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	Kommentare zu: Gendern – Sprache im Zielkonflikt	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Dec 2022 11:01:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Martin Krohs		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-23404</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Krohs]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 11:01:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Update: Ohne Konfrontation geht es nicht. Ich habe mir mit Julian A. Rott von der Linguistik der HU Berlin hier einen sehr grundsätzlichen Disput geliefert (kann man das, &quot;sich mit jemand einen Disput liefern?&quot;). Zum Gendern finden wir keinen gemeinsamen Nenner, zum Sprachwandel an sich schon. 

Was mir immer wichtiger wird: der Aspekt des Wollens. Es hat wenig Sinn, sich darüber zu streiten, was &quot;richtig&quot; ist, wir müssen uns darüber auseinandersetzen, was wir wollen. Über die Grammatik hinaus (nämlich auch politisch).

https://te.ma/art/eh7coj/krohs-rott-gendern-sprachwandel/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Update: Ohne Konfrontation geht es nicht. Ich habe mir mit Julian A. Rott von der Linguistik der HU Berlin hier einen sehr grundsätzlichen Disput geliefert (kann man das, &#8222;sich mit jemand einen Disput liefern?&#8220;). Zum Gendern finden wir keinen gemeinsamen Nenner, zum Sprachwandel an sich schon. </p>
<p>Was mir immer wichtiger wird: der Aspekt des Wollens. Es hat wenig Sinn, sich darüber zu streiten, was &#8222;richtig&#8220; ist, wir müssen uns darüber auseinandersetzen, was wir wollen. Über die Grammatik hinaus (nämlich auch politisch).</p>
<p><a href="https://te.ma/art/eh7coj/krohs-rott-gendern-sprachwandel/" rel="nofollow ugc">https://te.ma/art/eh7coj/krohs-rott-gendern-sprachwandel/</a></p>
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		<title>
		Von: Martin Krohs		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-17038</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Krohs]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2022 09:59:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier ist mir gerade (bei Sibylle Berg, übrigens) ein wirklich gutes Video untergekommen. Mit dem &quot;Kosten und Nutzen abwägen&quot; ist die Autorin ganz auf der selben Piste unterwegs wie ich auch.

430.000 views and counting! Und massenhaft zustimmende, sogar dankbare Kommentare.

https://youtu.be/aZaBzeVbLnQ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist mir gerade (bei Sibylle Berg, übrigens) ein wirklich gutes Video untergekommen. Mit dem &#8222;Kosten und Nutzen abwägen&#8220; ist die Autorin ganz auf der selben Piste unterwegs wie ich auch.</p>
<p>430.000 views and counting! Und massenhaft zustimmende, sogar dankbare Kommentare.</p>
<p><a href="https://youtu.be/aZaBzeVbLnQ" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/aZaBzeVbLnQ</a></p>
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		<title>
		Von: Gendern &#8211; Sprache im Zielkonflikt. Eine Anregung &#8211; bz-sh-medienvermittlung.de		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-16836</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gendern &#8211; Sprache im Zielkonflikt. Eine Anregung &#8211; bz-sh-medienvermittlung.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 13:03:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] ist im tell-Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft ein Beitrag von Martin Krohs, freier Philosoph in Berlin, erschienen, der allen, die täglich mit [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ist im tell-Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft ein Beitrag von Martin Krohs, freier Philosoph in Berlin, erschienen, der allen, die täglich mit [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hartmut Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-16717</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hartmut Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:10:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übrigens:

https://www.hessenschau.de/panorama/uni-gutachten-punktabzug-fuer-gender-muffel-zulaessig,uni-kassel-gendern-pruefungen-100.html

Man (frau) konstrastiere hiermit:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Prien-schickt-Gender-Erlass-an-Schulen-die-Gruenen-zuernen,gendern110.html

ich finde beides falsch, das Uni-Gutachten, wonach Punkteabzug zulässig ist, aber natürlich auch den Prien-Erlass, der das gendern an Schulen verbietet*. Mit Verboten, hüben oder drüben, kommen wir nicht weiter m.E.

* eine alte Freundin, Lehrerin in SH, hat daraufhin ihrer Klasse erklärt, dass sie ab sofort das generische Femininum verwende. Gut so! Ordre de mufti ist bei solchen Debatten immer falsch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens:</p>
<p><a href="https://www.hessenschau.de/panorama/uni-gutachten-punktabzug-fuer-gender-muffel-zulaessig,uni-kassel-gendern-pruefungen-100.html" rel="nofollow ugc">https://www.hessenschau.de/panorama/uni-gutachten-punktabzug-fuer-gender-muffel-zulaessig,uni-kassel-gendern-pruefungen-100.html</a></p>
<p>Man (frau) konstrastiere hiermit:</p>
<p><a href="https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Prien-schickt-Gender-Erlass-an-Schulen-die-Gruenen-zuernen,gendern110.html" rel="nofollow ugc">https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Prien-schickt-Gender-Erlass-an-Schulen-die-Gruenen-zuernen,gendern110.html</a></p>
<p>ich finde beides falsch, das Uni-Gutachten, wonach Punkteabzug zulässig ist, aber natürlich auch den Prien-Erlass, der das gendern an Schulen verbietet*. Mit Verboten, hüben oder drüben, kommen wir nicht weiter m.E.</p>
<p>* eine alte Freundin, Lehrerin in SH, hat daraufhin ihrer Klasse erklärt, dass sie ab sofort das generische Femininum verwende. Gut so! Ordre de mufti ist bei solchen Debatten immer falsch!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Yost Wächter		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-16659</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yost Wächter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 13:34:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum Beitrag Findeldey: 
Finnisch ist völlig geschlechterneutral, &quot;hän&quot; bedeutet sowohl er als auch sie, als auch ein es, wenn es ein Kind ist und in der Regierung sitzen mehr Frauen als Männer. Das Türkische ist scheinbar das selbe, aber die Gesellschaft ist nach meiner Erfahrung sehr patriarchal organisiert. Welchen Anteil die Struktur der Sprache an der Stellung der Frau in der Gesellschaft hat, ist unklar und muss noch erforscht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Beitrag Findeldey:<br />
Finnisch ist völlig geschlechterneutral, &#8222;hän&#8220; bedeutet sowohl er als auch sie, als auch ein es, wenn es ein Kind ist und in der Regierung sitzen mehr Frauen als Männer. Das Türkische ist scheinbar das selbe, aber die Gesellschaft ist nach meiner Erfahrung sehr patriarchal organisiert. Welchen Anteil die Struktur der Sprache an der Stellung der Frau in der Gesellschaft hat, ist unklar und muss noch erforscht werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin Krohs		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-16639</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Krohs]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 08:52:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So, hier noch mal ein halbwegs tiefenentspannter take on this subject, hatte ich dieses Wochenende in der Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/old-school-versus-new-school-wer-gewinnt-den-streit-ums-gendern-li.196487?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, hier noch mal ein halbwegs tiefenentspannter take on this subject, hatte ich dieses Wochenende in der Berliner Zeitung</p>
<p><a href="https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/old-school-versus-new-school-wer-gewinnt-den-streit-ums-gendern-li.196487" rel="nofollow ugc">https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/old-school-versus-new-school-wer-gewinnt-den-streit-ums-gendern-li.196487</a>?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin Krohs		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-16516</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Krohs]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 09:07:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, ganz genau. Ich picke mal das &quot;zwei Gänge raus nehmen&quot; heraus. Das meine ich ja auch. Andererseits ist es ein ziemlicher Spagat in diesem Fall, denn das sind Sprachentscheidung auf der tiefsten Ebene der Grammatik, die zudem auch immer ziemlich radikale weltanschauliche Signale zu senden scheinen. Man kann also auch nicht ohne weiteres &quot;einfach mal den Ball flachhalten&quot; – dazu ist der Einsatz dann de facto doch wieder zu hoch.

Aber genau das &quot;Gänge rausnehmen&quot; braucht es eben trotzdem, oder vielleicht sogar eher das Umschalten in eine ganz andere Gangart, und zwar, scheint mir, in eine deutlich spielerischere. Ich habe sowas gerade mal praktiziert in einem anderen Beitrag zum Thema, der in 10 Tagen rauskommt, ich poste ihn dann hier mal. Wäre gespannt auf feedback.

Und ja, die Frage der &quot;genderless languages&quot; wird in der Linguistik auch immer wieder diskutiert und es gibt zumindest zwei recht ausführliche empirische Untersuchungen dazu. Die Effekte, die sie finden, sind eher schwach, und die Studien sind sich, wen wunderts, auch nicht einig darüber, ob es überhaupt welche gibt. Was die Sache natürlich auch nicht einfacher macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ganz genau. Ich picke mal das &#8222;zwei Gänge raus nehmen&#8220; heraus. Das meine ich ja auch. Andererseits ist es ein ziemlicher Spagat in diesem Fall, denn das sind Sprachentscheidung auf der tiefsten Ebene der Grammatik, die zudem auch immer ziemlich radikale weltanschauliche Signale zu senden scheinen. Man kann also auch nicht ohne weiteres &#8222;einfach mal den Ball flachhalten&#8220; – dazu ist der Einsatz dann de facto doch wieder zu hoch.</p>
<p>Aber genau das &#8222;Gänge rausnehmen&#8220; braucht es eben trotzdem, oder vielleicht sogar eher das Umschalten in eine ganz andere Gangart, und zwar, scheint mir, in eine deutlich spielerischere. Ich habe sowas gerade mal praktiziert in einem anderen Beitrag zum Thema, der in 10 Tagen rauskommt, ich poste ihn dann hier mal. Wäre gespannt auf feedback.</p>
<p>Und ja, die Frage der &#8222;genderless languages&#8220; wird in der Linguistik auch immer wieder diskutiert und es gibt zumindest zwei recht ausführliche empirische Untersuchungen dazu. Die Effekte, die sie finden, sind eher schwach, und die Studien sind sich, wen wunderts, auch nicht einig darüber, ob es überhaupt welche gibt. Was die Sache natürlich auch nicht einfacher macht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Hartmut Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-16500</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hartmut Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 15:44:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke! Mir ging es genau so wie Florian Knöppler. 

Herrje, wir müssen doch nicht über Witzchen und Spasseken auf Dieter-Nuhr-Niveau reden (Heißt es jetzt die MondIn, hähähä? Oh scheisso mio!). Ich bin überhaupt nicht aus Prinzip gegen das Gendern, und Gendern gesetzlich zu verbieten geht mal gar nicht. Aber natürlich ist es ein Problem, eine organisch gewachsene Sprache mit all ihren Schwächen und Nücken per moralischem Tagesbefehl auf Vordermann (ups) bringen zu wollen. &quot;Die Studierenden&quot; machen das ganz sinnfällig. &quot;Die Studierenden schliefen tief und fest&quot; - hoffentlich nicht! 

Es wäre, ganz im Sinne Ihres Essays, gut, aus der Debatte mal ein, zwei Gänge raus zu nehmen. Der gender pay gap, die zwangsbeschneidungen, die zT immer noch unterirdischen Ehegesetze weltweit sind meines zugegeben unerheblichen, weil männlichen Ermessens nach ohnedies wichtiger als diese doch eher symbolischen Schritte zur Gleichberechtigung.

Eine wichtige empirische Bemerkung bitte noch: Auch in Sprachen, in denen das grammatische Geschlecht weniger bzw zT sogar gar nicht exponiert ist, ist es um die Gleichberechtigung nicht gut bestellt. Kann man auch mal drüber nachdenken. 

Danke nochmals für diesen wirklich wichtigen Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke! Mir ging es genau so wie Florian Knöppler. </p>
<p>Herrje, wir müssen doch nicht über Witzchen und Spasseken auf Dieter-Nuhr-Niveau reden (Heißt es jetzt die MondIn, hähähä? Oh scheisso mio!). Ich bin überhaupt nicht aus Prinzip gegen das Gendern, und Gendern gesetzlich zu verbieten geht mal gar nicht. Aber natürlich ist es ein Problem, eine organisch gewachsene Sprache mit all ihren Schwächen und Nücken per moralischem Tagesbefehl auf Vordermann (ups) bringen zu wollen. &#8222;Die Studierenden&#8220; machen das ganz sinnfällig. &#8222;Die Studierenden schliefen tief und fest&#8220; &#8211; hoffentlich nicht! </p>
<p>Es wäre, ganz im Sinne Ihres Essays, gut, aus der Debatte mal ein, zwei Gänge raus zu nehmen. Der gender pay gap, die zwangsbeschneidungen, die zT immer noch unterirdischen Ehegesetze weltweit sind meines zugegeben unerheblichen, weil männlichen Ermessens nach ohnedies wichtiger als diese doch eher symbolischen Schritte zur Gleichberechtigung.</p>
<p>Eine wichtige empirische Bemerkung bitte noch: Auch in Sprachen, in denen das grammatische Geschlecht weniger bzw zT sogar gar nicht exponiert ist, ist es um die Gleichberechtigung nicht gut bestellt. Kann man auch mal drüber nachdenken. </p>
<p>Danke nochmals für diesen wirklich wichtigen Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin Krohs		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-15916</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Krohs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 16:53:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke, das freut mich sehr! Mir scheint, es sind in der Tat gerade die literarischen Textproduzenten (ggf. auch als Plural von &quot;eine Produzente&quot; – nach Ebbi!), die mit den vielen individuellen Konfliktfällen zurechtkommen müssen und sich zudem auch immer noch die Frage stellen: Wie werde ich gelesen, wenn ich so oder so schreibe? Was macht die konkrete Lösung mit dem Text – in den Augen der einen und der anderen Leser? 

Was fehlt, ist ein minimaler common ground. Ohne den geht es im Gemeingut Sprache nicht. Derzeit kann er wohl höchstens durch das &quot;Dilemmabewusstsein&quot; selbst konstituiert werden. Das ist wäre ziemlich zarte Bodenschicht, der man sich auch entsprechend umsichtig nähern muss. Und eine derart abwägende und zurückhaltende Sichtweise hat keine Lobby. Das ist eigentlich die Frage, die mich derzeit am meisten umtreibt dabei: Wie können sich die Kräfte zusammenfinden, die die Frage aus der Kampfzone herausholen und in die des Hin- und Herwendenden Bedenkens und des unbeschwerteren Experimentierens hineinbugsieren wollen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, das freut mich sehr! Mir scheint, es sind in der Tat gerade die literarischen Textproduzenten (ggf. auch als Plural von &#8222;eine Produzente&#8220; – nach Ebbi!), die mit den vielen individuellen Konfliktfällen zurechtkommen müssen und sich zudem auch immer noch die Frage stellen: Wie werde ich gelesen, wenn ich so oder so schreibe? Was macht die konkrete Lösung mit dem Text – in den Augen der einen und der anderen Leser? </p>
<p>Was fehlt, ist ein minimaler common ground. Ohne den geht es im Gemeingut Sprache nicht. Derzeit kann er wohl höchstens durch das &#8222;Dilemmabewusstsein&#8220; selbst konstituiert werden. Das ist wäre ziemlich zarte Bodenschicht, der man sich auch entsprechend umsichtig nähern muss. Und eine derart abwägende und zurückhaltende Sichtweise hat keine Lobby. Das ist eigentlich die Frage, die mich derzeit am meisten umtreibt dabei: Wie können sich die Kräfte zusammenfinden, die die Frage aus der Kampfzone herausholen und in die des Hin- und Herwendenden Bedenkens und des unbeschwerteren Experimentierens hineinbugsieren wollen?</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Florian Knöppler		</title>
		<link>https://tell-review.de/gendern-sprache-im-zielkonflikt/#comment-15909</link>

		<dc:creator><![CDATA[Florian Knöppler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 08:34:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://tell-review.de/?p=103479#comment-15909</guid>

					<description><![CDATA[Noch nie habe ich etwas so Gründliches und Abgewogenes über die Frage des Genderns gelesen. Vielen Dank! Einige Versatzstücke der verschiedenen Argumentationen hatten sich bis dahin ziemlich ungeordnet durch mein Hirn bewegt. Jetzt sehe ich für mich klarer. Hervorragend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch nie habe ich etwas so Gründliches und Abgewogenes über die Frage des Genderns gelesen. Vielen Dank! Einige Versatzstücke der verschiedenen Argumentationen hatten sich bis dahin ziemlich ungeordnet durch mein Hirn bewegt. Jetzt sehe ich für mich klarer. Hervorragend!</p>
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