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	Kommentare zu: Krach um Kracht	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Feb 2018 00:44:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-387</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 02:31:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-385&quot;&gt;Herwig Finkeldey&lt;/a&gt;.

Bemerke gerade meinen inhaltlichen Fehler: Auch Weidermann publiziert bei KiWi. Das ist allerdings schon ziemlich monopolistisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-385">Herwig Finkeldey</a>.</p>
<p>Bemerke gerade meinen inhaltlichen Fehler: Auch Weidermann publiziert bei KiWi. Das ist allerdings schon ziemlich monopolistisch.</p>
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		<title>
		Von: ltrtr		</title>
		<link>https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-386</link>

		<dc:creator><![CDATA[ltrtr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 17:54:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was augenfällig ist: dass der Literaturbetrieb aus welchen Gründen auch immer Kracht als literaturöffentliche Person immerzu problematisieren muss. Seine Persona wurde in den letzten Jahren derart angereichert mit Mutmaßungen, Vorbehalten, Verehrungen und Warnungen, dass das Feuilleton scheinbar nicht anders kann, als reflexartig bei der &quot;krachtianischen&quot; Aura Schnappatmung zu bekommen und loszuhaspeln. Womöglich ist das einer der Effekte, den Krachts manipulative (Lebens-)Stilistik zeitigt. SG hat leider Recht: Der Fokus wird vom Buch weggenommen, und der Literaturbetrieb beschaut sich lieber wieder mal selbst - eventuell auch aus Angst davor, dieses sehr intelligente Buch und seine schelmische Autorfigur literaturkritisch einfach nicht in den Griff zu bekommen. Die Kritiken in der FAZ und der WELT sind jedenfalls mäßige Versuche, die immer wieder aufblitzen lassen, dass sie ständig an KRACHT denken müssen, wo sie doch eigentlich dessen ROMAN als eigenständiges Kunstwerk vor sich haben.

Samuel Hamen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was augenfällig ist: dass der Literaturbetrieb aus welchen Gründen auch immer Kracht als literaturöffentliche Person immerzu problematisieren muss. Seine Persona wurde in den letzten Jahren derart angereichert mit Mutmaßungen, Vorbehalten, Verehrungen und Warnungen, dass das Feuilleton scheinbar nicht anders kann, als reflexartig bei der &#8222;krachtianischen&#8220; Aura Schnappatmung zu bekommen und loszuhaspeln. Womöglich ist das einer der Effekte, den Krachts manipulative (Lebens-)Stilistik zeitigt. SG hat leider Recht: Der Fokus wird vom Buch weggenommen, und der Literaturbetrieb beschaut sich lieber wieder mal selbst &#8211; eventuell auch aus Angst davor, dieses sehr intelligente Buch und seine schelmische Autorfigur literaturkritisch einfach nicht in den Griff zu bekommen. Die Kritiken in der FAZ und der WELT sind jedenfalls mäßige Versuche, die immer wieder aufblitzen lassen, dass sie ständig an KRACHT denken müssen, wo sie doch eigentlich dessen ROMAN als eigenständiges Kunstwerk vor sich haben.</p>
<p>Samuel Hamen</p>
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		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 14:53:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielleicht wollte Kiepenheuer und Witsch nach dem luchterhandschen Dauercoup mit Hausautor Weidermann im Literarischen Quartett (Dauerlob des Gastgebers für alle Luchterhandbücher repektive der Imprintverlage in &quot;seiner&quot; öffentlich-rechtlich finanzierten Show) einfach auch ein mal modern sein? Wenn Luchterhand in der ARD wildert, dann KiWi eben im ZDF. Kann man doch so sehen, oder?
Wie sind diese offenkundig merkantil motivierten Mechanismen (schöne Alliteration nicht wahr?) in Zukunft zu unterlaufen? Oder ist das kaum noch möglich? Wir haben Diskussionsbedarf und nicht zu knapp.

Einziger Trost: Die Nachprüfung im Schmidtschen Sinn - sehr schön von Jürgen Kiel - ergeben häufig eine gewaltige Revision des Urteils und der Summenvektor auf dem Qualitätsdiagramm muss nach unten korrigiert werden. Nicht selten in den negativen Bereich hinein. 
Denn was da bleibet, mögen Dichter gestiftet haben; die Entscheidung darüber trifft aber erst die übernächste Generation. Da können die Verlage ihre Produkte noch so geschickt auf der Poleposition platzieren, die Zeit frisst jedes Machwerk auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht wollte Kiepenheuer und Witsch nach dem luchterhandschen Dauercoup mit Hausautor Weidermann im Literarischen Quartett (Dauerlob des Gastgebers für alle Luchterhandbücher repektive der Imprintverlage in &#8222;seiner&#8220; öffentlich-rechtlich finanzierten Show) einfach auch ein mal modern sein? Wenn Luchterhand in der ARD wildert, dann KiWi eben im ZDF. Kann man doch so sehen, oder?<br />
Wie sind diese offenkundig merkantil motivierten Mechanismen (schöne Alliteration nicht wahr?) in Zukunft zu unterlaufen? Oder ist das kaum noch möglich? Wir haben Diskussionsbedarf und nicht zu knapp.</p>
<p>Einziger Trost: Die Nachprüfung im Schmidtschen Sinn &#8211; sehr schön von Jürgen Kiel &#8211; ergeben häufig eine gewaltige Revision des Urteils und der Summenvektor auf dem Qualitätsdiagramm muss nach unten korrigiert werden. Nicht selten in den negativen Bereich hinein.<br />
Denn was da bleibet, mögen Dichter gestiftet haben; die Entscheidung darüber trifft aber erst die übernächste Generation. Da können die Verlage ihre Produkte noch so geschickt auf der Poleposition platzieren, die Zeit frisst jedes Machwerk auf.</p>
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		<title>
		Von: Jürgen Kiel		</title>
		<link>https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-384</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 11:37:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein „Daumenkino&quot; muss man rasch durchblättern und sollte nicht beim Einzelbild verweilen. Will uns der Kritiker (bzw. die Verlags-PR, so genau weiß man das häufig nicht) damit den subtilen Hinweis geben, dass es sich bei Krachts Werk um einen Trivialroman handelt? Denis Scheck wiederum als „Embedded Journalist&quot; zu bezeichnen, dürfte nun keine ehrverletztende Äußerung mehr sein. -
„Wenn ein neues Buch erscheint, lies Du ein altes.&quot; (Arno Schmidt)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein „Daumenkino&#8220; muss man rasch durchblättern und sollte nicht beim Einzelbild verweilen. Will uns der Kritiker (bzw. die Verlags-PR, so genau weiß man das häufig nicht) damit den subtilen Hinweis geben, dass es sich bei Krachts Werk um einen Trivialroman handelt? Denis Scheck wiederum als „Embedded Journalist&#8220; zu bezeichnen, dürfte nun keine ehrverletztende Äußerung mehr sein. &#8211;<br />
„Wenn ein neues Buch erscheint, lies Du ein altes.&#8220; (Arno Schmidt)</p>
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		<title>
		Von: Elke Heinemann		</title>
		<link>https://tell-review.de/krach-um-kracht/#comment-383</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elke Heinemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 11:10:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt übrigens noch einen weiteren Rezensenten, der das Buch vor dem Erscheinungstermin besprechen durfte:

» Die Toten ist eine großartige Mephisto-Faust-Fabel, ein brillantes literarisches Unterfangen, das wir wohl von jetzt an als krachtianisch bezeichnen dürfen.« Karl Ove Knausgard

Ein Urteil, das wir wohl von jetzt an als knausgardianisch bezeichnen dürfen. Vor allem aber dürfen wir Kiepenheuer &#038; Witsch zu dem großartigen Presse-Coup gratulieren - brillant, fulminant, toll! Wer braucht da noch das Buch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt übrigens noch einen weiteren Rezensenten, der das Buch vor dem Erscheinungstermin besprechen durfte:</p>
<p>» Die Toten ist eine großartige Mephisto-Faust-Fabel, ein brillantes literarisches Unterfangen, das wir wohl von jetzt an als krachtianisch bezeichnen dürfen.« Karl Ove Knausgard</p>
<p>Ein Urteil, das wir wohl von jetzt an als knausgardianisch bezeichnen dürfen. Vor allem aber dürfen wir Kiepenheuer &amp; Witsch zu dem großartigen Presse-Coup gratulieren &#8211; brillant, fulminant, toll! Wer braucht da noch das Buch?</p>
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