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	Kommentare zu: Kontrollverlust	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		Von: Helge Bol		</title>
		<link>https://tell-review.de/kontrollverlust/#comment-96</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Bol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2016 15:00:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die äußerst expressive Ausführung ist vernehmbar, trotz der relativ schlechten Tonqualität, meinem Eindruck nach sind es phasenweise nicht nur die Hände, sondern der Druck des gesamte Oberkörpers, der die Tasten des Flügels bearbeitet. Doch Ekstase bezieht sich auf einen psychischen Zustand, der sich schwerlich nachprüfen ließe. 
Aus heutiger Sicht könnte eventuell gefragt werden, ob die Spielweise nicht ein Klischee über die sogennannte russische Seele bedient. Lediglich den Vortragszeichen zu folgen, die Sonate entstand im 19. Jhd., muss für neuere Verhältnisse, auch kognitive, nicht passend sein. Aber ich kann dem 19. Jhd. ohnehin wenig abgewinnen, sehe ich mal vom späten Liszt ab, der bereits ins Atonale driftete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die äußerst expressive Ausführung ist vernehmbar, trotz der relativ schlechten Tonqualität, meinem Eindruck nach sind es phasenweise nicht nur die Hände, sondern der Druck des gesamte Oberkörpers, der die Tasten des Flügels bearbeitet. Doch Ekstase bezieht sich auf einen psychischen Zustand, der sich schwerlich nachprüfen ließe.<br />
Aus heutiger Sicht könnte eventuell gefragt werden, ob die Spielweise nicht ein Klischee über die sogennannte russische Seele bedient. Lediglich den Vortragszeichen zu folgen, die Sonate entstand im 19. Jhd., muss für neuere Verhältnisse, auch kognitive, nicht passend sein. Aber ich kann dem 19. Jhd. ohnehin wenig abgewinnen, sehe ich mal vom späten Liszt ab, der bereits ins Atonale driftete.</p>
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