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	Kommentare zu: Die Wende als Katalysator	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 Jan 2021 07:55:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Herwig Finkeldey		</title>
		<link>https://tell-review.de/die-wende-als-katalysator/#comment-5512</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herwig Finkeldey]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2019 17:54:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/die-wende-als-katalysator/#comment-5487&quot;&gt;Wolfgang Stauch&lt;/a&gt;.

Nicht ganz falsch, aber ganz so böse würde ich es nicht sehen.
Vielmehr traf das DDR-Jugendphänomen der Neonazis mit der Einheit auf bereits vorhandene, neonazistische Strukturen im Westen, deren Protagonisten durchweg schon ein wenig älter waren. Interessant, dass auch bei der äußersten Rechten das Muster des stichwortgebenden und bestimmenden Wessi auftaucht. Wie gesagt: Bis heute.

Wichtig noch: Meine Wertung, dass die AfD vor allem bei den heute 50-Jährigen Anhänger hat, ist durch die Wahlen nicht widerlegt (nach wie vor die stärkste Altersgruppe der AfD-Wählerschaft!), aber sie ist deutlich relativiert worden. Gerade bei den jungen Männern konnte die AfD zulegen. Sehr beunruhigender Weise. Die alte Abwiegelei, der natürliche Lauf der Welt regelt über kurz oder mittellang das AfD-Problem, ist überholt.
Was auch bedeutet: Die Linke muss vom Lieblingsfeind Abschied nehmen. Vom alten, weißen Mann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/die-wende-als-katalysator/#comment-5487">Wolfgang Stauch</a>.</p>
<p>Nicht ganz falsch, aber ganz so böse würde ich es nicht sehen.<br />
Vielmehr traf das DDR-Jugendphänomen der Neonazis mit der Einheit auf bereits vorhandene, neonazistische Strukturen im Westen, deren Protagonisten durchweg schon ein wenig älter waren. Interessant, dass auch bei der äußersten Rechten das Muster des stichwortgebenden und bestimmenden Wessi auftaucht. Wie gesagt: Bis heute.</p>
<p>Wichtig noch: Meine Wertung, dass die AfD vor allem bei den heute 50-Jährigen Anhänger hat, ist durch die Wahlen nicht widerlegt (nach wie vor die stärkste Altersgruppe der AfD-Wählerschaft!), aber sie ist deutlich relativiert worden. Gerade bei den jungen Männern konnte die AfD zulegen. Sehr beunruhigender Weise. Die alte Abwiegelei, der natürliche Lauf der Welt regelt über kurz oder mittellang das AfD-Problem, ist überholt.<br />
Was auch bedeutet: Die Linke muss vom Lieblingsfeind Abschied nehmen. Vom alten, weißen Mann.</p>
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		Von: Wolfgang Stauch		</title>
		<link>https://tell-review.de/die-wende-als-katalysator/#comment-5487</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Stauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 14:58:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also aus dem Osten der Pöbel und aus dem Westen die &quot;Gebildeten&quot;. Dacht ich mir. Ich bin gerade bei Rubikon am lesen. Spannend und interessant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also aus dem Osten der Pöbel und aus dem Westen die &#8222;Gebildeten&#8220;. Dacht ich mir. Ich bin gerade bei Rubikon am lesen. Spannend und interessant.</p>
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