 150 Jahre später ist die Lage anders. Die zeitliche Entfernung müsste hier bewusst rekonstruiert werden. Das ist nicht einfach, vor allem, wenn es nicht künstlich wirken und den Lesefluss nicht beeinträchtigen soll. Gamaschen, Schnupftabak und Tintenfässer brauchen eine sprachliche Umgebung, die zu ihnen passt.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Schröersche		</title>
		<link>https://tell-review.de/max-und-moritz-lernen-englisch/#comment-105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schröersche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 14:02:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist nun mal ein schöner Beitrag; und mir gefällt die Übersetzung, die ja nicht den deutschen Busch ersetzen und überflüssig machen soll, sondern über die Brücke tragen. (Nette freche Montage mit der London Bridge, übrigens. Tsk, tsk.) Schon als Kind mochte ich veraltete Ausdrücke und hatte entweder bis zur weiteren Aufklärung phantastische innere Bilder ihrer Bedeutung oder forschte auf der Stelle nach, was damit gemeint sei. Deswegen zieht bei mir das Argument nicht, Gamaschen, Schnupftabak und Tintenfässer abzuservieren, wogegen ich die Übersetzung der Mohrenpassage gelungen finde, weil der Begriff tatsächlich heute, ich bin ziemlich sicher: im Gegensatz zu Buschens Zeiten, negativ belegt ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist nun mal ein schöner Beitrag; und mir gefällt die Übersetzung, die ja nicht den deutschen Busch ersetzen und überflüssig machen soll, sondern über die Brücke tragen. (Nette freche Montage mit der London Bridge, übrigens. Tsk, tsk.) Schon als Kind mochte ich veraltete Ausdrücke und hatte entweder bis zur weiteren Aufklärung phantastische innere Bilder ihrer Bedeutung oder forschte auf der Stelle nach, was damit gemeint sei. Deswegen zieht bei mir das Argument nicht, Gamaschen, Schnupftabak und Tintenfässer abzuservieren, wogegen ich die Übersetzung der Mohrenpassage gelungen finde, weil der Begriff tatsächlich heute, ich bin ziemlich sicher: im Gegensatz zu Buschens Zeiten, negativ belegt ist.</p>
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