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	Kommentare zu: &#8222;After the camps, nothing is strange&#8220;	</title>
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	<description>Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Feb 2018 00:19:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Reinhard Matern		</title>
		<link>https://tell-review.de/after-the-camps-nothing-is-strange/#comment-245</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Matern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 08:01:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich halte Vokabeln &#039;Sinn&#039; für wenig hilfreich. Allgemein von Interpretation zu sprechen, verdeckt die Probleme lediglich. Verschiedene Worte &#039;Sinn&#039;, wenn auch gleichklingende, ließen sich auf sehr verschiedene Sachverhalte beziehen, auf semantische, theleologische usw. Sprachlich zu &#039;Sinn&#039; zu greifen, ergibt leicht Unsinn ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte Vokabeln &#8218;Sinn&#8216; für wenig hilfreich. Allgemein von Interpretation zu sprechen, verdeckt die Probleme lediglich. Verschiedene Worte &#8218;Sinn&#8216;, wenn auch gleichklingende, ließen sich auf sehr verschiedene Sachverhalte beziehen, auf semantische, theleologische usw. Sprachlich zu &#8218;Sinn&#8216; zu greifen, ergibt leicht Unsinn ;-)</p>
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		<title>
		Von: Sieglinde Geisel		</title>
		<link>https://tell-review.de/after-the-camps-nothing-is-strange/#comment-244</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sieglinde Geisel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 13:42:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://tell-review.de/after-the-camps-nothing-is-strange/#comment-241&quot;&gt;Henri Vogel&lt;/a&gt;.

Oder: Es muss einen Sinn haben, diese Bücher zu schreiben?

Ich bin mit nicht mit Ihnen einverstanden, wenn Sie sagen, dass man keine Sinn &quot;geben&quot; könne. Wir tun das den ganzen Tag, etwa indem wir interpretieren, was wir tun, oder indem uns so verhalten, damit das, was wir erleben, mit Sinn gefüllt wird. Das Leben selbst hat keinen Sinn - den bringen erst wir ins Spiel.
Darin besteht vielleicht die Krise des Überlebens dass &quot;die eigene Unversehrtheit einen Sinn haben muss&quot;. Diesen Sinn erhält sie jedoch erst, wenn man sie mit Sinn füllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://tell-review.de/after-the-camps-nothing-is-strange/#comment-241">Henri Vogel</a>.</p>
<p>Oder: Es muss einen Sinn haben, diese Bücher zu schreiben?</p>
<p>Ich bin mit nicht mit Ihnen einverstanden, wenn Sie sagen, dass man keine Sinn &#8222;geben&#8220; könne. Wir tun das den ganzen Tag, etwa indem wir interpretieren, was wir tun, oder indem uns so verhalten, damit das, was wir erleben, mit Sinn gefüllt wird. Das Leben selbst hat keinen Sinn &#8211; den bringen erst wir ins Spiel.<br />
Darin besteht vielleicht die Krise des Überlebens dass &#8222;die eigene Unversehrtheit einen Sinn haben muss&#8220;. Diesen Sinn erhält sie jedoch erst, wenn man sie mit Sinn füllt.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Henri Vogel		</title>
		<link>https://tell-review.de/after-the-camps-nothing-is-strange/#comment-241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henri Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 11:10:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Das Trauma sprengt das Maß des Menschlichen. Deshalb muss das Schreiben dieses Maß ebenfalls überschreiten, sprich transzendieren.&quot;

Etwas zu transzendieren, heißt auch, dem Ding einen höheren Sinn als den stofflich und sinnlich wahrnehmbaren zu geben. Nun kann aber niemand Sinn geben, sondern bestenfalls erkennen. Insofern ist das &quot;should have&quot; eher eine Beschwörung, vielleicht auch nur ein verzweifelter Wunsch des Überlebenden, dass die eigene Unversehrtheit einen Sinn haben muss und also auch die Folgen (die entstandenen Bücher). 

In diesem Sinne könnte die Antwort lauten: &quot;Ich schreibe Bücher. Sie müssen einen Sinn haben.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Das Trauma sprengt das Maß des Menschlichen. Deshalb muss das Schreiben dieses Maß ebenfalls überschreiten, sprich transzendieren.&#8220;</p>
<p>Etwas zu transzendieren, heißt auch, dem Ding einen höheren Sinn als den stofflich und sinnlich wahrnehmbaren zu geben. Nun kann aber niemand Sinn geben, sondern bestenfalls erkennen. Insofern ist das &#8222;should have&#8220; eher eine Beschwörung, vielleicht auch nur ein verzweifelter Wunsch des Überlebenden, dass die eigene Unversehrtheit einen Sinn haben muss und also auch die Folgen (die entstandenen Bücher). </p>
<p>In diesem Sinne könnte die Antwort lauten: &#8222;Ich schreibe Bücher. Sie müssen einen Sinn haben.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
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