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	Kommentare zu: Ein Meister des Kitschs	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Jan 2019 10:33:16 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Laubeiter		</title>
		<link>https://tell-review.de/ein-meister-des-kitschs/#comment-2758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Laubeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2019 10:33:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin geschockt über das Zitat des Laudators des Fälschers. Es liest sich, als sähe der Laudator die Vollendung des Journalismus in dem Verfassen von Literatur. Seine Laudatio ist Kitsch von derselben Kategorie wie jene der Fälschungen.
Überhöhen Autoren wie Relotius die Welt, weil ihnen alltägliche Dramen zu banal sind? Ich sehe in den Fälschungen eine doppelte Verletzung von Vertrauen, zum einen die an denen, denen der/die AutorIn eine Stimme zu geben behauptet, zum anderen die an LeserInnen. Erstere scheint mir fast die SChlimmere. Si non è vero, è ben trovato.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin geschockt über das Zitat des Laudators des Fälschers. Es liest sich, als sähe der Laudator die Vollendung des Journalismus in dem Verfassen von Literatur. Seine Laudatio ist Kitsch von derselben Kategorie wie jene der Fälschungen.<br />
Überhöhen Autoren wie Relotius die Welt, weil ihnen alltägliche Dramen zu banal sind? Ich sehe in den Fälschungen eine doppelte Verletzung von Vertrauen, zum einen die an denen, denen der/die AutorIn eine Stimme zu geben behauptet, zum anderen die an LeserInnen. Erstere scheint mir fast die SChlimmere. Si non è vero, è ben trovato.</p>
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		Von: Ilja Bohnet		</title>
		<link>https://tell-review.de/ein-meister-des-kitschs/#comment-2696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ilja Bohnet]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2019 11:28:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr intelligenter Essay zum Fall Relotius. Der Titel bringt den literarischen Aspekt des Skandals auf den Punkt. Ich habe mir erlaubt, Verfasser und Auszüge daraus in meinem Blog-Beitrag zu zitieren (Der Fall Relotius (III): Vom Mythos des genialen Fälschers). Mein These ist, dass der Kitsch in Relotius&#039; Reportagen durch Bekanntwerden seiner Betrügereien entblößt wird, sein &quot;Werk&quot; schlagartig die Aura verliert, die es scheinbar umgab, wie es typisch ist bei Bekanntwerden solcher &quot;Kunst&quot;fälschungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr intelligenter Essay zum Fall Relotius. Der Titel bringt den literarischen Aspekt des Skandals auf den Punkt. Ich habe mir erlaubt, Verfasser und Auszüge daraus in meinem Blog-Beitrag zu zitieren (Der Fall Relotius (III): Vom Mythos des genialen Fälschers). Mein These ist, dass der Kitsch in Relotius&#8216; Reportagen durch Bekanntwerden seiner Betrügereien entblößt wird, sein &#8222;Werk&#8220; schlagartig die Aura verliert, die es scheinbar umgab, wie es typisch ist bei Bekanntwerden solcher &#8222;Kunst&#8220;fälschungen.</p>
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