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	Kommentare zu: Lesen und lesen lassen – Sommer 2020	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		Von: Josef Ludin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Josef Ludin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 16:33:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich verstehe sicherlich nicht viel von Literatur oder Literaturkritik, aber den ersten Band der Trilogie &quot;Wölfe&quot; von H. Mantel habe ich gelesen. Und dies nachdem die Kritik in den höchsten Tönen von ihr sprach und ich mir dachte, diese Trilogie könnte Dich interessieren. Eine alte Freundin hatte mich schon vor Jahren auf H. Mantel hingewiesen. Dennoch war ich enttäuscht: ausufernde Erzählung, die sich in banalen Konversationen verliert und leider gedankenarm. Die Figur von Cromwell fand ich über die 750 Seiten nicht sehr eindrucksvoll herausgearbeitet, auch die des Kardinals Wolsy oder Henry&#039;s nicht. Ich war weniger von ihr als eher von der Literaturkritik enttäuscht. Sie hat halt ein Talent zu erzählen, zu erzählen, zu erzählen, warum auch nicht, aber muss man das lesen wie es die Literaturkritik nicht behauptet aber doch suggeriert? Der 1. Band hat leider mir keine Lust auf die weiteren Bände gemacht. Schließlich hat man ja auch noch anderes zu tun. Auffallend erschien mir, dass Gedanken fehlten und dass dies niemanden auffiel. Mit den besten Wünschen für Ihr portal, das mich immer wieder anregt. Josef Ludin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe sicherlich nicht viel von Literatur oder Literaturkritik, aber den ersten Band der Trilogie &#8222;Wölfe&#8220; von H. Mantel habe ich gelesen. Und dies nachdem die Kritik in den höchsten Tönen von ihr sprach und ich mir dachte, diese Trilogie könnte Dich interessieren. Eine alte Freundin hatte mich schon vor Jahren auf H. Mantel hingewiesen. Dennoch war ich enttäuscht: ausufernde Erzählung, die sich in banalen Konversationen verliert und leider gedankenarm. Die Figur von Cromwell fand ich über die 750 Seiten nicht sehr eindrucksvoll herausgearbeitet, auch die des Kardinals Wolsy oder Henry&#8217;s nicht. Ich war weniger von ihr als eher von der Literaturkritik enttäuscht. Sie hat halt ein Talent zu erzählen, zu erzählen, zu erzählen, warum auch nicht, aber muss man das lesen wie es die Literaturkritik nicht behauptet aber doch suggeriert? Der 1. Band hat leider mir keine Lust auf die weiteren Bände gemacht. Schließlich hat man ja auch noch anderes zu tun. Auffallend erschien mir, dass Gedanken fehlten und dass dies niemanden auffiel. Mit den besten Wünschen für Ihr portal, das mich immer wieder anregt. Josef Ludin</p>
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