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	Kommentare zu: Der schlesische Zauberberg	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
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		Von: Laubeiter		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laubeiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 14:09:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mich erinnert Olga Tokarczuks Anleihe bei Thomas Mann an die Anleihen, die Zadie Smith vollzieht bei E.M. Forster oder bei viktorianischen Gerichtsakten. Kann Tokarczuks Geschichte neu sein, wenn sie der von Mann so ähnlich ist? Viel Ehre für Mann, dass Tokarczuk als eine polnische Nobelpreisträgerin seinen Roman mit einem eigenen Roman beantwortet. Bei Emma Bovary als Original und Effi Briest als Antwort ging es vom westlichen Frankreich ins östliche Brandenburg, beim Zauberberg und Empusion geht es vom westlichen Davos ins östliche Sokołowsko. Mich hat diese Rezension zum Lesen angeregt. Ich sehe einen Unterschied zwischen Mann und Tokarczuk darin, dass Mann, wenn er die Anziehung beschrieb, die Männer auf einen Mann ausüben, als Mann dies wohl erlebt hatte (nicht nur, weil er Mann hieß), während Tokarczuk diesen blubbernden Bogus, den schlachtenhungrige, schwindsüchtige Männer über Frauen sich zusammenfantasieren, vermutlich nicht erlebt hat. Ist dies zu theoretisch formuliert? Noch eine Frage: Kann man Empusion genießen, wenn man mit Zauberberg nicht glücklich war? Vielen Dank für die Rezension, klasse, dass ich dafür keine Zeitung brauchen, sondern die Auseinandersetzung mit dem Buch hier anfangen lassen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich erinnert Olga Tokarczuks Anleihe bei Thomas Mann an die Anleihen, die Zadie Smith vollzieht bei E.M. Forster oder bei viktorianischen Gerichtsakten. Kann Tokarczuks Geschichte neu sein, wenn sie der von Mann so ähnlich ist? Viel Ehre für Mann, dass Tokarczuk als eine polnische Nobelpreisträgerin seinen Roman mit einem eigenen Roman beantwortet. Bei Emma Bovary als Original und Effi Briest als Antwort ging es vom westlichen Frankreich ins östliche Brandenburg, beim Zauberberg und Empusion geht es vom westlichen Davos ins östliche Sokołowsko. Mich hat diese Rezension zum Lesen angeregt. Ich sehe einen Unterschied zwischen Mann und Tokarczuk darin, dass Mann, wenn er die Anziehung beschrieb, die Männer auf einen Mann ausüben, als Mann dies wohl erlebt hatte (nicht nur, weil er Mann hieß), während Tokarczuk diesen blubbernden Bogus, den schlachtenhungrige, schwindsüchtige Männer über Frauen sich zusammenfantasieren, vermutlich nicht erlebt hat. Ist dies zu theoretisch formuliert? Noch eine Frage: Kann man Empusion genießen, wenn man mit Zauberberg nicht glücklich war? Vielen Dank für die Rezension, klasse, dass ich dafür keine Zeitung brauchen, sondern die Auseinandersetzung mit dem Buch hier anfangen lassen kann.</p>
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