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	Kommentare zu: Blinde Zeichen	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Feb 2018 00:23:45 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-271</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 22:18:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Lars Hartmann: Mehr als ein Angebot, Sprachphilosophie hinzuzuziehen, zumal sie im Buch flapsig thematisiert wird, kann ich nicht machen. Wenn Sie glauben, Ihnen reichen die Altertümer von Kant und Herder, will ich Sie nicht weiter belästigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lars Hartmann: Mehr als ein Angebot, Sprachphilosophie hinzuzuziehen, zumal sie im Buch flapsig thematisiert wird, kann ich nicht machen. Wenn Sie glauben, Ihnen reichen die Altertümer von Kant und Herder, will ich Sie nicht weiter belästigen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ziggev		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-270</link>

		<dc:creator><![CDATA[ziggev]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 13:23:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-268&quot;&gt;ziggev&lt;/a&gt;.

sorry, der andere Kommentar wurde versehentlich abgesendet, aber für alle Fälle: Vielen Dank für die Anregung für meine tägliche Kant-lautlese-Praxis !!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-268">ziggev</a>.</p>
<p>sorry, der andere Kommentar wurde versehentlich abgesendet, aber für alle Fälle: Vielen Dank für die Anregung für meine tägliche Kant-lautlese-Praxis !!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ziggev		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-269</link>

		<dc:creator><![CDATA[ziggev]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 13:20:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=2850#comment-269</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-268&quot;&gt;ziggev&lt;/a&gt;.

PS.: vielen Dank für meine tägliche Kant-lautlese-PRAXIS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-268">ziggev</a>.</p>
<p>PS.: vielen Dank für meine tägliche Kant-lautlese-PRAXIS</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ziggev		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-268</link>

		<dc:creator><![CDATA[ziggev]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 12:54:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Lars Hartmann

Ich stimme mit Ihnen natürlich darin gänzlich überein, dass der Literatur aufgezwungene, ihr fremde Absichten diese Kunstform verunstalten. Umgekehrt gilt dies nun zwar nicht - ich denke an literarische Werke, deren manchmal sogar denunziatorische Absicht vor allem und zu erst literarisch mit den Mitteln der Satire, der Ironie &lt;i&gt;belebt&lt;/i&gt; werden, welche ihnen erst die ihnen dann ganz eigene Strahlkraft verleihen. Meiner begrenzten Kenntnis der Literaturgeschichte wegen bin ich darauf angewiesen, hier auf den antiken aber nicht minder lesenswerten Dramatiker Aristophanes zu verweisen (bitte nicht Böhmermann). 

Doch frage ich mich, ob nicht genau hier der Kritikpunkt liegt, also die Frage, ob nicht in diesem speziellen Falle die &quot;in den Text hineingepresste Intention [...] dem Text meist zum Nachteil&quot; gereicht ?  Ich möchte mir noch einmal eine Ihrer ja gelungenen Formulierungen aneignen, &quot;anstatt im Erzählen zu zeigen, was er philosophisch sagen möchte&quot;, d.h., etwas philosophisch sagen zu wollen, es dann aber unglücklich in Literatur verwandelt zu haben. 

Genau hier liegt &lt;i&gt;imho&lt;/i&gt; der Grund der Kritik. So sehr ich Verwirrungstifter wie Derrida liebe (ohne auch je ein Wort von ihnen verstanden zu haben), genauso wenig liebe ich aber diejenigen, die diese Verwirrung zum Prinzip erheben.

Ist das dann Literatur? - Ich bleibe skeptisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lars Hartmann</p>
<p>Ich stimme mit Ihnen natürlich darin gänzlich überein, dass der Literatur aufgezwungene, ihr fremde Absichten diese Kunstform verunstalten. Umgekehrt gilt dies nun zwar nicht &#8211; ich denke an literarische Werke, deren manchmal sogar denunziatorische Absicht vor allem und zu erst literarisch mit den Mitteln der Satire, der Ironie <i>belebt</i> werden, welche ihnen erst die ihnen dann ganz eigene Strahlkraft verleihen. Meiner begrenzten Kenntnis der Literaturgeschichte wegen bin ich darauf angewiesen, hier auf den antiken aber nicht minder lesenswerten Dramatiker Aristophanes zu verweisen (bitte nicht Böhmermann). </p>
<p>Doch frage ich mich, ob nicht genau hier der Kritikpunkt liegt, also die Frage, ob nicht in diesem speziellen Falle die &#8222;in den Text hineingepresste Intention [&#8230;] dem Text meist zum Nachteil&#8220; gereicht ?  Ich möchte mir noch einmal eine Ihrer ja gelungenen Formulierungen aneignen, &#8222;anstatt im Erzählen zu zeigen, was er philosophisch sagen möchte&#8220;, d.h., etwas philosophisch sagen zu wollen, es dann aber unglücklich in Literatur verwandelt zu haben. </p>
<p>Genau hier liegt <i>imho</i> der Grund der Kritik. So sehr ich Verwirrungstifter wie Derrida liebe (ohne auch je ein Wort von ihnen verstanden zu haben), genauso wenig liebe ich aber diejenigen, die diese Verwirrung zum Prinzip erheben.</p>
<p>Ist das dann Literatur? &#8211; Ich bleibe skeptisch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus Heck		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-264</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus Heck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 06:41:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-255&quot;&gt;Reinhard Matern&lt;/a&gt;.

Schade, Herr Matern, dass Sie mich missverstehen. Ich mahnte einen Umgang mit dem Text, und mittelbar natürlich auch mit dem Autor, an, den ich als seriös, sagen wir lieber angemessen, bezeichnen möchte. Sie hingegen suchen lediglich die Seriosität und Angemessenheit Ihres eigenen Textes und Ihrer Person. Das so Beabsichtigte kann es aber in der Auseinandersetzung mit der Literatur nicht direkt, sondern nur über den Umweg geben. Dieser Mühe, der Lektüre nämlich, müssten Sie sich schon unterziehen, sollten Ihre Äußerungen hier nicht nur für Sie allein relevant sein. Das in etwa ist auch die Bedeutung des ‚anderen‘, wenn er mehr als das gespiegelte ‚eigene‘ sein soll. Soweit mein wohlwollender Beitrag zu Ihrer persönlichen Entwicklung, den Sie bitte mit einer kleinen Spende an &lt;em&gt;tell &lt;/em&gt;honorieren wollen. Details dazu finden Sie auf der rechten Seite. 

Des Weiteren ist es Ihnen natürlich unbenommen, das in Frage stehende Buch auch zu lesen und dann einen entsprechenden, also angemessenen Kommentar hier zu verfassen, auf den ich durchaus neugierig wäre, vorausgesetzt allerdings, er bedient sich mitunter auch mal eines Argumentes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-255">Reinhard Matern</a>.</p>
<p>Schade, Herr Matern, dass Sie mich missverstehen. Ich mahnte einen Umgang mit dem Text, und mittelbar natürlich auch mit dem Autor, an, den ich als seriös, sagen wir lieber angemessen, bezeichnen möchte. Sie hingegen suchen lediglich die Seriosität und Angemessenheit Ihres eigenen Textes und Ihrer Person. Das so Beabsichtigte kann es aber in der Auseinandersetzung mit der Literatur nicht direkt, sondern nur über den Umweg geben. Dieser Mühe, der Lektüre nämlich, müssten Sie sich schon unterziehen, sollten Ihre Äußerungen hier nicht nur für Sie allein relevant sein. Das in etwa ist auch die Bedeutung des ‚anderen‘, wenn er mehr als das gespiegelte ‚eigene‘ sein soll. Soweit mein wohlwollender Beitrag zu Ihrer persönlichen Entwicklung, den Sie bitte mit einer kleinen Spende an <em>tell </em>honorieren wollen. Details dazu finden Sie auf der rechten Seite. </p>
<p>Des Weiteren ist es Ihnen natürlich unbenommen, das in Frage stehende Buch auch zu lesen und dann einen entsprechenden, also angemessenen Kommentar hier zu verfassen, auf den ich durchaus neugierig wäre, vorausgesetzt allerdings, er bedient sich mitunter auch mal eines Argumentes.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lars Hartmann		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-262</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 06:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Übung zur Recherche:
1. Deutsche Sprache im Kontext von Migration: „Diese Sprache (…) erzählt nicht bloß, sondern sie verdichtet in sprachphilosophischer Weise die Erfahrung von Fremdheit.&quot;

2. Sprachphilosophie: Johann Gottfried Herder „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“.

Übrigens wählen Verlage die Titel meist in der Art, daß sie mit dem Buch etwas zu tun haben. Heißt ein Buch „Einführung Ethik“, finden Sie darin wenig zur Ästhetik. So auch der Felix Meiner, der meines Wissens kein Kleinverlag ist und in Philosophie einiges Renommee besitzt.

Ansonsten, Herr Matern, wäre es schön, hilfreich und gut, wenn Sie in ihren Kommentaren auf &lt;i&gt;tell&lt;/i&gt; es schaffen, keine Schulnoten zu vergeben und ebensowenig ihre Befindlichkeiten kundzutun, sondern wenn es tatsächlich zu einer inhaltlichen Diskussion über ein Buch käme, wie es dem Salongedanken dieses Projekts angemessen ist, und wenn sich eine Literaturdebatte entspinnt, die nicht bloß in „Daumen hoch – Daumen runter“ sich erschöpft. Solches Gespräch setzt allerdings die Lektüre des Buches voraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Übung zur Recherche:<br />
1. Deutsche Sprache im Kontext von Migration: „Diese Sprache (…) erzählt nicht bloß, sondern sie verdichtet in sprachphilosophischer Weise die Erfahrung von Fremdheit.&#8220;</p>
<p>2. Sprachphilosophie: Johann Gottfried Herder „Abhandlung über den Ursprung der Sprache“.</p>
<p>Übrigens wählen Verlage die Titel meist in der Art, daß sie mit dem Buch etwas zu tun haben. Heißt ein Buch „Einführung Ethik“, finden Sie darin wenig zur Ästhetik. So auch der Felix Meiner, der meines Wissens kein Kleinverlag ist und in Philosophie einiges Renommee besitzt.</p>
<p>Ansonsten, Herr Matern, wäre es schön, hilfreich und gut, wenn Sie in ihren Kommentaren auf <i>tell</i> es schaffen, keine Schulnoten zu vergeben und ebensowenig ihre Befindlichkeiten kundzutun, sondern wenn es tatsächlich zu einer inhaltlichen Diskussion über ein Buch käme, wie es dem Salongedanken dieses Projekts angemessen ist, und wenn sich eine Literaturdebatte entspinnt, die nicht bloß in „Daumen hoch – Daumen runter“ sich erschöpft. Solches Gespräch setzt allerdings die Lektüre des Buches voraus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-260</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 21:49:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-259&quot;&gt;Lars Hartmann&lt;/a&gt;.

@ Lars Hartmann: Der Band &quot;Sprachphilosophie&quot; von Herder ist ein Sammelband, dem &#039;Sprachphilosophie&#039; zugesprochen wurde, mehr nicht. Der Titel der Sammlung ist eine spätere Zugabe. 

Das Zitat aus dem Text: &quot;die welt ist, einer gewendeten rede zufolge, alles, was der fall, ein fall sei&quot; erinnerte mich stark an den jungen Wittgenstein, auch wenn im Fortgang des Textes assoziativ von Sünde die Rede ist, dies nichts mehr mit Wittgenstein zu tun hat.

Und dass ich anhand von Rezensionen, auch anhand Ihrer Rezension, etwas erfahren möchte, was ist daran widersprüchlich? Weil ich von Ihrer Rezension nichts halte? Es ist schwierig! Aber ok.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-259">Lars Hartmann</a>.</p>
<p>@ Lars Hartmann: Der Band &#8222;Sprachphilosophie&#8220; von Herder ist ein Sammelband, dem &#8218;Sprachphilosophie&#8216; zugesprochen wurde, mehr nicht. Der Titel der Sammlung ist eine spätere Zugabe. </p>
<p>Das Zitat aus dem Text: &#8222;die welt ist, einer gewendeten rede zufolge, alles, was der fall, ein fall sei&#8220; erinnerte mich stark an den jungen Wittgenstein, auch wenn im Fortgang des Textes assoziativ von Sünde die Rede ist, dies nichts mehr mit Wittgenstein zu tun hat.</p>
<p>Und dass ich anhand von Rezensionen, auch anhand Ihrer Rezension, etwas erfahren möchte, was ist daran widersprüchlich? Weil ich von Ihrer Rezension nichts halte? Es ist schwierig! Aber ok.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lars Hartmann		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-259</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 18:56:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=2850#comment-259</guid>

					<description><![CDATA[Lieber ziggev, nein, als Satire oder im Ironie-Modus kann man Varatharajah nicht lesen. Nicht einmal in einer Lektüre der Dekonstruktion. 

Für die Literatur gilt allemal: Die in den Text hineingepresste Intention gereicht dem Text meist zum Nachteil. Aber das wäre ein anderes Thema

Kant zeigt in der Tat auf anschauliche Weise im Modus des Begriffs, wie es sich verhält, wenn zwei Bereiche nicht zur Deckung kommen: Sinnlichkeit und Verstand. Wobei man den Kantischen Dualismus wiederum kritisieren kann. 

Kant laut zu lesen, rate ich ebenfalls, und sein literarisches Talent zeigt sich in der frühen Schrift „Träume eines Geistersehers“; ebenso in seiner späteren „Anthropologie“.

_______________

Reinhard Matern, wie Claus Heck bereits schrieb, ist es interessant, dass Sie über ein Buch urteilen, was sie nicht gelesen haben. Und das zudem anhand einer Rezension, die nichts mitteilt. Dies scheint mir ein wenig widersprüchlich. 

Wenn Sie übrigens etwas zu Herder lesen wollen, können Sie sich beim Felix Meiner Verlag eine Aufsatzsammlung von Herder bestellen. Das Buch heißt – nun raten Sie mal: „Sprachphilosophie“. Merkwürdiger Titel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber ziggev, nein, als Satire oder im Ironie-Modus kann man Varatharajah nicht lesen. Nicht einmal in einer Lektüre der Dekonstruktion. </p>
<p>Für die Literatur gilt allemal: Die in den Text hineingepresste Intention gereicht dem Text meist zum Nachteil. Aber das wäre ein anderes Thema</p>
<p>Kant zeigt in der Tat auf anschauliche Weise im Modus des Begriffs, wie es sich verhält, wenn zwei Bereiche nicht zur Deckung kommen: Sinnlichkeit und Verstand. Wobei man den Kantischen Dualismus wiederum kritisieren kann. </p>
<p>Kant laut zu lesen, rate ich ebenfalls, und sein literarisches Talent zeigt sich in der frühen Schrift „Träume eines Geistersehers“; ebenso in seiner späteren „Anthropologie“.</p>
<p>_______________</p>
<p>Reinhard Matern, wie Claus Heck bereits schrieb, ist es interessant, dass Sie über ein Buch urteilen, was sie nicht gelesen haben. Und das zudem anhand einer Rezension, die nichts mitteilt. Dies scheint mir ein wenig widersprüchlich. </p>
<p>Wenn Sie übrigens etwas zu Herder lesen wollen, können Sie sich beim Felix Meiner Verlag eine Aufsatzsammlung von Herder bestellen. Das Buch heißt – nun raten Sie mal: „Sprachphilosophie“. Merkwürdiger Titel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-258</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 17:39:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=2850#comment-258</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-257&quot;&gt;ziggev&lt;/a&gt;.

... &quot;denn Kant gelingt es auf ganz wundervolle Weise, “Begriff“ und “Anschauung“ aufeinander abzubilden.&quot; Weshalb sollte dieses &quot;Abbilden&quot;, das ich sprachlich übrigens gar nicht verstehe, in diesem Kontext interessant sein?
 
Die besondere Schwieigkeit ist, dass die Rezension hier so gut wie nichts mitteilt. Im Deutschland-Radio-Kultur, von Anne Kohlick, war - wie ich gerade las -, von zwei Geisteswissenschaftlern und Flüchtlingen die Rede, die besonders die deutsche Sprache thematisieren, im Kontext ihrer Migration (http://www.deutschlandradiokultur.de/senthuran-varatharajah-vor-der-zunahme-der-zeichen-der.1270.de.html?dram:article_id=348514) ...  

Vielleicht könnte dieser Hinweis auf einen intellektuellen Schnack beim Lesen behilflich sein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-257">ziggev</a>.</p>
<p>&#8230; &#8222;denn Kant gelingt es auf ganz wundervolle Weise, “Begriff“ und “Anschauung“ aufeinander abzubilden.&#8220; Weshalb sollte dieses &#8222;Abbilden&#8220;, das ich sprachlich übrigens gar nicht verstehe, in diesem Kontext interessant sein?</p>
<p>Die besondere Schwieigkeit ist, dass die Rezension hier so gut wie nichts mitteilt. Im Deutschland-Radio-Kultur, von Anne Kohlick, war &#8211; wie ich gerade las -, von zwei Geisteswissenschaftlern und Flüchtlingen die Rede, die besonders die deutsche Sprache thematisieren, im Kontext ihrer Migration (<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/senthuran-varatharajah-vor-der-zunahme-der-zeichen-der.1270.de.html?dram:article_id=348514" rel="nofollow ugc">http://www.deutschlandradiokultur.de/senthuran-varatharajah-vor-der-zunahme-der-zeichen-der.1270.de.html?dram:article_id=348514</a>) &#8230;  </p>
<p>Vielleicht könnte dieser Hinweis auf einen intellektuellen Schnack beim Lesen behilflich sein &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ziggev		</title>
		<link>https://tell-review.de/blinde-zeichen/#comment-257</link>

		<dc:creator><![CDATA[ziggev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 19:45:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://tell-review.de/?p=2850#comment-257</guid>

					<description><![CDATA[Je länger ich hier über den Kantbezug nachdenke, desto besser gefällt es mir, ihn in einer Kritik “von außen“ “heranzubringen“, denn Kant gelingt es auf ganz wundervolle Weise, “Begriff“ und “Anschauung“ aufeinander abzubilden. Anschauungen sind “blind“; Begriffe/Gedanken sind leer - warum dann nicht gleich “stumm“? Kant gewissermaßen mal auch zum Anfassen. Wir hätten auf der einen Seite also Gedanken, Philosophie und Begriffe - auf der anderen Erzählung, Dichtung, Bilder, “Anschauungen“. und hier gelingt Kant, der zwar nicht Sprachphilosoph im modernen Sinne gewesen ist, was unserem Autor oder dessen Protagonisten eben nicht gelingt, nämlich sein Paar zusammenzubringen. Jedenfalls lassen sich aus dem Text - soweit bekannt - keine philosophischen Kriterien herauslesen, damit wir etwa zu urteilen vermögen: hier ist es mehr, dort weniger gelungen. Um Kant, den Schnell- und Vielschreiber, als Schriftsteller übrigens schätzen zu lernen und ihn etwas zu rehabilitieren, empfehle ich, Kant &lt;i&gt;laut&lt;/i&gt;(!) zu lesen. Aber wir wollen ja nicht schriftstellerische Tugenden in der Philosophie diskutieren - und das ist auch anhand der vorliegenden Passagen gar nicht zu bewerkstelligen! Beide, Philosophie und Dichtung/Erzählung stehen einander rein äußerlich gegenüber. Wittgenstein, und Derrida so, dass es selbst mir auffiel, kommen ja geradezu mit dem Zaunpfahl winkend vorbei. Die etwaige Aufforderung, Kant zu lesen, impliziert m.E. ja gar kein so sehr vernichtendes Urteil – solches hätte auch weniger freundlich lauten können.

Gespräche wurden in der Literaturgeschichte, wenn mich nicht alles täuscht, nicht selten (Sallust, Erasmus) für Zwecke der Satire und im Modus der Ironie verfasst, vielleicht ließe sich da noch etwas retten, wie es ja dazu schon bei Karen Duve vorgeschlagen worden ist. Ich befürchte allerdings, dass das auch hier nicht funktionieren wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je länger ich hier über den Kantbezug nachdenke, desto besser gefällt es mir, ihn in einer Kritik “von außen“ “heranzubringen“, denn Kant gelingt es auf ganz wundervolle Weise, “Begriff“ und “Anschauung“ aufeinander abzubilden. Anschauungen sind “blind“; Begriffe/Gedanken sind leer &#8211; warum dann nicht gleich “stumm“? Kant gewissermaßen mal auch zum Anfassen. Wir hätten auf der einen Seite also Gedanken, Philosophie und Begriffe &#8211; auf der anderen Erzählung, Dichtung, Bilder, “Anschauungen“. und hier gelingt Kant, der zwar nicht Sprachphilosoph im modernen Sinne gewesen ist, was unserem Autor oder dessen Protagonisten eben nicht gelingt, nämlich sein Paar zusammenzubringen. Jedenfalls lassen sich aus dem Text &#8211; soweit bekannt &#8211; keine philosophischen Kriterien herauslesen, damit wir etwa zu urteilen vermögen: hier ist es mehr, dort weniger gelungen. Um Kant, den Schnell- und Vielschreiber, als Schriftsteller übrigens schätzen zu lernen und ihn etwas zu rehabilitieren, empfehle ich, Kant <i>laut</i>(!) zu lesen. Aber wir wollen ja nicht schriftstellerische Tugenden in der Philosophie diskutieren &#8211; und das ist auch anhand der vorliegenden Passagen gar nicht zu bewerkstelligen! Beide, Philosophie und Dichtung/Erzählung stehen einander rein äußerlich gegenüber. Wittgenstein, und Derrida so, dass es selbst mir auffiel, kommen ja geradezu mit dem Zaunpfahl winkend vorbei. Die etwaige Aufforderung, Kant zu lesen, impliziert m.E. ja gar kein so sehr vernichtendes Urteil – solches hätte auch weniger freundlich lauten können.</p>
<p>Gespräche wurden in der Literaturgeschichte, wenn mich nicht alles täuscht, nicht selten (Sallust, Erasmus) für Zwecke der Satire und im Modus der Ironie verfasst, vielleicht ließe sich da noch etwas retten, wie es ja dazu schon bei Karen Duve vorgeschlagen worden ist. Ich befürchte allerdings, dass das auch hier nicht funktionieren wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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