Monat: Februar 2017

Braucht die Kunst den Mythos?

Der Mythos sei "ein Hallraum jenseits des Nur-Menschlichen" und daher für die Kunst unverzichtbar, sagt Sieglinde Geisel. Kunst gebe es auch diesseits des Mythischen, sagt Frank Heibert. Ein Dialog.

/ 28. Februar 2017

„Wir verstehen die Welt nicht durch Erklärungen“

Literatur verwandelt den Leser und die Wirklichkeit. Sie sagt die Dinge nicht explizit, sondern zielt auf das Herz und die Emotionen. Ein Gespräch mit der französischen Autorin Cécile Wajsbrot.

/ 25. Februar 2017

Bekenntnisse einer Ohrenzeugin

Unter der Bettdecke hört Hanna heimlich Radio. Eine Stimme im Nachtstudio fasziniert sie. Gisela von Wysockis Roman "Wiesengrund" ist eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte über die Aneignung fremder Gedanken.

/ 24. Februar 2017

Satz für Satz 9: Tiefe

Wir haben kein Problem damit, ein Buch als seicht zu bezeichnen, doch mit dem Kriterium der Tiefe tun sich viele schwer. Denn Tiefe rührt an Dinge, die uns unheimlich sind.

/ 20. Februar 2017

PS zu Anne Garréta, „Sphinx“

Es ist nicht leicht, sich eine Liebesgeschichte vorzustellen, bei der man das Geschlecht der beiden Liebenden nicht kennt. Eine erfrischend ungewohnte Lese-Erfahrung – auch als Überprüfung des Page-99-Tests zu Anne Garrétas Roman "Sphinx".

/ 18. Februar 2017

„Ich träume nur noch von Rechtecken“

Wohnungen ohne Wände, Verbannung ans Ende der Welt, Flirts mit dem Führer. Zwischen 1933 und 1939 dokumentierte Charlotte Beradt hunderte Träume deutscher Bürger. Nicht einmal im Schlaf konnte man sich dem totalitären Terror des Nationalsozialismus entziehen. "Das Dritte Reich des...

/ 14. Februar 2017

Page-99-Test: Anne Garréta

Die Seite 99 von Anne Garrétas Roman "Sphinx" serviert subtile Wahrnehmungen wie das "samtene Gefühl schmelzender Sandkörner" im Mund. Und am Ende taucht eine Figur namens A*** auf. Erzählt man so eine Liebesgeschichte ohne Geschlecht?

/ 8. Februar 2017

Raubtier und Opfer

Die traurige Liebesgeschichte zwischen Sylvia Plath und Ted Hughes ist zum Mythos geworden. Connie Palmen erzählt sie in ihrem Roman „Du sagst es“ aus der Sicht des Mannes. Leider entsteht dabei nur eine weitere Legende.

/ 6. Februar 2017